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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
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Digitale Erinnerungslandschaft



Else-Feldmann-Promenade

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Wien - Else-Feldmann-Promenade, 1210 Wien
Wien / VerkehrsflächeJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Die Promenade im 21. Bezirk wurde am 7. November 2011 vom Gemeineratsausschuss für Kultur und Wissenschaft nach Else Feldmann benannt. Else Feldmann war Schriftstellerin und Journalistin in Wien. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten verlor sie im März 1938 als Jüdin alle Arbeitsmöglichkeiten. Das NS-Regime setzten ihre Werke auf die "Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums". Nach der Delogierung aus ihrer Gemeindewohnung im Juni 1938 war sie an verschiedenen Adressen in Wien gemeldet und lebte unter prekären Verhältnissen. Am 14. Juni 1942 wurde sie in das Vernichtungslager Sobibór im von Deutschland besetzten Polen deportiert und wenige Tage später dort in einer Gaskammer ermordet.

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Foto: porem




Transkription

Else Feldmann (1884-1942) Schriftstellerin, Opfer des Faschismus



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