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Andreas-Rieser-Platz

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Salzburg - Kirchenstraße 1, 5733 Bramberg am Wildkogel
Salzburg / PlatzIndividueller WiderstandÖffentlich zugänglich


Der Andreas-Rieser-Platz gedenkt des gebürtigen Dorfgasteiner Pfarrers, der auch in Bramberg wirkte und am 1.7.1908 in Dorfgastein als Sohn von Josef und Theresia, geborene Herzog, zur Welt kam. Andreas Rieser vertrat bereits während der frühen 30er Jahre eine antinationalsozialistische Einstellung. Während Renovierungsarbeiten an der Dorfgasteiner Kirche 1938 wurde Rieser beauftragt, eine Gedenkschrift in dem erneuerten Kirchturm zu hinterlegen; das Dokument wurde jedoch vom zuständigen Spenglermeister geöffnet und aufgrund des regimekritischen Inhalts der NS-Ortsgruppe übergeben. Andreas Rieser wurde daraufhin im Sommer 1938 verhaftet, anschließend ins KZ Dachau deportiert. Rieser blieb die gesamte NS-Zeit über interniert und überlebte. In Erinnerung an den Pfarrer, der auch in Bramberg wirkte, benannte die Gemeinde den Platz vor der Bramberger Kirche am 3. November 2013 in „Andreas-Rieser-Platz" um und brachte zudem eine Gedenktafel an der Kirchenmauer an.

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Kirchenvorplatz, benannt nach dem Bramberger Pfarrer, der aufgrund seiner Einstellung zwischen 1938 und 1945 interniert war, 2024 (© Hasan Softić)




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