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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
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Stolperstein für Trenke Theresia

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Salzburg - Schillinghofstraße 6, 5020 Salzburg
Salzburg / StolpersteinNS-EuthanasieFrauen explizit erwähntÖffentlich zugänglich


Theresia Trenke, geborene Forstner, kam am 22. September 1876 in Schörfling bei Vöcklabruck zur Welt. Sie war mit einem Eisenbahner namens Josef Trenke verheiratet und Mutter zweier Söhne namens Adolf und Josef. 1937 kam Theresia Trenke erstmals in stationäre Behandlung. Ab 1940 war sie Patientin der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde sie am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen. Nach ihrem Tod wurde in der Landeszeitung eine Todesanzeige geschalten mit dem Hinweis, dass in der Pfarre Gnigl eine Messe für die Verstorbene gelesen werden würde. Die Messe las Pfarrer Franz Dürnberger, was er auch für den hingerichteten Widerstandskämpfer Anton Schubert tat, weswegen er in das KZ Dachau deportiert wurde.

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Stolperstein für Trenke Theresia, 2024 (© Sebastian Sillinger)




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