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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
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Digitale Erinnerungslandschaft



Denkmal 369 Wochen

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Wien - Landesgerichtsstraße 11, 1080 Wien
Wien / Künstlerische InterventionKollektivPolitischer WiderstandÖffentlich zugänglich


Die Installation „369 Wochen“ erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Justiz, die am Wiener Landesgericht hingerichtet worden sind. Die Zahl 369 steht für die 369 Wochen andauernde NS-Herrschaft in Wien. Das Kunstwerk wurde am 21. April 2015 vor dem Wiener Landesgericht für Strafsachen enthüllt. Der Entwurf stammt von Eva Schlegel. Das Mahnmal besteht aus einer Stahlpyramide, an deren Oberfläche der Schriftzug „369 WOCHEN (WEEKS)“ ausgeschnitten und beleuchtet ist. Zugleich wird die Zahl 369 an jenen Teil der Fassade des Landesgerichts projiziert, hinter dem Scharfrichter mehr als 1.200 Todesurteile vollstreckt haben. Die Anregung für den Titel des Mahnmals stammt von der Widerstandskämpferin Käthe Sasso. Errichtet wurde das Denkmal vom KZ-Verband (KPÖ), dem Bund sozialistischer Freiheitskämpfer (SPÖ) und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten mit Unterstützung der Voestalpine.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Foto: porem




Transkription

369 Wochen (weeks) 369 WOCHEN DAUERTE DAS NS-REGIME IN WIEN, WÄHREND DESSEN MEHR ALS 1200 MENSCHEN, VIELE AUS POLITISCHEN MOTIVEN, DURCH DIE GUILLOTINE EXEKUTIERT WURDEN. DIE OPFERVERBÄNDE: KZ-VERBAND, ÖVP KAMERADSCHAFT DER POLITISCH VERFOLGTEN, SOZIALDEMOKRATISCHE FREIHEITSKÄMPFER/INNEN.



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