Gedenktafel für Rosa Hofmann
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Im Rahmen des Salzburger Projekts „Frauenspuren” ließ die Stadt Salzburg im Jahr 1999 insgesamt 17 Bronzetafeln an unterschiedlichen Orten in der Stadt anbringen. 2021 folgte schließlich eine Erweiterung; seither wird an 26 Salzburgerinnen erinnert, die eine bedeutende Rolle in der Stadtgeschichte einnehmen. Eine solche Tafel gedenkt der Widerstandskämpferin Rosa Hofmann. Die Näherin, im März 1919 in Wilhering bei Linz geboren, übernahm 1941 die Leitung einer kommunistischen Jugendgruppe und war maßgeblich am Widerstand gegen das NS-Regime beteiligt. Nur ein Jahr später hat die Gestapo, vermutlich durch den Einsatz eines Spitzels, einen Großteil der Widerstandsgruppen ausgehoben und die Mitglieder verhaftet. Unter diesen befand sich auch Rosa Hofmann, die 1942 aufgrund von „Wehrkraftzersetzung” und „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9.3.1943 in Berlin Plötzensee hingerichtet wurde. Neben der Tafel am ehemaligen Wohnhaus der Familie erinnert heute auch ein Stolperstein an die engagierte Hofmann. Darüber hinaus befindet sich im Stölzlpark ein 1947 enthüllter Gedenkstein für Rosa Hofmann, der 2019 um ein Denkmal für den Salzburger Frauenwiderstand erweitert wurde.
