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Stolperstein für Altmann Adolf

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Salzburg - Lasserstraße 8, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinJüdische Opfer - KZJüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeÖffentlich zugänglich


Adolf (Abraham) Altmann wurde am 8. September 1879 in Hunsdorf (heute Slowakische Republik) geboren. Er war Doktor der Philosophie, Rabbiner, Gründer der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg und Verfasser der „Geschichte der Juden in Stadt und Land Salzburg von den frühesten Zeiten bis auf die Gegenwart“. Mit seiner Ehefrau Malvine Weisz aus Kaschau hatte er sechs Kinder. In Salzburg lebten sie zwischen 1907 und 1915 sowie zwischen 1918 und 1920 in einem großstädtischen „Hellerhaus“ in der Faberstraße 11. Dazwischen war Dr. Altmann Rabbiner der jüdischen Gemeinde Meran und außerdem k. u. k. Feldrabbiner. Ab 1920 war er fast 18 Jahre Oberrabbiner von Trier. Ende März 1938 floh er mit seiner Frau nach Den Haag. Nach der Besetzung Hollands durch die Nationalsozialisten im Jahr 1940 mussten sie nach Groningen ziehen, von wo sie 1943 ins Ghetto in Amsterdam gekommen sind. Der weitere Weg führte das Ehepaar in die Konzentrationslager Westerbork, Theresienstadt und am 16. Mai nach Auschwitz, wo beide am 7. Juli 1944 vergast wurden. Einer ihrer Söhne, eine Tochter, der Schwiegersohn und die beiden Enkelkinder wurden bereits zuvor in Gaskammern ermordet.

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Stolperstein für Altmann Adolf, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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