Stolperstein für Peller Maria
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Maria, geborene Poncelet, Peller wurde am 7. Dezember 1871 im heutigen Tschechien in Ketzelsdorf geboren. Sie war die zweite Ehefrau des Eisenbahners Wenzel Peller. Die beiden hatten drei gemeinsame Kinder und die Familie lebte in der Stadt Salzburg. Maria Peller wurde unter dem NS-Regime am 12. Januar 1940 gerichtlich entmündigt und in der Landesheilanstalt Salzburg aufgenommen. Von dort wurde sie am 18. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
