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Digitale Erinnerungslandschaft



Gedenkstein Zerstörung Synagoge Braunhubergasse

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Wien - Braunhubergasse 7, 1110 Wien
Wien / GedenksteinJüdische Opfer - GemeindeeinrichtungÖffentlich zugänglich


Am 9. November 2003 wurde im Bezirk Simmering Ecke Braunhubergasse / Hugogasse ein Gedenkstein enthüllt, der an die Zerstörung der Synagoge Braunhubergasse im Jahr 1938 erinnert. Der Entwurf für den Gedenkstein stammt von Leopold Grausam, gefertigt wurde er aus Mauthausner und schwedischem Granit. Die Israelitische Kultusgemeinde verzichtete 1952 in einem Vergleich mit einem Bauunternehmen auf die Rückstellung des Grundstückes, auf dem die Synagoge gestanden war. Stattdessen wurde die Anbringung einer Gedenktafel und eine Ratenzahlung an die Israelitische Kultusgemeinde vereinbart. Anlässlich des Gedenkjahres 1988 sollte die Gedenktafel schließlich angebracht werden. Die Simmeringer Grünen stellten entsprechende Anträge in der Simmeringer Bezirksvertretung. Die Eigentümer des 1977 errichteten Hauses sprachen sich jedoch – mit Hinweis auf möglichen Vandalismus – dagegen aus. SPÖ-Bezirksrat Reinhard Todt stellte 2002 neuerlich einen Antrag in der Bezirksvertretung auf Errichtung eines Mahnmals, der einstimmig angenommen wurde.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

Zuerst zerstörten sie die Gebäude, dann töteten sie die Menschen. Hier gegenüber – Braunhubergasse 7 – stand eine 1898/99 nach Plänen des Architekten Jakob Gartner erbaute Synagoge, die in der Reichskristallnacht am 10. November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. NIEMALS VERGESSEN Die Simmeringer Bezirksvertretung



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