Stolperstein für Gay Martin
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Martin Gay wurde am 1. August 1912 in Böhlitz-Ehrenberg in der Nähe von Leipzig geboren. Er war verheiratet, hatte drei Kinder und arbeitete in einer Druckerei. Er wurde in das KZ Sachsenhausen verschleppt und anschließend in das KZ Dachau überstellt, wo er den roten Winkel, welcher für politisch Gefangene vorgesehen war, tragen musste. Aus dem KZ Dachau wurde er in das “Außenlager Salzburg – Polizeidirektion” deportiert, wo er Zwangsarbeit verrichten musste. Die Zwangsarbeiter des “Außenlagers Salzburg” waren vermutlich im Polizeigefängnis am Rudolfskai untergebracht. Am 18. November 1944 musste Martin Gay zum Entschärfen einer Zeitzünderbombe nahe dem Hotel Münchnerhof ausrücken. Die Bombe explodierte und er starb zusammen mit den anderen Zwangsarbeitern.
