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Gedenkstele für vertriebene und ermordete jüdische BewohnerInnen

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Wien - Fluchtgasse 7, 1090 Wien
Wien / SchriftskultpurJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Am 9. September 2015 wurde in der Fluchtgasse im Bezirk Alsergrund eine Gedenkstele enthüllt, die an jene 20 jüdischen BewohnerInnen des Hauses Fluchtgasse 7 erinnert, die durch das NS-Regime vertrieben, deportiert und ermordet wurden. Die Realisierung des Gedenksymbols geht auf die Initiative einiger HausbewohnerInnen zurück. Sie gründeten die lokale Agendagruppe "Gedenkprojekt Volksopernviertel" und in weiterer Folge den Verein "Volksopernviertel 1938". Unterstützt wurde die Umsetzung zudem von der Volksoper Wien. Da nicht alle EigentümerInnen der Liegenschaft der Anbringung einer Gedenktafel an der Fassade zustimmten, wurde das Erinnerungszeichen in Form einer Stele vor der Hauswand auf öffentlichem Grund der Stadt Wien errichtet.

Verbundene Personen





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

Im Gedenken an jene ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses, die in der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihrer jüdischen Herkunft diskriminiert, vertrieben und ermordet wurden. Anna Bäck, geb. Nossal Rudolf Bäck Chaja Lea Fleischer, geb. Landau Elfriede Frischmann Hermine Frischmann, geb. Wilder Otto Frischmann Malwine Kalmar, geb. Klein Friedrich Kolb Karl Kolb Laura Kolb, geb. Richter Richard Mannaberg Gertrude Neuhauser, geb. Grossmann Herbert Maria Neuhauser Paul Otto Neuhauser Pauline Pollak, geb. Kolb Anna Rottwin, geb. Neumann Kitty Maria Zellonade Rottwin Marcel Rottwin Anna Schwarz Gisela Vajda, geb. Klein Fam. Kolb, Hauseigentümerin 1938 Verein Volksopernviertel 1938 2015



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