Anton Renz (1924-1945) desertierte gegen Kriegsende aus der Wehrmacht und versteckte sich im Keller seines Elternhauses in Bregenz. Am 1. Mai 1945 wollten durchziehende deutsche Truppen das Vorrücken der französischen Soldaten durch die Sprengung der Achbrücke zwischen Bregenz und Lauterach verhindern. Nachdem Renz und sein Freund Helmut Falch versucht hatten, die bereits angebrachten Sprengstoffladungen zu entschärfen, wurden sie von der SS festgenommen und nach kurzem Verhör in Lauterach erschossen. Am 8. Mai 1945 wurden sie auf dem Friedhof Bregenz-Vorkloster beigesetzt. Der Ort ist Teil eines Gedenkweges, der seit 2002 mit mehreren Gedenktafeln an Widerstand und Verfolgung in Bregenz erinnert.
Der 20-jährige Leutnant Anton Renz aus Bregenz versuchte kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs die Sprengung der Lauteracher Achbrücke durch die Nationalsozialisten zu verhindern und wurde deswegen von der SS erschossen.