Stolperstein für Gstöttner Maria
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Maria Gstöttner wurde am 26. November 1896 in Gnigl bei Salzburg geboren und war das älteste von vier Kindern. Die Familie lebte in Salzburg Itzling und ihr Vater Martin Gstöttner war pensionierter Eisenbahner. Er starb im Februar 1938. Maria Gstöttner konnte keinen Beruf erlernen und war als Hausmädchen tätig. Ab August 1932 war sie Patientin in der Landesheilanstalt Salzburg. Von dort wurde sie am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
