Gedenktafel für Adolf Hörhager an der Außenwand der Priesterkapelle auf dem Friedhof Ried im Zillertal
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Im Zuge ihrer Machtübernahme verhafteten die Nationalsozialisten Adolf Hörhager in der Nacht vom 11. auf den 12.3.1938, weil er Leiter der Vaterländischen Front im Bezirk Innsbruck-Land war. Sie deportierten ihn zuerst ins KZ Dachau, dann ins KZ Mauthausen. Dort kam er am 1.2.1940 ums Leben. Adolf Hörhager war Gründer und führendes Mitglied der Katholischen akademischen Verbindung Rheno-Danubia. Um auch in dessen Heimatgemeinde einen öffentlichen Ort des Erinnerns zu schaffen, stiftete die Verbindung in Hörhagers Geburtspfarre Ried-Kaltenbach eine Gedenktafel. Sie befindet sich an der nördlichen Außenwand der Priesterkapelle auf dem Friedhof in Ried. Ein QR-Code führt zu einer ausführlichen Beschreibung seines Lebenslaufes, den Stephan Astegger recherchierte. Pfarrer Erwin Gerst weihte die Gedenktafel am 14.4.2024 unter großer Anteilnahme der Pfarrgemeinde und zahlreicher Angehöriger der Rheno-Danubia ein.
