Stolperstein für Bokor Margit
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Margit Bokor wurde am 1. April 1900 in Losoncz, ehemals Ungarn, heute Slowakei, als Kind jüdischer Eltern geboren. Nach Auftritten an der Dresdner Oper, die sie im Jahr 1933 umgehend verlassen musste, da sie als sogenannte “Volljüdin” galt, und der Wiener Staatsoper debütierte sie im Jahr 1934 als Sängerin bei den Salzburger Festspielen. Bis 1937 wirkte sie in insgesamt acht Produktionen in Salzburg mit. Nachdem sie im März 1938 – noch vor Inkrafttreten der “Nürnberger Rassengesetze” – aus der Wiener Staatsoper vertrieben wurde, ging ihre Flucht über Amsterdam, Brüssel, Antwerpen und Rio de Janeiro und schließlich nach New York. Margit Bokor starb am 9. November 1949 in New York und ist am Calvary Cemetery, New York, bestattet.
