Stolperstein für Mensjuk Paraska
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Paraska Mensjuk wurde am 25. Oktober 1923 in der Nähe von Kiew in der Ukraine geboren. Sie wurde im Alter von 18 Jahren aus der Ukraine verschleppt und für Zwangsarbeit nach Salzburg gebracht. Dort musste sie als “Ostarbeiterin” die Zwangskennzeichnung “OST” auf der linken Brustseite tragen und als “Hausmädchen” in einem “zuverlässigen” nationalsozialistischen Privathaushalt Zwangsarbeit verrichten. So musste sie im Haushalt vom Direktor der Zweigstelle Salzburg der Deutschen Reichsbank Berlin, Rudolf Hansemann, arbeiten, bis sie am 27. Juni 1944 durch die Gestapo verhaftet und verhört wurde. Die Gestapo war für ihre brutalen Foltermethoden bei den Befragungen bekannt. Paraska Menjuk überlebte das Verhör durch die Gestapo nicht: Sie starb am 30. Juni 1944 im Landeskrankenhaus Salzburg an der Folge von Hirnprellung und Nierenquetschung, welche durch Gewalteinwirkung entstanden ist.
