Am St. Johanner Ortsfriedhof befindet sich ein Massengrab mit 167 sowjetischen Kriegsgefangenen. Im Jahr 1941 erreichten die ersten sowjetischen Kriegsgefangenen mit Bahntransporten St. Johann im Pongau. Zahlreiche dieser Männer überlebten den Transport nicht oder kamen entkräftet, ausgehungert und krank an. Die ersten verstorbenen Kriegsgefangenen wurden auf Pferdekutschen auf den Ortsfriedhof gebracht und dort in einem Massengrab begraben. Schon bald reichte der Platz jedoch nicht mehr aus, sodass für weitere Tote ein Lagerfriedhof in der Nähe des Nordlagers für Kriegsgefangene errichtet wurde. Heute erinnert ein sowjetisches Denkmal an die 167 begrabenen sowjetischen Kriegsgefangenen am Ortsfriedhof.
Hier ruht die Asche der 167 Kriegsgefangenen der heldenmütigen Sowj. Armee von deutsch faschistischen gefangengenommen und von der Hand faschistischer Henker für Ehre und Unabhängigkeit der Sowj. Union ums Leben gebracht.