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Denkmal Den Opfern des Faschismus

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Wien - Siemensstraße 88-92, 1210 Wien
Wien / DenkmalPolitischer WiderstandOrte des Terrors - JustizÖffentlich zugänglich


Das Denkmal „Den Opfern des Faschismus“ wurde am 2. November 1949 auf dem Betriebsgeländer der Maschinenfabrik Siemens im 21. Bezirk errichtet. Dabei wurde ein Luftschutzbunker aus der Zeit der NS-Herrschaft in eine zu einer „Gedenkstätte für die Märtyrer der Siemenswerke“ umgebaut. Das Denkmal nennt die Namen und Todesdaten von achtzehn Beschäftigten, die von der NS-Justiz hingerichtet worden sind. Zu einem unbekannten Zeitpunkt (nach 1998, wohl im Zuge des Umbaus/Neubaus der Firmen-Zentrale) wurde die bauliche Basis und die Lage des Denkmals verändert: Der ursprüngliche Luftschutzbunker wurde abgetragen und die Inschrift stattdessen an einer neuen Betonwand angebracht, wobei das Ensemble des Denkmals beibehalten wurde. Der Stifter des ursprünglichen Denkmals war der Betriebsrat der Siemens Maschinenfabrik und des Wiener Kabel- und Metallwerkes.

Verbundene Personen





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

Den Opfern des Faschismus Niemals Vergessen Sie töten den Geist nicht ihr Brüder. Kostelny Ferdinand hingerichtet 22.10.43 Mihalewicz Leopold hingerichtet 8.6.42 Anderst Ferdinand hingerichtet 22.10.43 Zeinzinger Johann hingerichtet 1.6.43 Rosenberger Otto hingerichtet 1.7.43 Damisch Ferdinand hingerichtet 14.7.43 Besenkopf Karl hingerichtet 14.7.43 Wagner Eduard hingerichtet 22.10.43 Jelinek Leopold hingerichtet 1.6.43 Swoboda Franz hingerichtet 2.6.43 Morth Andreas hingerichtet 1.11.42 Mauer Wilhelm hingerichtet 14.7.43 Kowarik Franz hingerichtet 5.1.43 Dedinak Franz hingerichtet 1.7.43 Goetz Rudolf hingerichtet 5.1.43 Fried Johann hingerichtet 22.10.43 Marold Karl hingerichtet 13.4.43 Eder Franz hingerichtet 12.12.44



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