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Stolperstein für Helene (von) Taussig

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Salzburg - St. Oswaldweg 16, 5081 Anif
Salzburg / StolpersteinJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Der Stolperstein für Helene Taussig wurde am 3. Juli 2014 in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche Anif – an der Kreuzung der Römerstraße und des Sankt Oswaldwegs – verlegt. Er gedenkt der am 10.5.1879 in Wien geborenen bildenden Künstlerin, die 1923 zum Katholizismus konvertierte, weshalb sie in den Anfangstagen des NS-Regimes in Österreich noch unbehelligt leben konnte. Die Künstlerin verbrachte mit kurzen Unterbrechungen rund zwanzig Jahre in der Gemeinde Anif, wobei sie die letzten Salzburger Jahre in einem von Otto Prossinger entworfenen Atelierhaus wohnte und arbeitete. Am 28. Februar 1940 wurde sie von der Gestapo nach Wien abgeschoben, ihr Haus infolgedessen „arisiert”. In Wien befand sie sich mit anderen konvertierten Jüdinnen*Juden in einem Karmelitinnenkloster. Zwei Jahre nach ihrer Verbannung nach Wien deportierte man sie am 9. April 1942 in das polnische Ghetto Izbica. Nur wenige Tage später, vermutlich am 21.4.1942, wurde Helene Taussig ermordet.

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Stolperstein für die 1942 ermordete Salzburger Künstlerin Helene Taussig, 2024 (© Hasan Softić)




Transkription

Helene Taussig Jg. 1879 Verhaftet April 1940 Deportiert 9.4.1942 Ghetto Izbica Ermordet 21.4.1942



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