Denkmal für die Salzburger Bombenopfer der Jahre 1944 und 1945 am Kommunalfriedhof
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Auf dem Salzburger Kommunalfriedhof erinnert heute ein Denkmal an die über 200 Bombenopfer, die bei den Angriffen der Alliierten im Herbst 1944 ums Leben gekommen sind. Ziel der Angriffe waren der Hauptbahnhof und die Gleisanlagen. Insgesamt wurden jedoch auch 7.600 Wohnungen zerstört oder beschädigt. Das Denkmal für diese Bombenopfer geht auf den Herbst 1956 zurück, als das bis dahin bestehende Holzkruzifix, das auch allen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gewidmet war, von einem “Ehrenmal” aus einer Konglomeratmensa samt Eichenkreuz abgelöst wurde. Erst 1966 einigte man sich nach Absprache mit dem Innenministerium, die Gräber der Salzburger Bombenopfer neu zu gestalten. Allerdings sollte es noch über zehn Jahre dauern, bis das Denkmal stand; 1978 wurde es enthüllt. In einem bei diesem Denkmal gelegenen Gemeinschaftsgrab sind heute 197 Menschen bestattet, die restlichen Opfer der Luftangriffe sind in Familiengräbern beigesetzt.
