Stolperstein für Peuker Rudolf
Erinnerungsort detailiert betrachten | Forschungsdaten downloaden
| Personen, Metadaten und Bilder ansehen
Rudolf Peuker wurde am 28. Juni 1907 in Salzburg als zweites von drei Kindern des Ehepaares Maria und Josef Peuker geboren. Rudolf Peukers Eltern starben in den 1930er Jahren. Er selbst erlernte den Beruf eines Tischlers und blieb ledig. Ab Oktober 1927 war er Patient in der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde er am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
