Stolperstein für Rudolf Schober
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Rudolf Schober wurde am 6.3.1910 in Traun bei Linz geboren, lebte ab 1934 in Hallein und wurde im Jahr 1939 wegen „Dienstpflichtverweigerung am Arbeitsplatz“ verhaftet und in das Gefangenenhaus Salzburg überstellt. Ende August 1940 war er wieder in Hallein gemeldet und ein Jahr später wurde er in das KZ Flossenbürg verschleppt. Dort erhielt er die Häftlingsnummer 2827. Das Projekt Stolpersteine Hallein erklärt seine Inhaftierung im KZ mit einem Erlass des Innenministeriums zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung durch die Polizei: „Damit wurde die Vorbeugehaft für sogenannte Berufs- oder Gewohnheitsverbrecher reichsweit standardisiert und auf Personen ausgeweitet, die durch ihr asoziales Verhalten eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellten.“ Ein Jahr später wurde er ins KZ Dachau überstellt, wo er unter der Häftlingsnummer 38289 registriert wurde und den Schwarzen Winkel, der für sogenannte „Asoziale“ vergeben wurde, tragen musste. Als Todesdatum wurde der 18.6.1943 vermerkt.
