Stolperstein für Brandstätter Maria
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Maria Brandstätter wurde am 18. Juni 1887 in Faistenau bei Salzburg geboren und war die Tochter einer ledigen Dame bäuerlicher Herkunft. Sie wurde von der Salzburger Familie Hinterstoißer adoptiert und wuchs dort auf. Maria Brandstätter absolvierte eine Lehrerinnenausbildung und war Volksschullehrerin in Itzling. Aufgrund des Lehrerinnenzölibats blieb sie ledig. Maria Brandstätter wurde am 10. September 1940 in die Landesheilanstalt Salzburg als Patientin aufgenommen. Sie wurde von dort am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
