Stolperstein für Duda Ignaz
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Ignaz Duda wurde am 6. Februar 1899 in Maxglan geboren. Er war das einzige Kind des Ehepaares Elise und Alois Duda. Ignaz Duda erlernte den gleichen Beruf wie sein Vater und wurde Tischler. Der Vater Alois Duda verstarb 1928 und Ignaz Duda lebte bei seiner Mutter, welche auch seine Sachwalterin war und somit die Vorsorgevollmacht besaß. Ein Jahr nach dem sogenannten “Anschluss” wurde Ignaz Duda am 25. April 1939 in die Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Von dort wurde er am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und im Rahmen der nationalsozialistischen Geheimaktion “T4”, auch bekannt als “NS-Euthanasie”, ermordet. Die Menschen, die im Nationalsozialismus im Rahmen der “NS-Euthanasie” verfolgt wurden, wiesen eine Bandbreite von Krankheiten und Beeinträchtigungen auf, darunter schwere Mehrfachbehinderungen, Depressionen, Schizophrenie, Epilepsie, Gehörlosigkeit oder kognitive Einschränkungen.
