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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
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Digitale Erinnerungslandschaft



Denkmal für Karl Biedermann, Alfred Huth, Rudolf Raschke

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Wien - Am Spitz 1, 1210 Wien
Wien / DenkmalPolitischer WiderstandSoldaten - WehrmachtOrte des Terrors - HinrichtungsstättenÖffentlich zugänglich


Am 11. März 2008, 80 Jahre nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, enthüllten der Wiener Bürgermeister Michael Häupl und Verteidigungsminister Norbert Darabos am Floridsdorfer Spitz ein Denkmal für die Widerstandskämpfer Karl Biedermann, Alfred Huth und Rudolf Raschke. Die drei Offiziere der Wehrmacht hatten sich im Frühjahr 1945 einer Widerstandsgruppe im Wehrkreiskommando XVII um Carl Szokoll angeschlossen und waren am (gescheiterten) Versuch einer kampflosen Übergabe Wiens an die Rote Armee beteiligt. Sie wurden jedoch Anfang April verhaftet. Ein Standgericht der SS verurteilte sie zum Tode und erhängte sie am 8. April 1945 am Floridsdorfer Spitz. Das metallene Denkmal besteht aus mehreren Elementen, die auf der Inschrift erläutert werden.

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  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto1: porem Foto 2: D-Kuru/Wikimedia Commons




Transkription

Der Brunnen – ein Zeichen. Der Spitz – die Weggabel. Wasser – Die Donau. Aufrecht – Widerstand. Gegenüber – Dialog. An diesem Platz wurden am 8. April 1945 die im Widerstand kämpfenden Offiziere Karl Biedermann, Alfred Huth, Rudolf Raschke von Angehörigen der SS gehenkt.



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