Stolperstein für Rosenfeld Amalie
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Amalie Rosenfeld wurde am 06. Januar 1873 in Baden bei Wien in eine jüdische Familie geboren. Ihr Mädchenname lautete Adler. Sie heiratete Eduard (Elias) Rosenfeld, welcher am 18. Mai 1861 in Wien geboren wurde. Das Ehepaar zog nach Gnigl-Itzling, welches seit 1935 Stadtteil Salzburgs war. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter namens Flora, welche am 27. Juli 1905 in Itzling geboren wurde. In Itzling betrieb die Familie ein Geschäft, das mit Altwaren- und Kleidern handelte. Amalie Rosenfelds Ehemann erkrankte schwer und starb 1929. Gemeinsam mit ihrer Tochter übersiedelte sie 1930 in die Goldgasse 17 und später in ein Haus in der Schallmooser Hauptstraße 6, welches sie nach dem Novemberpogrom von 9. auf den 10. November 1938 verlassen mussten, da ein SS-Mann Nutznießer der Liegenschaft sein wollte. Die beiden gingen nach Wien und der Tochter Flora gelang es, mit 31. Juli 1939 nach England ins Exil zu gehen. Ihre Mutter musste in eine Wiener „Sammelwohnung“ umziehen. Amalie Rosenfeld wurde am 28. Juli 1942 nach Theresienstadt, zusammen mit der Salzburger Jüdin Anna Pollak, deportiert und am 21. September 1942 ebenfalls zusammen mit Anna Pollak, aber auch den Salzburgerinnen Anna Stuchly und Therese Spiegel in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und dort ermordet.
