Denkmal für Ausgegrenzte und Ermordete des Kunsthistorischen Instituts
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Am Campus der Universität Wien im 9. Bezirk wurde am 10. Oktober 2008 vor dem Institut für Kunstgeschichte ein begehbares Denkmal eröffnet, das an jene Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker erinnert, die vom NS-Regime vertrieben, verfolgt und ermordet wurden. Das Denkmal wurde von Hans Buchwald nach einer Idee Wolfgang Georg Fischers gestaltet. Das Denkmal besteht aus einem ringförmigen, in zwei Teile gerissenen Tisch. Manche der Stühle stehen so eng am Tisch, dass sie nicht besetzt werden können. Sie bleiben für immer unbesetzt. kann nur teilweise Platz genommen werden kann. Eine Glasplatte zwischen den zerrissenen Hälften des Tisches zeigt die Namen von mehr als 70 Angehörigen des Instituts, die ausgegrenzt, vertrieben, ermordet wurden.
