Stolperstein für Maier Engelbert
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Engelbert Maier wurde am 10. Dezember 1910 in Graz geboren und war das Kind der ledigen Maria Maier aus Salzburg. Sie arbeitete in Graz als Dienstmädchen. In den 1930er Jahren war Engelbert Maier als Pflegling im “Leprosenhaus” an der Müllner Hauptstraße untergebracht und anschließend war er Patient in der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
