DERLA |

VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
DOKUMENTIEREN UND VERMITTELN

Digitale Erinnerungslandschaft



Stolperstein für Wörndl Franz

Erinnerungsort detailiert betrachten | Forschungsdaten downloaden

| Personen, Metadaten und Bilder ansehen

Salzburg - Grazer Bundesstraße 6, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinNS-EuthanasieÖffentlich zugänglich


Franz Wörndl wurde am 20. Mai 1906 in Grödig bei Salzburg als eines von drei Kindern des Ehepaares Maria und Franz Wörndl geboren. Seine Geschwister hießen Martin und Hedwig. Sein Vater war von Beruf Fabriksarbeiter. Die Mutter starb 1929 in Landeskrankenhaus Salzburg. Franz Wörndl war krank und deswegen ab 1926 Patient im Spital St. Anna, auch bekannt als Versorgungshaus Gnigl. Im November 1939 wurde er unter dem NS-Regime in die Landesheilanstalt Salzburg verlegt. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.

Verbundene Personen





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Stolperstein für Wörndl Franz, 2024 (© Sebastian Sillinger)




Weiteres