Gedenktafel Otto Haas
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Am Otto-Haas-Hof in der Winarskystraße 18 brachte die Gemeinde Wien am 4. Juni 1950 eine Gedenktafel für den Namensgeber der Wohnhausanlage, den sozialdemokratischen Widerstandskämpfer Otto Haas, an. Der Hauptschullehrer Otto Haas war nach dem Februar 1934 unter dem austrofaschistischen Regime vier Wochen in Haft. Er baute die bedeutendste Widerstandsgruppe der Revolutionären Sozialisten gegen das nationalsozialistische Regime auf. Im Juli 1942 wurde sein Netzwerk in Wien, Salzburg, Tirol und Bayern von der Gestapo aufgedeckt. Otto Haas wurde mit seinem Mitkämpfer Eduard Göth am 15. Dezember 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 30. August 1944 im Landesgericht Wien hingerichtet. Haas wohnte mit seinen Geschwistern und seiner Mutter Philomena in der Wohnung Tür 6, Stiege 2.
