Grabanlage für bei der Befreiung Wiens gefallene sowjetische Soldaten
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Die Grabanlage für bei der Befreiung Wiens gefallene sowjetische Soldaten befindet sich sehr prominent direkt hinter der Kirche Zum Heiligen Karl Borromäus auf dem Zentralfriedhof, Gruppe 44B. Die 3.600 Quadratmeter große Anlage wurde am 10. August 1946 feierlich eröffnet. Schon vorher wurden dort in Gräbern und Schachtgräbern Soldaten der Roten Armee begraben. Die Anlage besteht aus 300 Offiziersgräbern und 420 Mannschaftsgräbern. Insgesamt sind in der Grabanlage 2.469 Soldaten begraben, die während des Kampfes um die Stadt Wien gefallen sind. Neben der Grabanlage wurden 1956 jene Gräber und Grabsteine ergänzt, die nicht schon 1946 auf den Zentralfriedhof überführt worden waren. Im Zentrum der Anlage steht ein neun Meter hoher Pfeiler, an der Spitze mit rotem Stern. Im Sockel sind vier Widmungstafeln angebracht, am Eingang sind zwei Rotarmisten mit gesenkten Fahnen und Waffen angebracht (Gestaltung: Bildhauer Iwan Perschudtschew). Dahinter finden sich zwei die Anlage begrenzende Säulengruppen mit weiteren Inschriften. Eine Ballustrade umgrenzt das Ensemble. Die Tafeln des Sockels tragen an der Ost- und Westseite russische Inschriften, auf der Nord- und Südseite folgende Inschriften:
