Denkmal Den Opfern des Faschismus
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Das Denkmal „Den Opfern des Faschismus“ wurde am 2. November 1949 auf dem Betriebsgeländer der Maschinenfabrik Siemens im 21. Bezirk errichtet. Dabei wurde ein Luftschutzbunker aus der Zeit der NS-Herrschaft in eine zu einer „Gedenkstätte für die Märtyrer der Siemenswerke“ umgebaut. Das Denkmal nennt die Namen und Todesdaten von achtzehn Beschäftigten, die von der NS-Justiz hingerichtet worden sind. Zu einem unbekannten Zeitpunkt (nach 1998, wohl im Zuge des Umbaus/Neubaus der Firmen-Zentrale) wurde die bauliche Basis und die Lage des Denkmals verändert: Der ursprüngliche Luftschutzbunker wurde abgetragen und die Inschrift stattdessen an einer neuen Betonwand angebracht, wobei das Ensemble des Denkmals beibehalten wurde. Der Stifter des ursprünglichen Denkmals war der Betriebsrat der Siemens Maschinenfabrik und des Wiener Kabel- und Metallwerkes.
