Stolperstein für Levi Julius
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Julius Levi, geboren am 8. März 1878 in München, war der ältere Sohn des jüdischen Ehepaares Klara, geborene Thalheimer, und Albert Levi. Seit den 1880er Jahren lebten sie in Salzburg. Julius Levi heiratete 1909 in Prag die Jüdin Marianne Schalek, am 14. September 1914 kam der in Salzburg geborene Sohn Albert auf die Welt. 1924 erhielt die Familie das Heimatrecht der Stadt Salzburg sowie die österreichische Staatsbürgerschaft. Die Ehe wird Anfang der 1930er geschieden, sein Sohn und seine Frau zogen nach Prag um. Julius lebte zuerst noch eine Zeit lang in Salzburg, zuletzt aber dann in Wien, von wo er am 11. Jänner 1942 nach Riga deportiert wurde. Dort wurde er mit 4200 anderen österreichischen Jüdinnen und Juden ermordet, wobei heute unklar ist, ob im Ghetto Riga, im KZ Salaspils oder im Wald von Bikernieki.
