Franz-Ofner-Straße
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Neben einem Stolperstein in der Itzlinger Hauptstraße 22 erinnert seit 1967 auch eine Straße im Salzburger Stadtteil Itzling an den 1943 von den Nationalsozialisten ermordeten Franz Ofner. Ofner, als Sohn von Christine und Wilhelm Ofner am 28. Juli 1921 geboren, machte eine Friseurlehre und engagierte sich in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Nachdem das austrofaschistische Regime diese 1934 verboten hatte, wurde der erst 14-jährige Ofner in der Kommunistischen Jugend aktiv. Gemeinsam mit Ernst-Paul Stoiber und Rosa Hofmann machte er es sich zur Aufgabe, junge Menschen über Faschismus und Krieg aufzuklären – Gewalt lehnten sie ab. Ofner wurde 1941 zur Wehrmacht eingezogen. Nur ein Jahr später hat die Gestapo kommunistische Widerstandszellen in der Stadt Salzburg durch das Einschleusen eines Spitzels aufgedeckt. Franz Ofner wurde bereits am 16. Jänner 1942 – noch in der Wehrmacht – verhaftet und ins Wehrmachtsgefängnis überstellt. Wegen “Vorbereitung zum Hochverrat” verurteilte ihn der “Volksgerichtshof” zum Tode. Nur wenige Tage vor seinem 22. Geburtstag wurde Franz Ofner in München-Stadelheim ermordet.
