Stolperstein für Schuch Karl
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Karl Schuch wurde am 2. Januar 1880 in Teplice im heutigen Tschechien geboren. Er war ledig und von Beruf Tierarzt und Veterinärinspektor in Vorarlberg und Tirol. Ab 1915 verlagerte sich sein Arbeitsgebiet nach Salzburg. Im Oktober 1939 wurde Karl Schuch, mittlerweile pensioniert, als Patient in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
