Gedenkkreuz Opfer des Nazismus die für Österreich starben
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Am 1. November 1948 wurde am Zentralfriedhof in 11. Bezirk ein Gedenkkreuz für Menschen errichtet, die vom nationalsozialistische Regime hingerichtet worden waren. Das Denkmal befindet sich in der "Gruppe 40", wo die NS-Justiz die Leichen der Hingerichteten in Schachgräbern begraben ließ. Nach 1945 wurden diese Gräber durch die Anbringung verschiedener Erinnerungszeichen zu einer Gedenkanlage für NS-Opfer. Das Gedenkkreuz wurde aus Holz gefertigt und mit einer Widmungstafel versehen ("Den Opfern des Nazismus die für Österreich starben"). Die Errichtung des Gedenkkreuzes durch den der KPÖ nahestehenden KZ-Verband fand am gleichen Tag wie die Eröffnung des Mahnmals "Opfer für ein freies Österreich 1934 bis 1945" durch die Stadt Wien statt, wobei die beiden Denkmäler und Eröffnungsfeiern nur 300 Meter voneinander getrennt waren. Der Errichtung ging ein jahrelanger Streit voran, der entlang parteipolitischer und ideologischer Linien geführt wurde.
