Franziska-Löw-Park (2)
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Der Wiener Gemeinderatsausschuss für Kultur, Wissenschaft und Sport benannte am 29. November 2016 die Parkanlage zwischen der Nordbahnstraße und der Straße Am Tabor im 2. Bezirk nach Franziska Löw. Im Folgejahr wurden zwei Parkbenennungstafeln errichtet, die die Benennung erläutern und an Franziska Löw erinnern. Die Fürsorgerin stammte selbst aus einer jüdische Familie. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten oblag ihr die Aufsicht über die jüdischen Jugendheime in Wien. Sie versuchte so viele Kinder und Jugendliche wie möglich vor der Deportation zu bewahren, indem sie ihnen die Identität von "Halbjuden" verschaffte. Sie unterstützte außerdem untergetauchte und versteckte Juden ("U-Boote"). Sie erlebte die Befreiung vom NS-Regime in Wien.
