Stolperstein für Kindlinger Rudolf
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Rudolf Kindlinger wurde am 27. Dezember 1906 in Bad Ischl geboren und war das älteste von vier Kindern des Ehepaares Anna und Rudolf Kindlinger. Sein Vater war von Beruf Fleischhauer. Rudolf Kindlinger konnte krankheitsbedingt keinen Beruf erlernen und wurde 1929 stationär in der Landesheilanstalt Salzburg als Patient aufgenommen. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
