Stolperstein für Anna Untersalmberger
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Anna Untersalmberger wurde am 7. Juli 1888 in Wels geboren. Ihr Geburtsname ist unbekannt. Sie heiratete den Pinzgauer Brauer Franz Untersalmberger und die beiden bekamen 1918 zwei Töchter. Franz Untersalmberger erhielt Arbeit in der Kaltenhausener Brauerei und so zog die Familie von Grieskirchen nach Hallein. 1936 wurde Anna Untersalmberger mit der Diagnose “Progressive Paralyse” in die Landes Heil- und Pflegeanstalt Salzburg-Lehen aufgenommen. Am 18. April 1941 wurde sie mit dem dritten der insgesamt vier Transporte der “Aktion T4” aus der “Landesheilanstalt” Salzburg-Lehen in die Tötungsanstalt Hartheim deportiert. Sie ist damit eines der über 250 “NS-Euthanasie”-Opfer, die im Jahr 1941 von der heutigen Christian-Doppler-Klinik nach Oberösterreich gebracht und ermordet wurden.
