Hedy-Urach-Gasse
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Der Wiener Gemeinderatsausschuss beschloss am 15. Februar 1949, eine Gasse im 13. Bezirk nach der Widerstandskämpferin Hedy Urach zu benennen. Im Jahr 2005 wurde außerdem eine Erläuterungstafel aufgestellt. Urach war Schneiderin, Fabrikarbeiterin und Kindermädchen. Von Jugend an engagierte sie sich in der Kommunistischen Partei Österreichs. Bereits während es austrofaschistischen Regimes in Haft wurde sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wieder für einige Monate in Haft genommen. Danach floh sie nach Belgien, wo sie als Kindermädchen arbeitete. Nach der Besetzung des Landes durch die Wehrmacht 1940 kehrte sie nach Wien zurück, wo sie nun dem Leitungsgremium der illegalen KPÖ angehörte. Im Juni 1941 wurde sie verhaftet, am 16. Dezember 1942 wegen "Hochverrat" zum Tod verurteilt und im Mai 1943 im Wiener Landesgericht hingerichtet.
