Am 26. Mai 2010 wurde in der Lobgrundstraße, am Rand der Lobau, ein Mahnmal errichtet. Es erinnert an die ZwangsarbeiterInnen unter dem nationalsozialistischen Regime, die hier beim Bau des Donau-Oder-Kanals und des Ölhafens, in der Landwirtschaft sowie im Lagerbordell, das sich im Tanklager Lobau befand, zwischen 1938 und 1945 eingesetzt wurden. Viele von ihnen kamen dabei ums Leben. Gestaltet wurde das Mahnmal von Karl Löff. Die Errichtung des Mahnmals geht auf einen Antrag der Donaustädter Grünen zurück, der 2008 im Bezirksparlament eingebracht und gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen wurde. Die Realisierung erfolgte in Zusammenarbeit mit Bezirksvorsteher Norbert Scheed.
Foto: porem
Transkription
Im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes 1938-1945
Dieses Mahnmal erinnert im Besonderen an jene Frauen und Männer die in den hier befindlichen Lagern und Einrichtungen während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit leisten mussten.
Viele von ihnen kamen dabei ums Leben!
Niemals vergessen!
Dieses Mahnmal wurde auf Initiative der Bezirksvertretung Donaustadt am 26. Mai 2010 errichtet