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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
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Digitale Erinnerungslandschaft



Vorarlberg

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A

ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Nikolai Alexandrowsky, geboren 6.8.1944 in Hohenems, gestorben 9.10.1944 in Dornbirn.

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-Nikolai-




Soldaten - Deserteure



Alois Amann, geboren 17.7.1896 in Koblach, gestorben 16.12.1944 in Torgau. Alois Amann kehrte 1944 nach einem Fronturlaub nicht mehr in den Krieg zurück und versteckte sich in einer Felsenhöhle im Wald bei Koblach. Er wurde entdeckt, verhaftet, vor Gericht gestellt und zum Tod verurteilt. Noch im selben Jahr wurde er in der Festung Torgau in Sachsen hingerichtet. Am Kriegerdenkmal in Koblach scheint er fälschlicherweise unter den „Vermissten“ auf.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Regina Assmann, geboren 1885 in Silbertal, gestorben 1941 in Hall.

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B

Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Julius Bachner, geboren 19.9.1881 in Graz, gestorben 18.1.1942 in Lodz. Er übersiedelte 1906 nach Bregenz und arbeitete bei der Bahn. Am 27.2.1939 wurde er nach Wien zwangsumgesiedelt und von dort am 23.10.1941 nach Lodz deportiert. Julius Bachner wurde am 18.1.1942 getötet.

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NS-Euthanasie



Ludwig Bader, geboren 1875, gestorben 27.7.1942 in Hall. Ludwig Bader wurde 1941 von Lingenau nach Hall überstellt und ist dort am 27.7.1942 gestorben.

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Politischer Widerstand



Innozenz Bader, geboren 24.12.1896 in Langenegg, gestorben, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Der Landwirt wurde am 1.5.1945 zusammen mit Robert Bader, Otto Bechter, Martin Gmeiner, Josef Nußbaumer und Adolf Schwärzler in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Robert Bader, geboren 5.4.1920 in Langenegg, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Der Landwirt wurde am 1.5.1945 zusammen mit Innozenz Bader, Otto Bechter, Martin Gmeiner, Josef Nußbaumer und Adolf Schwärzler in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen

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Individueller Widerstand



Hans Baldauf, geboren 31.1.1918 in Bregenz, gestorben 11.9.1943 in Auschwitz. Als Unteroffizier verprügelte er in der Kaserne in Klagenfurt einen Offizier, der neu eingerückte Soldaten brutal schikanierte. Er wurde denunziert, verhaftet, über die KZs Sachsenhausen, Natzweiler, Dachau nach Auschwitz deportiert, wo er am 11.9.1943 ermordet wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Elsa Bauer, geb. Matzer, geboren 3.6.1904 in Ebensee, gestorben 1942. Sie zog 1935 aus Deutschland zu ihrer Mutter Sophie Matzer nach Bregenz. Am 5.6.1942 wurde sie von Wien ins Lager Izbica deportiert und getötet. Nach anderen Informationen ist sie 1942 im Ghetto von Krakau gestorben.

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Matzer--




Politischer Widerstand



Otto Bechter, geboren 7.8.1901 in Langenegg, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Der Landwirt wurde am 1.5.1945 zusammen mit Innozenz Bader, Robert Bader, Martin Gmeiner, Josef Nußbaumer und Adolf Schwärzler in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Maria Rosa Bechter, geboren 1935, gestorben 8.3.1943 in Irrsee. Maria Rosa Bechter wurde von Lingenau 1942 in die "Heilanstalt" Kloster Irrsee deportiert, wo sie die Nationalsozialisten am 8.3.1943 ermordeten.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Wilhelmina Bell, geboren 15.9.1907 in Götzis, gestorben 1941 in Hartheim. Maria Wilhelmina Bell kam aufgrund psychischer Probleme 1932 in die „Valduna“ Rankweil. Von dort wurde sie 1941 nach Hartheim deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Felix Beng, geboren 16.1.1936 in Schlins, gestorben 31.8.1942 in Niedernhart. Felix Beng war geistig und körperlich beeinträchtigt und wurde von seiner Familie im Marienheim Bludenz untergebracht. Nachdem dieses 1939 geschlossen wurde, kam er ins Versorgungsheim in Andelsbuch, von dort 1941 in die „Valduna“ Rankweil und nach Hall. Er wurde im August 1942 von den Nationalsozialisten in Niedernhart ermordet.

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Soldaten - Deserteure



Rudolf Bilgeri desertierte 1944 zu den Partisanen in Griechenland.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Paula Bitriol, geboren 29.6.1902 in Sulzberg, gestorben 4.3.1941 in Rankweil. Paula Bitriol wurde von Sulzberg in die "Valduna" Rankweil deportiert und ist dort am 4.3.1941 gestorben.

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Politischer Widerstand



Max Bobleter, geboren 16.8.1903 in München. Der Arbeiter aus Feldkirch wurde im Juni 1938 wegen "staatsfeindlicher Äußerungen" und wegen des Verdachtes des "Menschenschmuggels" von Spanienkämpfern kurze Zeit eingesperrt. 1941 wurde er wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" und "kommunistischer Propaganda" verhaftet und zu 5 Jahren Haft verurteilt. Von 1942 bis 1945 war er im Straflager Rodgau-Dieburg inhaftiert.

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Politischer Widerstand



Rudolf Bodemann, geboren 21.4.1912 in Dornbirn, gestorben 24.6.1942 in Parkkina. Der Hilfsarbeiter und Mineur aus Dornbirn, wollte, obwohl Anfang 1940 in die NSDAP eingetreten, innerhalb der Wehrmacht Widerstand gegen das NS-Regime leisten und wurde von einem Militärgericht verurteilt und am 24.6.1942 in Parkkina, Finnland, wegen „Zersetzung der Wehrmacht“ standrechtlich erschossen.

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NS-Euthanasie



Hermann Bolter, geboren 24.11.1894 in Koblach, gestorben 3.9.1942 in Niedernhart. Hermann Bolter wuchs mit seinem Zwillingsbruder Johannes und weiteren Geschwistern, von denen nicht alle das Kleinkindalter überlebten, im Armenhaus der Gemeinde Koblach auf. In den Akten der Fürsorge wird er in den 1930er Jahren als Knecht und Invalide dokumentiert. Im Oktober 1939 wurde er in die „Valduna“ Rankweil gebracht, 1941 von dort nach Hall und Niedernhart deportiert, wo er von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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NS-Euthanasie



Josef Anton Bolter, geboren 16.6.1889 in Koblach, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Anton Bolter wurde nach zwei kurzfristigen Aufenthalten in der „Valduna“ Rankweil 1924 endgültig dorthin verbracht. Er verlieb siebzehn Jahre dort und wurde 1941 nach Hartheim deportiert. Er starb noch im selben Jahr.

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Soldaten - Deserteure



Max Bonat, geboren 12.5.1912 in Bregenz, gestorben 2.2.1945 in Verona. Max Bonat entfernte sich als Soldat aus einem Lazarett in München, war in der Folge dort und in Bregenz in Gestapo-Haft und wurde am 2.2.1945 in Verona wegen "Fahnenflucht und Hochverrat" hingerichtet.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Emil Bonetti, geboren 28.8.1922 in Hard, gestorben 9.7.2007 in Dornbirn. Emil Bonetti wurde 17-jährig zum Reichsarbeitsdienst und dann zur Wehrmacht eingezogen und desertierte 1943 in Italien. Er kehrte unter falscher Identität nach Österreich zurück, wurde erwischt, verhaftet und wegen "Fahnenflucht im Felde" verurteilt. Er erlebte die Befreiung nach Haft und neuerlichem Fronteinsatz in Sachsen. Nach dem Krieg studierte er Theologie und wirkte als Priester in Vorarlberg. Mit dem „Haus der jungen Arbeiter” in Dornbirn unterstützte er „Gastarbeiter“-Familien, AsylwerberInnen und Obdachlose.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Iwan Bosniak, geboren 1.2.1944 in Dornbirn, gestorben 4.10.1944 in Dornbirn.

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Politischer Widerstand



Karl Breitenfellner, geboren 27.4.1905 in Burgkirchen. Der Arbeiter aus Frastanz wurde 1941 wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" und "kommunistischer Mundpropaganda" zu 6 Jahren Haft verurteilt. Im Februar 1942 aus dem Feldkircher Gefängnis ausgebrochen, wurde er wiederergriffen und ins Gefängnis Kaisheim überstellt.

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Politischer Widerstand



Johann Brotzge, geboren 8.12.1899 in Hohenems, gestorben 1992. Der Arbeiter aus Dornbirn war illegaler „Leiter der Zeuge Jehovas“ und beteiligte sich am Schriftenschmuggel über die Schweizer Grenze. Er wurde im Mai 1940 wegen Teilnahme an einer „wehrfeindlichen Verbindung" und Fluchthilfe verhaftet. Nach einem Verfahren vor dem Landgericht in Feldkirch war er vier Monate inhaftiert.

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NS-Euthanasie



Anna Brugger, geboren 1859, gestorben 12.3.1941 in Hall. Anna Brugger wurde 1941 von Lingenau nach Hall gebracht, wo sie am 12.3.1941 starb.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Delphina Burtscher, geboren 13.7.1926 in Sonntag, gestorben 18.6.2008 in Nenzing, war 1944 und 1945 wegen Beihilfe zur „Fahnenflucht“ (ihre beiden Brüder Leonhard und Wilhelm und ihr Freund Martin Lorenz desertierten 1943/44 aus der Wehrmacht und hielten sich im Großen Walsertal versteckt) mehrere Monate in Haft.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Leonhard Burtscher, geboren 12.9.1918, gestorben 7.6.1956, Landwirt aus Sonntag, desertierte 1943 aus der Wehrmacht. Während sein ebenfalls desertierter Bruder Wilhelm aufgegriffen und hingerichtet wurde, konnte er sich bis zum Kriegsende im Großen Walsertal verstecken.

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Politischer Widerstand



Otto Burtscher, geboren 23.5.1910 in Hard, gestorben 6.2.1991 in Feldkirch. Er war als Mitglied der „Großösterreichischen Freiheitsbewegung“ um Jacob Kastelic von 1940 bis 1943 inhaftiert. Das Verfahren gegen ihn endete ohne Urteilsspruch.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Wilhelm Burtscher, geboren 27.10.1922 in Sonntag, gestorben 8.12.1944 in Graz. Der Landwirt desertierte aus der Wehrmacht, hielt sich im Großen Walsertal versteckt und wurde am 12.7.1944 zusammen mit Martin Lorenz wegen "Fahnenflucht" festgenommen. Burtscher und Lorenz wurden am 8.12.1944 in Graz hingerichtet.

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Religiöser WiderstandFrauen explizit erwähnt



Hirlanda Böhler, geboren 10.10.1882 (oder 10.4.) in Wolfurt, gestorben September 1957 in Innsbruck. Hirlanda Böhler wurde als Zeugin Jehovas von der Gestapo Innsbruck am 2.6.1939 ins KZ Ravensbrück deportiert und war bis 1945 ebendort inhaftiert.

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NS-Euthanasie



Friedrich Böhler, geboren 1902, gestorben 1941. Friedrich Böhler aus Alberschwende wurde als "Euthanasie"-Opfer 1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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Politischer Widerstand



Gebhard Bösch, geboren 2.12.1895 in Lustenau, gestorben 30.7.1979. Der Kaufmann wurde von der Gestapo Innsbruck am 16.11.1944 wegen Fluchthilfe verhaftet und schwer misshandelt. Er war bis Kriegsende in Haft.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Anton Bösch, geboren 17.7.1919 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Anton Bösch war schon als Jugendlicher Patient der "Valduna" Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-Euthanasie



Arthur Bösch, geboren 3.12.1905 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Arthur Bösch wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transportes von der "Valduna" Rankweil nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Olga Bösch, geb. Fels, geboren 27.4.1906 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim, war seit 1934 Patientin der "Valduna" Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transportes nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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Fels--




Soldaten - Deserteure



Engelbert Bösch, geboren 31.10.1878 in Lustenau, gestorben 20.12.1944 in Murimoos. Engelbert Bösch desertierte und flüchtete in die Schweiz, wo er im Internierungslager Murimoos bei einem Arbeitsunfall ums Leben kam.

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Soldaten - Wehrmacht



Franz Bösch, geboren am 2.5.1898 in Lustenau, gestorben am 31.10.1945 in Aubar (Frankreich). Franz Bösch wurde noch mit 50 Jahren zur "Frontbewährung" verpflichtet. Er verhungerte im Oktober 1945 im Kriegsgefangenenlager Camp Aubar in Frankreich.

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C

ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Nikolei Choroschenko, geboren 9.2.1944 in Hohenems, gestorben 21.1.1945 in Dornbirn.

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-Nikolai-




D

Soldaten - Deserteure



Jacob Domig, Landwirt aus Sonntag, wurde als Deserteur 1945 bei einer Razzia der Gendarmerie im Großen Walsertal erschossen.

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NS-Euthanasie



Otto Dorner, geboren 1886, gestorben 20.2.1941 in Hall. Otto Dorner wurde 1941 von Lingenau in die „Valduna“ Rankweil und dann nach Hall überstellt, wo er am 20.2.1941 starb.

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E

NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Elisabeth Egle, geboren 16.9.1866 in Koblach, gestorben 2.4.1941 in Hartheim. Elisabeth Egle war das älteste NS-Opfer der Gemeinde Koblach. Sie wurde 1941 mit 75 Jahren von der „Valduna“ Rankweil nach Niedernhart deportiert, dann nach Hartheim überstellt und dort von den Nationalsozialisten ermordet.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Helmut Eisele, geboren 28.9.1925 in Lustenau, gestorben 15.8.2006. Der Tischler verweigerte im Jänner 1943 als 17-jähriger die Zwangsrekrutierung zur Waffen-SS. Im Februar 1943 war in einem SS-Lager in Stettin interniert, 1943 kam er ins KZ Oranienburg, bevor er zur Wehrmacht eingezogen wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Theodor Elkan, geboren 17.5.1864 in Wien, gestorben 1.9.1942 in Theresienstadt. Theodor Elkan ließ sich 1898 nach seiner Heirat mit der Vorarlbergerin Betti Menz in Hohenems nieder. Betti Menz starb nach der Geburt ihres Sohnes Hans und Theodor Elkan heiratete ihre Cousine Helene Neuburger. 1918 wurde er Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Hohenems, als Kultusvorsteher hielt er die Gebete. 1940 nach Wien zwangsumgesiedelt, wurde er mit seiner Familie im August 1942 von den Nationalsozialisten ins KZ Theresienstadt deportiert und starb im selben Jahr.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Helene Elkan, geb. Neuburger, 30.12.1879 in Bad Buchau, gestorben 28.2.1944 in Theresienstadt. Helene Neuburger heiratete 1902 den verwitweten Theodor Elkan und zog von Oberschwaben zu ihm und seinem Sohn Hans nach Hohenems. 1940 nach Wien zwangsumgesiedelt, wurde sie mit ihrer Familie im August 1942 von den Nationalsozialisten ins KZ Theresienstadt deportiert und starb dort am 28.2.1944.

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Neuburger--




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Hans David Elkan, geboren 22.3.1900 in Hohenems, gestorben 23.7.1944 in Theresienstadt. Hans David Elkan, Sohn des letzten Vorstehers der Jüdischen Gemeinde Theodor Elkan und seiner ersten Frau Betti Menz, studierte in Freiburg Philosophie, Musikwissenschaften und Geschichte. Als Lehrer fand er in Vorarlberg keine feste Anstellung und übernahm 1938 Funktionen in der in Auflösung begriffenen Kultusgemeinde. 1940 wurde er mit seinen Eltern nach Wien zwangsumgesiedelt und 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er am 23.7.1944 von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Ernst Emhofer, geboren 21.11.1904 in Gmunden. Der Zöllner aus Höchst war wegen Fluchthilfe 1944 in Bregenz in Gestapo-Haft und wurde dann nach Innsbruck überstellt. Das Todesurteil wurde nicht vollstreckt.

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Politischer Widerstand



Gabriel Ender, geboren 5.9.1913 in Mäder, war Spanienfreiwilliger und nach Internierung bis 1944 Partisan in Frankreich.

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NS-Euthanasie



Jakob Ender, geboren 25.10.1881 in Koblach, gestorben 1941 in Hartheim. Jakob Ender verbrachte mehrere Jahre im Armenhaus der Gemeinde Koblach, wo auch mehrere Geschwister untergebracht waren. Von der „Valduna“ Rankweil wurde er 1941 als 60-Jähriger nach Hartheim deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Rosa Ender, geboren 2.12.1905 in St. Gallen, gestorben 1941 in Hartheim. Rosa Ender wuchs bei einer Pflegefamilie in Dornbirn und im Kloster Altstätten auf. Sie arbeitete in einer Fabrik, bis sie u.a. schwer an Epilepsie erkrankte und 1926 in die „Valduna“ kam. Von dort wurde sie 1941 über Niedernhart nach Hartheim deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Veronika Erath, geboren 20.12.1929 in Oberlochau, gestorben 27.3.1941 in Hartheim. Veronika Erath wurde von Lingenau in die "Valduna" Rankweil und 1941 von dort nach Hartheim deportiert, wo sie am 27.3.1941 von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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F

Politischer WiderstandSoldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Helmut Falch, geboren 19.2.1924 in Mötz, gestorben 1.5.1945 in Lauterach. Helmut Falch desertierte gegen Kriegsende aus der Wehrmacht und versuchte gemeinsam mit seinem Freund Anton Renz Sprengstoffladungen an der Achbrücke zu entschärfen. Die von den Deutschen geplante Sprengung hätte das Vorrücken der französischen Soldaten verhindern sollen. Helmut Falch und Anton Renz wurden von der SS festgenommen und nach kurzem Verhör am 1.5.1945 in Lauterach erschossen.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Margarethe Fehle, geboren 10.9.1914 in Bludenz. Die Kellnerin wurde wegen Ausgabe von Getränken an Fremdarbeiter am 10.9.1944 verhaftet und am 19.1.1945 über Innsbruck ins KZ Ravensbrück deportiert.

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Politischer Widerstand



Otto Josef Feuerstein, geboren 29.6.1893 in Lingenau. Der Straßenarbeiter wurde wegen humanitärer Hilfeleistung am 4.4.1942 verhaftet, nach Feldkirch überstellt und dort zu 4 Monaten Haft verurteilt.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Dominika Feuerstein, geboren 16.12.1886 in Reuthe, gestorben 1942 in Niedernhart. Dominika Feuerstein wurde vom Armenhaus Hittisau in die "Valduna" Rankweil und nach Hall gebracht, von wo sie am 31.8.1942 nach Niedernhart deportiert und ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Tobias Feurstein, geboren 11.3.1893 in Egg-Großdorf, gestorben 31.5.1944. Tobias Feurstein übernahm 1926 das Gasthaus „Zur hohen Kugel“ in Götzis. wurde 1937 wegen Unterstützung von Spanienfreiwilligen inhaftiert und war auch nach 1938 wieder Fluchthelfer. Nachdem er 1942 in Bregenz in Gestapo-Haft gewesen war, flüchtete er 1944 vor einer neuerlich drohenden Verhaftung und kam unter ungeklärten Umständen im Mai 1944 um. Er könnte auf der Flucht im Rhein ertrunken sein.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Gisela Figdor, geboren 9.6.1882 in Wien, gestorben 18.1.1942 in Wien. Gisela Figdor kam als Kind mit ihrer Mutter von Wien nach Hohenems, wo sie eine Zeit lang im jüdischen Armenhaus lebten. Nach dem Tod der Mutter kam die öffentliche Fürsorge für sie auf. 1940 nach Wien zwangsumgesiedelt, starb sie 1942 im provisorischen jüdischen Krankenhaus in Wien und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beerdigt.

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NS-Euthanasie



Josef Fink, geboren 1904 in Lindau, gestorben 26.3.1944 in Hall, wurde am 14.2.1941 aus dem Armenhaus Andelsbuch in die "Valduna" Rankweil überstellt. Er starb am 26.3.1944 in Hall angeblich an Peritontitis.

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NS-Euthanasie



Franz Josef Fleisch, geboren 28.1.1904 in Götzis, gestorben 1941 in Hartheim. Franz Josef Fleisch war von Kind an „taubstumm“ und konnte nie einen Beruf ausüben. Von der „Valduna“ Rankweil, in die er 1938 gebracht worden war, deportierten ihn die Nationalsozialisten 1941 nach Hartheim, wo er ermordet wurde.

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NS-Euthanasie



Erich Forster, geboren 26.12.1885 in Thal, gestorben 17.3.1941 in Hartheim. Erich Forster war taubstumm und wurde von Thal nach Hartheim deportiert und dort am 17.3.1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-Euthanasie



Alois Johann Fröwis, geboren 16.01.1892 in Lustenau, gestorben 1942 in Niedernhart. Alois Fröwis wurde 1940 in „Valduna“ Rankweil eingeliefert. 1941 erfolgte seine Verlegung nach Hall, von wo er am 31.8.1942 nach Niedernhart deportiert und ermordet wurde.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Anna Fässler, geboren 1882 in Ratzenried/Allgäu, gestorben 1958. Die Textilarbeiterin aus Dornbirn wurde wegen Abhörens von "Feindsendern" und Weitergabe von Nachrichten zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt, die sie in der Frauenstrafanstalt Aichach verbüßte.

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G

ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Wasil Gabora, geboren 15.5.1944 in Hohenems, gestorben 22.1.1945 in Dornbirn.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Theresia Ganahl, geboren 22.1.1876, gestorben 20.2.1946. Die Landwirtin aus Bartholomäberg wurde 1941 wegen „Beleidigung des Führers“ zu acht Monaten Haft verurteilt.

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NS-Euthanasie



Franz Xaver Gasser, geboren 1906, gestorben 1941 in Hartheim. Franz Xaver Gasser aus Alberschwende wurde am 17.3.1941 von der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim überstellt und ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Gebhard, geboren 1886, gestorben 1941 in Hartheim. Maria Gebhard wurde von Schnepau nach Hartheim deportiert und dort 1941 ermordet.

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NS-Euthanasie



Otto Geuze, geboren 1897, gestorben 1941 in Hartheim (?). Otto Geuze aus Alberschwende wurde am 10.12.1940 aus dem Institut St. Josef in Mils vermutlich nach Niedernhart und Hartheim deportiert, wo er vermutlich 1941 starb.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Ilse Geuze, geboren 2.12.1929 in Alberschwende, gestorben 6.1.1941 in Hartheim. Ilse Geuze aus Alberschwende erlitt als Kleinkind vermutlich eine Gehirnhautentzündung und blieb in der Sprachentwicklung zurück. Von einem Sprachheim wurde sie 1940 nach Hartheim deportiert und dort am 6.1.1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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Politischer Widerstand



Karl Glohs, Arbeiter aus Vandans, ging 1936 als Freiwilliger der Internationalen Brigaden nach Spanien. Wahrscheinlich 1940 wurde er von den deutschen Behörden in Frankreich verhaftet und ins KZ Dachau deportiert, wo er getötet wurde.

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Politischer Widerstand



Martin Gmeiner, geboren 18.5.1902 in Langenegg, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Martin Gmeiner wurde am 1.5.1945 zusammen mit Innozenz Bader, Robert Bader, Otto Bechter, Josef Nußbaumer und Adolf Schwärzler in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen.

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Politischer Widerstand



Eduard Grabher, geboren 21.4.1904 in Lustenau, gestorben 13.8.1940 in Berlin. Der Stickereizeichner wurde wegen "Landesverrats" vom Volksgerichtshof Berlin am 8.8.1940 zu lebenslänglicher Haft verurteilt und am 13.8.1940 in Berlin-Moabit erschossen.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Agathe Grabher, geb. Herre, geboren 25.7.1866 in Lustenau, gestorben 15.4.1941 in Hall. Agathe Grabher wurde am 20.7.1939 im Alter von 73 Jahren in die „Valduna“ Rankweil eingeliefert. Sie kam am 8.3.1941 nach Hall und starb dort am 15.4.1941.

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Herre--




Politischer Widerstand



Eduard Grabher, geboren 21.4.1904 in Lustenau, gestorben 13.8.1940 in Berlin-Moabit. Eduard Grabher wurde wegen „Landesverrats“ Volksgerichtshof Berlin am 8.8.1940 zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Am 13.8.1940 wurde er in der Haftanstalt Berlin-Moabit erschossen.

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Religiöser Widerstand



Alois Grimm, geboren 24.10.1886 in Wertheim/Main, gestorben 11.9.1944 in Berlin. Der Jesuitenpater und Lehrer am Feldkircher Jesuitenkolleg Stella Matutina wurde wegen seiner regimekritischen Predigten bespitzelt, denunziert und 1944 wegen Wehrkraftzersetzung vom Volksgerichtshof Berlin verurteilt und hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Paul Grüninger, geboren 27.10.1891 in St. Gallen, gestorben 22.2.1972 in St. Gallen. Der Polizeihauptmann rettete 1938 und 1939 hunderten vor den Nationalsozialisten Verfolgten das Leben, indem er ihnen die Flucht in die Schweiz ermöglichte. Wegen „Amtspflichtverletzung“ wurde er vom Dienst suspendiert und 1941 verurteilt. Nach dem Krieg fand er nie wieder eine feste Anstellung. Von Yad Vashem ist Paul Grüninger Jahrzehnte später, kurz vor seinem Tod, als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet worden. Erst in den 1990er Jahren wurde er politisch rehabilitiert.

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NS-EuthanasiePolitischer Widerstand



Franz Josef Gstrein, geboren 13.3.1898 in Bludenz, gestorben in Niedernhart. Der Maschinenwärter in Dornbirn wurde wegen regimekritischer Äußerungen als "Geisteskranker" am 8.4.1940 in die Anstalt „Valduna“ eingeliefert. Von dort wurde er von den Nationalsozialisten am 24.3.1941 nach Hall in Tirol und am 31.8.1942 nach Niedernhart überstellt, wo er mit einer Überdosis Medikamenten ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Johann Gutensohn, geboren 14.3.1915 in Dornbirn, gestorben 2002. Der Arbeiter wurde als Mitglied der AKO-Widerstandsgruppe Dornbirn 1940 verhaftet und am 24.3.1942 in Innsbruck wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu 6 Jahren Haft verurteilt. Bis zur Befreiung war er in Amberg inhaftiert.

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Individueller WiderstandFrauen explizit erwähnt



Anna Guttenberger, geboren 3.3.1902 in Schwäbisch-Gmünd, gestorben 27.2.1942 in München-Stadelheim. Anna Guttenberger war Hausiererin in Bregenz und behielt Kleidungsstücke für sich, die für eine reichsweite Soldatensammlung vorgesehen waren. Von einem SS-Mann angezeigt, wurden sie und ihre Tochter Maria verhaftet. Auch ihr Mann wurde deportiert, obwohl gegen ihn nichts vorlag. Anna Guttenberger wurde in Feldkirch zum Tode verurteilt und am 27.2.1942 in München hingerichtet. Ihre Tochter überlebte, weil sie minderjährig war.

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H

Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Josef Hagen, geboren 11.3.1919 in Lustenau, gestorben 31.5.1944 in Altstätten. Der Textilarbeiter wurde am 30.5.1944 als Deserteur auf der Flucht in die Schweiz angeschossen und verstarb am selben Tag im Spital in Altstätten.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Hagen, geboren 7.5.1905 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Maria Hagen war seit 1925 Patientin der „Valduna“ Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-Euthanasie



Anton Hagen, geboren 3.3.1904 in Lustenau, gestorben 18.7.1943 in Hall. Anton Hagen wurde erstmals am 1936 in die Psychiatrischen Kliniken in Innsbruck und in Hall eingeliefert, kam dann in häusliche Pflege zu seinem Bruder, bis er 1939 in die „Valduna“ Rankweil eingewiesen wurde. Er wurde am 8.3.1941 nach Hall verlegt und starb dort am 18.7.1943.

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NS-Euthanasie



Oskar Hagen, geboren 3.2.1901 in Lustenau, gestorben 15.5.1944 in Hall. Oskar Hagen wurde von den Nationalsozialisten nach Hall deportiert und starb dort am 15.5.1944.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Karolina Hagen, geboren 8.9.1895 in Lustenau, gestorben 1942 in Niedernhart. Karolina Hagen war seit 1933 Patientin der „Valduna“ Rankweil. Am 8.3.1941 erfolgte ihre Verlegung nach Hall in Tirol, von wo sie am 31.8.1942 nach Niedernhart deportiert und ermordet .wurde.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Lotte Hartmann, geb. Habecker, geboren 7.6.1897 in Wien, gestorben 1941 in Niedernhart. Lotte Hartmann kam nach ihrer Heirat nach Vorarlberg und wurde 1928 wegen psychischer Leiden in die „Valduna“ Rankweil gebracht. Von den Nationalsozialisten wurde sie 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet. Ihre Asche wurde ihrem Mann zugeschickt, das Familiengrab ist am Altacher Friedhof.

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Habecker--




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Clara Heimann, geb. Rosenthal, geboren 5.11.1866 in Hohenems, gestorben 20.11.1942 in Theresienstadt. Clara Heimann stammte aus der wohlhabenden Textilfabrikantenfamilie Rosenthal, lebte bis 1906 mit ihrem Mann in Antwerpen und kehrte nach dessen Tod nach Vorarlberg zurück. Am 31. Mai 1940 wurde sie, wie die restlichen acht noch in Hohenems lebenden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde, nach Wien zwangsumgesiedelt. Die fast achtzigjährige Clara Heimann-Rosenthal wurde am 10.7.1942 ins KZ Theresienstadt deportiert und starb dort am 20.11.1942.

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Rosenthal--




Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Elsa Himmer, geb. Fitz, geboren 1.3.1914 in St. Margarethen Arbeiterin aus Dornbirn, wurde 1942 als Mitglied der AKO-Widerstandsgruppe Dornbirn zu 12 Jahren Haft verurteilt. Sie war von 2.1.1942 bis Kriegsende inhaftiert.

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Fitz--




Politischer Widerstand



Wilhelm Himmer, geboren 30.10.1910 in Bludenz, gestorben 8.7.1942 in Berlin-Plötzensee. Der Schlosser aus Dornbirn wurde am 6.1.1940 als Gründer der Dornbirner AKO-Widerstandsgruppe verhaftet, 1942 in Innsbruck wegen "Hoch- und Landesverrats" zum Tode verurteilt und am 8.7.1942 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Anton Hofer, geboren 18.11.1914 in Lustenau, gestorben 28.8.1945 in Dachau. Der Schulwart war ab 4.12.1941 in Bregenzer Gestapo-Haft und kam über Innsbruck am 3.4.1942 nach Dachau, wo er nach der Befreiung am 28.8.1945 starb.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Hermann Hollenstein, geboren 16.5.1920 in Lustenau, gestorben 1944/1945. Hermann Hollenstein wurde am 10.8.1944 wegen „Gehorsamsverweigerung“ zu drei Jahren Gefängnis und Rangverlust verurteilt. Nach Aufzeichnungen gilt er als „Vermißt seit 25.12.1944 in Olmütz, CSR“.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Karolina Hollenstein, geboren 22.7.1870 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Karolina Hollenstein wurde am 17.3.1941 im Alter von 71 Jahren im Zuge des zweiten großen Direkttransports von der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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KZ Opfer



Otto Hollenstein, geboren 28.11.1901 in Lustenau, gestorben 8.11.1939 in Mauthausen. Otto Hollenstein wurde als „asozial“ verfolgt und ab September 1939 zuerst im KZ Dachau, dann im KZ Mauthausen inhaftiert. Dort wurde er am 8.11.1939 von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Berta Hollenstein, geboren 20.01.1878 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Berta Hollenstein war seit 1933 der Patientin der „Valduna“ Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Nikoleni Holowyanka, geboren 30.1.1944, gestorben 10.5.1944 in Dornbirn.

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-Nikolai Holowenko-




Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Karl Horaschek, geboren 8.5.1925 in Bregenz wurde wegen "Wehrkraftzersetzung" von Bregenz am 7.10.1943 ins Militärgefängnis Salzburg überstellt, wo er zum Tode verurteilt wurde. Vor der Hinrichtung wurde er von den Alliierten in Berlin-Spandau befreit.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Hilar Huber, geboren 21.10.1910 in Lustenau, gestorben 2001 in Lustenau. Der Bauarbeiter desertierte 1941 in Griechenland aus der Wehrmacht und schlug sich mit dem Fahrrad bis nach Vorarlberg durch, wurde in Höchst verhaftet und konnte im August 1941 aus dem Gefängnis in Bregenz fliehen. Nachdem er bei Gaißau den Alten Rhein durchschwommen hatte, schafft er es bis zu seinem Onkel in Wittenbach/St. Gallen, der ihn allerdings den Schweizer Behörden meldete. E wurde verhaftet und ins Gefängnis in St. Gallen verbracht. Im November 1942 gelang ihm wiederum die Flucht und er schlug sich zu seinem Elternhaus nach Höchst durch, wo er im Jänner 1943 am Dachboden aufgespürt wurde. Am 3.3.1943 wurde er wegen „Fahnenflucht“ zum Tode verurteilt, danach zu 15 Jahren Haft „begnadigt“. Aus dem KZ Lingen im Emsland konnte er neuerlich in die Schweiz fliehen. Er war nochmal in Gossau/St. Gallen interniert und wurde nach Kriegsende freigelassen.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Ferdinanda Hämmerle, geboren 16.7.1898 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Ferdinanda Hämmerle war seit 1930 Patientin der „Valduna“ Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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KZ Opfer



Alois Häusle, geboren 3.2.1890 in Koblach, gestorben 29.12.1939 in Mauthausen. Alois Häusle war mehrmals im Armenhaus der Gemeinde Koblach untergebracht und wurde wegen geringer Vergehen verhaftet. Bereits 1938 war er mehrere Monate im KZ Dachau interniert. Er starb wenige Monate nach Kriegsbeginn am 29.12.1939 im KZ Mauthausen.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Theresa Höfle, geboren 27.4.1902 in Wolfurt, gestorben 31.8.1942 in Niedernhart. Theresa Höfle aus Langenegg wurde 1942 über Hall nach Niedernhart deportiert und dort am 31.8.1942 von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-Euthanasie



Armin Höfle, geboren 11.7.1901 in Hittisau, gestorben 14.11.1943 in Hall. Armin Höfle aus Hittisau wurde am 24.3.1941 nach Hall überstellt, wo er am 14.11.1943 starb.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Anna Maria Hölzlsauer, geboren 30.6.1902 in Graz, gestorben 19.5.1944 in Berlin-Charlottenburg. Die Arbeiterin aus Kennelbach war wegen „Verunglimpfung“ der NSDAP 1943 mehrmals in Gestapo-Haft, wurde am 1.2.1944 nach Innsbruck überstellt und am 19.5.1944 in Berlin-Charlottenburg hingerichtet.

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I

Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Max Ibele, geboren 15.2.1921 in Bregenz, gestorben 9.5.1945 im Bregenzerwald. Er desertierte 1944 aus der Waffen-SS in Frankreich, floh in die Heimat und versteckte sich im Bregenzerwald. Im Widerstand gegen SS-Einheiten wurde er im Mai 1945 so schwer verwundet, dass er am 9.5.1945 seinen Verletzungen erlag.

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J

Politischer Widerstand



Alois Jeller, geboren 19.1.1902 in Flaurling, gestorben 3.5.1945 in Bludenz. Der Eisenbahner aus Bludenz wurde im Zuge des „Sturms auf die Kreisleitung“ der NSDAP in Bludenz am 3.5.1945 auf brutale Weise ermordet.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Othmar Jäger, geboren 15.12.1925 in Lustenau. Der Lehrling aus Bregenz war 1941 und 1942 wegen Gründung einer Gruppe des Kommunistischen Jugendverbandes in Bregenz in Gestapo-Haft, später im Fronteinsatz.

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K

Politischer Widerstand



Edmund Kalb, geboren 9.2.1900 in Dornbirn, gestorben 20.10.1952 in Dornbirn. Der Maler und Grafiker wurde 1943 wegen Gehorsamsverweigerung von einem Kriegsgericht in Königsberg verurteilt.

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Politischer Widerstand



Walter Kareis, geboren 29.8.1906 in Wien, gestorben 1988 in Bregenz. Der Fernmeldetechniker aus Bregenz wurde als Kommunist und wegen seiner jüdischen Herkunft im Oktober 1944 in das Arbeitslager Schelditz deportiert. Nach seiner Flucht aus dem Lager war er in der Widerstandsbewegung in Bregenz aktiv und war nach 1945 Mitglied des provisorischen Stadtrats.

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Politischer Widerstand



Gebhard Gallus Karg, geboren 10.9.1885 in Bern, gestorben 30.5.1944 in Berlin-Brandenburg. Der Maler aus Bregenz riss in einem Gasthaus einem Waffen-SSler die Auszeichnungen von der Uniform, wurde deshalb verhaftet, nach Innsbruck und Berlin überstellt und am 30.5.1944 in Berlin-Brandenburg hingerichtet. Über das Schicksal seines Bruders Hans, der im Gasthaus ebenfalls dabei gewesen war, ist nichts bekannt.

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KZ Opfer



Julius Kilga, geboren 3.7.1899 in Dornbirn, gestorben 29.12.1939 in Mauthausen. Der Arbeiter wurde am 22.12.1938 aus Dornbirn nach Innsbruck überstellt und dann in die KZ Dachau und Mauthausen deportiert, wo er im Dezember 1939 ermordet wurde.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Josef Anton King, geboren 17.2.1922 in Hörbranz, gestorben 24.4.1945. Der Maturant wurde aufgrund eines Augenleidens aus der Wehrmacht entlassen und als Dolmetscher eingesetzt. In dieser Funktion versuchte er, russischen Kriegsgefangenen zu helfen. King wurde bei der Gestapo denunziert, er hätte mit den Kriegsgefangenen konspiriert, und am 19.1.1945 ins KZ Mauthausen eingeliefert. Ende April wurde er entweder in der Gaskammer ermordet oder erschossen.

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Religiöser Widerstand



Alois Knecht, geboren 9.12.1894 in Rankweil, gestorben 1992 in Rankweil. Alois Knecht absolvierte das Jesuitengymnasium Stella Matutina in Feldkirch. Seine Erfahrungen im Ersten Weltkrieg machten ihn zum Kriegsgegner. Nach einer Friedenspredigt 1939 in Meiningen wurde er angezeigt, verhaftet und von Oktober 1939 bis April 1945 in den KZs Sachsenhausen und Dachau inhaftiert. Nach dem Krieg war er wieder als Priester tätig, er starb 1992 in Rankweil.

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Politischer Widerstand



Karl Kobras, geboren 15.3.1900 in Frauendorf, gestorben 8.1.1984. Der Landwirt aus Hittisau war 1941 mehrere Monate in Bregenz und Feldkirch in Gestapo-Haft. Wegen "kommunistischer Betätigung" wurde er am 1942 in das Gefangenenlager Zweibrücken deportiert, kam 1944 frei, wurde wieder verhaftet und war bis Kriegsende im KZ Dachau.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Fedir Korsch, geboren 1924 in Milew, gestorben 1943 in Silbertal.

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Swetlana Kosatschanska, geboren 8.6.1944, gestorben 14.12.1944 in Dornbirn.

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Politischer Widerstand



Alfons Kothbauer, geboren 31.10.1914 in Hohenems. Der Bäcker wurde als "Verräter der Bewegung" am 11.3.1938 verhaftet und im Mai 1938 nach Dachau deportiert, wo er bis Mai 1945 interniert war.

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KZ Opfer



Franz Kraner, geboren 3.3.1897 in Bregenz, gestorben 31.10.1942 im KZ Dachau.

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NS-Euthanasie



Wilhelm Kremmel, geboren 13.9.1909 in Lustenau, gestorben 10.2.1941 in Hartheim. Wilhelm Kremmel war seit 1926 Patient der „Valduna“ Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-Euthanasie



Julius König, geboren 16.4.1902 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim, war seit 1935 Patient der "Valduna" Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transportes nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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L

NS-Euthanasie



Josef Lampert, geboren 22.3.1905 in Götzis, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Lampert wurde 1941 von der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim deportiert und dort von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Katharina Lampert, geboren 5.10.1913 in Eichwies/Oberriet (Schweiz), gestorben 1941 in Hartheim. Katharina Lampert wuchs unter armen Bedingungen in Götzis auf, die Familie war teilweise im Fürsorgeheim bzw. Armenhaus untergebracht. 1940 wurde sie u.a. wegen Epilepsie in die „Valduna“ Rankweil gebracht. Mit dem ersten „Patiententransport“ kam sie 1941 nach Hartheim, wo sie von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Magdalena Lampert, geboren 5.1.1903 in Götzis, gestorben 23.9.1942 in Niedernhart. Magdalena Lampert war in den 1930er Jahren wegen geistiger Beeinträchtigung in der „Heil- und Pflegeanstalt“ Hall in Tirol und in der „Valduna“ Rankweil untergebracht, bevor sie 1938 endgültig dort aufgenommen wurde. Von Hall wurde sie am 31.8.1942 nach Niedernhart deportiert und dort ermordet.

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Religiöser Widerstand



Carl Lampert, geboren 9.1.1894 in Göfis, gestorben 13.11.1944 in Halle. Carl Lampert war von 1918 bis 1930 Kaplan in der Pfarre St. Martin in Dornbirn. Nach dem „Anschluss“ geriet er durch seine Aussagen in immer stärkeren Gegensatz zum NS-Regime. Nach Inhaftierungen in den Konzentrationslagern Dachau und Sachsenhausen-Oranienburg wurde Lampert 1941 „gauverwiesen“ und nach Stettin verbannt. Der Spionage beschuldigt wurde er am 13. November 1944 in Halle an der Saale enthauptet.

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Politischer Widerstand



Stefan Lampert, geboren 1915 in Göfis, gestorben vermutlich 1945 in Murmansk. Der Kaminkehrer aus Dornbirn schoss sich im Winter 1944 in die eigene Hand, wurde vom Kriegsgericht wegen „Selbstverstümmelung“ zum Tode verurteilt und anschließend in Murmansk hingerichtet.

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KZ Opfer



Rudolf Lang, geboren 18.12.1903 in Schwaz, gestorben 19.1.1940 in Mauthausen. Rudolf Lang, Arbeiter in Bregenz, wurde am 23.6.1938 von der Gestapo verhaftet und in die Konzentrationslager Dachau und Mauthausen deportiert, wo er am 19.1.1940 getötet wurde.

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Religiöser Widerstand



Engelbert Lenz, geboren 3.8.1905 in Dornbirn, war vom 12.5. bis 3.7.1940 als Zeuge Jehovas in Gestapo-Haft.

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NS-Euthanasie



Peter Longhi, geboren am 13.4.1901 in Andelsbuch (?), gestorben in Hartheim. Peter Longhi wurde mit dem Transport am 17.3.1941 von der „Valduna“ nach Hartheim deportiert.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Martin Lorenz, geboren 6.5.1918 in Schnifis, gestorben 8.12.1944 in Graz. Martin Lorenz desertierte 1943 aus der Wehrmacht und hielt sich mit den Burtscher Brüdern im Großen Walsertal versteckt. Er wurde am 12.7.1944 zusammen mit Wilhelm Burtscher wegen "Fahnenflucht" festgenommen und am 8.12.1944 in Graz hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Hugo Lunardon, geboren 2.11.1893 in Hard, gestorben 14.3.1940 in Mauthausen. Hugo Lunardon wurde nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft Gendarm in Hohenems, 1933 Postenkommandant in Dornbirn. Er ließ illegale SS-Mitglieder verhaften und deckte Sprengstoffanschläge auf, wofür er von Präsident Miklas ausgezeichnet wurde. Lunardon wurde noch am 12. März 1938 von den Nationalsozialisten verhaftet, kam über Innsbruck in die Konzentrationslager Dachau und Mauthausen, wo er am 14.3.1940 starb.

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Politischer Widerstand



Carl Lutz, geboren 30.3.1895 in Walzenhausen (Schweiz), gestorben 12.2.1975 in Bern. Der Schweizer Diplomat bewahrte während des Zweiten Weltkrieges in Budapest rund 62.000 ungarische Jüdinnen und Juden durch eine Schutzbrief- und Schutzpassaktion von der Deportation ins KZ. Von 1954 bis 1961 war er Schweizer Konsul in Bregenz. Lutz war mehrmals für den Friedensnobelpreis nominiert und wurde 1964 von Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähnt



Klara Löwenberg, 22.4.1886 geboren in Hohenems, gestorben 6.2.1941 in Wien. Klara Löwenberg arbeitete während des Ersten Weltkriegs als Pflegerin in Innsbruck und Landeck. 1929 zog sie nach Wien, wo sie um 1936 aus der jüdischen Religionsgemeinschaft austrat. Am 6. Februar 1941 nahm sie sich in Wien (vermutlich) angesichts der zunehmenden nationalsozialistischen Verfolgung das Leben.

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M

Religiöser Widerstand



Johann August Malin, geboren 22.9.1902 in Satteins, gestorben 9.11.1942 in München-Stadelheim. Johann August Malin trat 1920 der Sozialdemokratischen Partei und der Gewerkschaft bei. Seine Tätigkeit als „Volksanwalt“ – er unterstützte Personen, die sich einen Rechtsbeistand nicht leisten konnte und verfasste noch im Juni 1941 ein Gnadengesuch an den „Führer“ für den ehemaligen Spanienkämpfer Ernst Reiner aus Götzis, der sich zu dieser Zeit in Gestapohaft in Innsbruck befand – wurde ihm zum Verhängnis: Am 6. Mai wurde eine Gruppe von RegimegegnerInnen in Vorarlberg festgenommen, darunter auch Malin. Wegen „Wehrkraftzersetzung, Vorbereitung zum Hochverrat und Verbreitung von Lügennachrichten ausländischer Sender“ wurde er am 9.11.1942 in München-Stadelheim hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Anna Marinina, geboren 1921 in Schitomir, gestorben 7.6.1945 in Dornbirn.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Josefa Mathies, geboren 1874 in Silbertal, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Mathies wurde mit dem Transport vom 10.2.1941 von der „Valduna“ nach Hartheim deportiert.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Sophie Matzer, geboren 27.9.1874 in Lemberg, gestorben 20.6.1944 in Theresienstadt. Sophie Matzer, Mutter von Elsa Bauer, wurde am 13.8.1942 von der Gestapo nach Wien deportiert und 1944 im KZ Theresienstadt ermordet. Nach anderen Informationen ist sie im Ghetto von Krakau gestorben.

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-Mazer-




Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Adolf Mayer, geboren 11.6.1918 in Nüziders, gestorben 17.3.1996 in Götzis. Adolf Mayer schloss sich im März 1938 den Internationalen Brigaden in Spanien an, wurde dort verwundet und in Frankreich (Argeles und Gurs) interniert. Später war er Fremdenlegionär in Nordafrika und Vietnam, 1945 kehrte er nach Österreich zurück.

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KZ Opfer



Johann Meier, geboren 18.4.1899 in Feldkirch, gestorben 4.2.1939 in Dachau. Johann Meier wurde Er wurde vermutlich im Rahmen der im Juni 1938 durchgeführten „Aktion Arbeitsscheu Reich“ verhaftet und am 24. Juni 1938 mit der Häftlingsnummer 16949 von Lustenau in das KZ Dachau eingeliefert. Dort starb er am 4.2.1939.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Hilde Meisel Monte-Olday, geboren 31.7.1914 in Wien, gestorben 17.4.1945 in Feldkirch. Hilde Meisel wuchs in Berlin auf und schloss sich dem „Internationalen Sozialistischen Kampfbund“ an. Ab 1933 in London leistete sie Kurierdienste und verhalf Verfolgten zur Flucht. Im Sommer 1944 wurde sie vom Office of Strategic Services zur Spionage in Deutschland angeworben und im Fallschirmspringen ausgebildet. Über Frankreich kam sie in die Schweiz, nahm Kontakte zu österreichischen Mitstreitern auf und ging illegal über die Grenze. Auf dem Rückweg in die Schweiz wurde sie 1945 in der Nähe von Feldkirch von einer Grenzpatrouille aufgegriffen und am 17.4. erschossen. Sie wurde auf dem evangelischen Friedhof in Feldkirch bestattet.

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Meisel -Link




NS-Euthanasie



Franz Xaver Metzler, geboren 14.7.1910 in Hittisau, gestorben 1941 in Hartheim. Franz Xaver Metzler wurde von der "Valduna" Rankweil 1941 nach Hartheim deportiert und dort von den Nationalsozialisten ermordet.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Josef Anton Ludwig Meusburger, geboren 2.7.1921 in Egg, gestorben 20.3.1944 in Berlin Brandenburg. Der Landwirt wurde nach seiner Flucht von der Ostfront in Wittenberg verhaftet und am 20.3.1944 in Berlin-Brandenburg hingerichtet.

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NS-Euthanasie



Jodok Meusburger, geboren 1895, gestorben 4.12.1943 in Hall. Jodok Meusburger wurde von Bezau nach Hall deportiert und verstarb dort 1943.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Agnes Maria Meusburger, geboren 1878, gestorben 1941. Agnes Maria Meusburger war bereits seit 1924 in der „Valduna“ Rankweil und wurde am 17.3.1941 nach Hartheim deportiert.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Leopoldine Meusburger, geboren 1877, gestorben 1941. Leopoldine Meusburger war bereits seit 1916 in der „Valduna“ und wurde am 17.3.1941 nach Hartheim deportiert.

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NS-Euthanasie



Josef Meusburger, geboren 16.10.1910, gestorben 6.10.1943. Josef Meusburger starb am 6.10.1943 in Hall.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Josef August Meusburger, geboren 1927, gestorben 12.6.1943 in Hall. Josef August Meusburger starb am 12.6.1943 in Hall.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Valentin Michaleva, geboren 2.4.1945, gestorben 18.4.1945.

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ZwangsarbeiterInnen



Dimitri Mimailow aus Leningrad, gestorben 11.10.1943 als russischer Zwangsarbeiter in Faschina/Fontanella.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Erna Natalia Mittelberger, geboren 16.5.1926 in Götzis (oder Innsbruck), gestorben 1941 in Hartheim, war bereits sehr früh in Heimen untergebracht. Vom Marienheim in Bludenz kam sie 1939 in die „Valduna“ Rankweil, von wo sie zwei Jahre später am 10.2.1941 von den Nationalsozialisten nach Hartheim deportiert und ermordet wurde.

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NS-Euthanasie



Edwin Moosmann, geboren 1911, gestorben 1941 in Hartheim. Edwin Moosmann wurde von Schnepau nach Hartheim deportiert und dort 1941 ermordet.

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Politischer Widerstand



Josef Morscher, geboren 1895 in Klaus, gestorben 2.5.1945 in Klaus. Der Landwirt wurde von der SS am 2.5.1945 im Wald zwischen Götzis und Klaus kurz vor dem Eintreffen der französischen Truppen als bekannter NS-Gegner erschossen.

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Politischer Widerstand



Otto Morscher, geboren 1889 in Klaus, gestorben 2.5.1945 in Klaus. Der Schlosser wurde von der SS am 2.5.1945 im Wald zwischen Götzis und Klaus kurz vor dem Eintreffen der französischen Truppen als bekannter NS-Gegner erschossen.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Josef Anton Mähr, geboren 15.3.1919, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Anton Mähr wurde 1942 von der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim deportiert und ermordet.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Martin Erwin Mähr, geboren 24.7.1923, gestorben 1942 in Niedernhart. Martin Erwin Mähr kam am 24.3.1941 nach Hall und wurde am 31.8.1942 nach Niedernhart deportiert und ermordet.

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N

Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähnt



Frieda Nagelberg, geboren 30.11.1889 Stryj/Galizien, gestorben 1942, kam mit ihrer Familie mit 10 Jahren nach Hohenems. Sie arbeitete als Stickerin und Haushaltsgehilfin, erhielt 1930 die Staatsbürgerschaft, schloss sich den Adventisten an und ließ sich taufen. Der von den Nationalsozialisten angeordneten Zwangsumsiedlung nach Wien entging sie mehrmals, weil sie wegen ihrer Religionszugehörigkeit auf den Namenslisten nicht aufschien. Frieda Nagelberg wurde am 9. April 1942 von Wien ins Lager Izbica im Süden Polens deportiert und dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Elisabeth Nehab, geboren 4.6.1891 in Berlin, gestorben 24.9.1942 in St. Gallenkirch. Die Schwestern Elisabeth und Martha Nehab wurden auf der Flucht in die Schweiz an der Grenze aufgegriffen und in St. Gallenkirch inhaftiert. Der drohenden Deportation in ein Lager entzogen sie sich durch Suizid. Sie erhängten sich am 24.9.1942 in der Zelle. Ihre Mutter Blanca Nehab (geboren 30.11.1864) hatte sich kurz davor am 10.8.1942 in Berlin das Leben genommen.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Martha Nehab, geboren 20.7.1892 in Berlin, gestorben 24.9.1942 in St. Gallenkirch. Die Schwestern Elisabeth und Martha Nehab wurden auf der Flucht in die Schweiz an der Grenze aufgegriffen und in St. Gallenkirch inhaftiert. Der drohenden Deportation in ein Lager entzogen sie sich durch Suizid. Sie erhängten sich am 24.9.1942 in der Zelle. Ihre Mutter Blanca Nehab (geboren 30.11.1864) hatte sich kurz davor am 10.8.1942 in Berlin das Leben genommen.

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Politischer Widerstand



Ferdinand Neher, geboren 8.7.1890 in Vandans. Ferdinand Neher war Zollamtsleiter in Koblach und Gisingen, er verhalf Jüdinnen und Juden und Soldaten zur Flucht und war deshalb 1944/45 in Bregenz und in Feldkirch in Gestapo-Haft.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Neyer, geboren 23.8.1899 in Buchenegg, gestorben 1941 in Hartheim. Maria Neyer wurde 1934 von Hittisau in die "Valduna" Rankweil verbracht und von dort 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet.

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NS-Euthanasie



Max Nogger, geboren 7.2.1895 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Max Nogger war seit 1940 Patient der „Valduna“ Rankweil und wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Anna Noggler, geboren 22.6.1913 in Mäder, gestorben 1941 in Hartheim. Anna Noggler war seit ihrer Geburt schwerhörig und wuchs in armen Verhältnissen auf. 1938 wurde sie in die „Valduna“ Rankweil eingeliefert und von dort 1941 nach Niedernhart und Hartheim deportiert, wo sie von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Josef Nussbaumer, geboren 8.3.1894 in Langenegg, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Der Landwirt wurde am 1.5.1945 zusammen mit Innozenz Bader, Robert Bader, Otto Bechter, Martin Gmeiner und Adolf Schwärzler in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Anna Maria Nussbaumer, geboren 3.1.1901, gestorben 1941 in Hartheim. Anna Maria Nussbaumer aus Langenegg wurde 1929 in die "Valduna" Rankweil verbracht und am 10.2.1941 über Niedernhart nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Klara Maria Nussbaumer, geboren 7.8.1908 in Wolfurt, gestorben in Niedernhart (?). Klara Maria Nussbaumer aus Langenegg wurde 1942 über Hall nach Niedernhart deportiert.

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P

ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Petro Palamartschuk, geboren 1922 in Serbo Slobotka, gestorben 1943 in Silbertal (oder im KZ Dachau)

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NS-Euthanasie



Adolf Passler, geboren 4.3.1897, gestorben 1941 in Hartheim. Adolf Passler wurde am 10.2.1941 nach Hartheim deportiert und ermordet.

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Politischer Widerstand



Hilar Paterno, geboren 4.5.1905 in Dornbirn, gestorben 26.1.1944 in Mauthausen. Hilar Paterno wurde als Mitglied der AKO-Widerstandsgruppe Dornbirn im Jänner 1940 verhaftet und am 5.6.1942 zu 15 Jahren Haft verurteilt. Vom Gefängnis Kaisheim kam er ins KZ Mauthausen, wo er 1944 erschlagen wurde

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Politischer Widerstand



Hugo Paterno, geboren 19.12.1896 in Bludenz, gestorben 7.7.1944 in München-Stadelheim. Der Zöllner wurde wegen regimekritischer Äußerungen mehrmals denunziert und verhaftet. Am 7.7.1944 wurde er wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ in München-Stadelheim hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Michael Pawah, geboren 9.4.1944 in Hohenems, gestorben 14.5.1944 in Dornbirn.

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-Pawuk-




Politischer Widerstand



Josef Peintner, geboren 19.2.1901 in Lustenau, gestorben 30.8.1979 in Lustenau. Josef Peitner war von 1934 bis 1938 Bürgermeister von Lustenau, er wurde am 4.9.1938 verhaftet und war 22 Monate im KZ Buchenwald interniert.

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Politischer Widerstand



Josef Pergehr, geboren 9.4.1914 in Lustenau, gestorben 1991. Josef Pergehr war 1934 Aktivist der „Roten Hilfe“ in Lustenau, 1936 Spanienfreiwilliger, 1939 und 1940 in Frankreich interniert. Er wurde später in die Konzentrationslager Dachau, Friedrichshafen, Dora-Mittelbau und Sachsenhausen deportiert und überlebte.

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KZ Opfer



Franz Perle, geboren 31.10.1900 in Dornbirn, gestorben 17.7.1939 in Mauthausen. Der Arbeiter wurde am 26.1.1939 vom Gefängnis in Feldkirch nach Dachau und anschließend nach Mauthausen deportiert, wo er im Juli 1939 von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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NS-Euthanasie



Dominikus Peter, geboren 30.10.1903, gestorben 2.4.1941 in Hartheim. Dominikus Peter wurde 1941 von Lingenau nach Hartheim deportiert und dort am 2.4.1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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Politischer Widerstand



Josef Plangger, geboren 16.3.1901 in München, gestorben 1973 in Vandans. Josef Plangger wirkte als Priester im Montafon und war 1940 wegen Übertretung der "Gottesdienstverordnung" in Bludenz in Gestapo-Haft. Wegen Kritik an der Hitlerjugend wurde er 1941 ins KZ Buchenwald, danach in die Lager Natzweiler und Dachau deportiert, wo er bis knapp vor der Befreiung interniert war.

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Politischer Widerstand



Alfred Plechata, geboren 18.11.1912 in Wien, gestorben 12.8.1992 in Rankweil. Der Arbeiter aus Rankweil war Spanienkämpfer und von 1941 bis 1945 im KZ Dachau inhaftiert.

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Politischer Widerstand



Johann Potusek, geboren 27.10.1898 in Frastanz. Johann Potusek wurde aus politischen Gründen verhaftet und am 28.3.1940 ins KZ Sachsenhausen deportiert; über die KZs Neuengamme und Dachau wurde er nach Buchenwald verbracht, wo er am 11.4.1945 von der US-Armee befreit wurde.

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KZ Opfer



Johann Prantl, 3.4.1906 in Dornbirn, gestorben 5.2.1939 in Dachau. Der Arbeiter wurde am 26.1.1939 aus dem Gefängnis Feldkirch nach Dachau deportiert, wo er am 5.2.1939 exekutiert wurde.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Prychodoko Mikola, geboren 1925 in Ksaverowo, gestorben 1942 in Silbertal.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Emma Prziborsky, geboren 31.10.1892 in Mäder, gestorben in Hartheim. Emma Prziborsky war vermutlich von Geburt an geistig beeinträchtigt. Von der „Heilanstalt“ Hall wurde sie am 10.12.1940 nach Hartheim deportiert und ermordet.

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R

ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Nikolay Raschetow, geboren 1921 in Horodischtsche, gestorben 1943 in Schruns.

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Politischer WiderstandReligiöser WiderstandFrauen explizit erwähnt



Karoline Redler, geb. Schwärzler, geboren 16.2.1883 in Bregenz, gestorben 8.11.1944. Karoline Redler war Geschäftsfrau in Bregenz und Gründerin des Verbands katholischer Frauen und Mädchen. Sie bekannte sich stets zu ihrer politischen und religiösen Überzeugung und wurde nach einem Gespräch im Wartezimmer eines Arztes, bei dem sie Deutschland für den Krieg verantwortlich gemacht haben soll, am 5.10.1943 verhaftet. Von den Gefängnissen Bregenz-Oberstadt und Feldkirch kam sie im Juli 1944 nach Wien und wurde wegen "Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung" angeklagt. Am 8.11.1944 wurde sie im Wiener Landesgericht hingerichtet.

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Schwärzler-Link




Soldaten - Deserteure



Georg Reichart, geboren 28.9.1914 in Bregenz, wurde am 15.3.1944 wegen "Fahnenflucht" verhaftet, am 15.6.1944 in Augsburg zum Tode verurteilt und dann zu 15 Jahren Haft "begnadigt". Ab September 1944 "Frontbewährung".

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Religiöser WiderstandPolitischer Widerstand



Franz Reinisch, geboren 1.2.1903 in Altenstadt, gestorben 21.8.1942 in Berlin. Der Priester aus Feldkirch äußerte sich in seinen Predigten und Vorträgen regimekritisch. 1940 wurde er von der Gestapo mit einem Predigt- und Redeverbot für das gesamte Deutsche Reich belegt. Als er 1942 die Einberufung zur Wehrmacht erhielt, verweigerte er den „Führereid“. Wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ wurde Pater Reinisch vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 21.8.1942 in Berlin hingerichtet.

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--Link




Politischer WiderstandSoldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Anton Renz, geboren 18.5.1924 in Bregenz, gestorben 1.5.1945 in Lauterach. Anton Renz desertierte gegen Kriegsende aus der Wehrmacht und versteckte sich im Keller seines Elternhauses in Bregenz. Am 1.5.1945 wollten durchziehende deutsche Truppen das Vorrücken der französischen Soldaten durch die Sprengung der Achbrücke zwischen Bregenz und Lauterach verhindern. Nachdem Renz und sein Freund Helmut Falch versucht hatten, die bereits angebrachten Sprengstoffladungen zu entschärfen, wurden sie von der SS festgenommen und nach kurzem Verhör in Lauterach erschossen. Am 8. Mai 1945 wurden sie auf dem Friedhof Bregenz-Vorkloster beigesetzt.

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Politischer Widerstand



Max Riccabona, geboren 31.3.1915 in Feldkirch, gestorben 4.10.1997 in Lochau. Der Jurist aus Feldkirch wurde 1941 wegen verbotener monarchistischer Betätigung in Salzburg verhaftet, dann ins Konzentrationslager Dachau eingeliefert, wo er von den Alliierten befreit wurde.

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Politischer Widerstand



Wilhelm Ritsch, geboren 15.2.1915 in Nüziders, wurde am 28.10.1944 vom 5. Senat des Volksgerichtshofes wegen "Hoch- und Landesverrat" zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung konnte durch Anträge auf Wiederaufnahme des Verfahrens bis zur Befreiung hinausgezögert werden und wurde nicht vollzogen.

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NS-Euthanasie



Franz Ritter, geboren 27.4.1868 in Lochau, gestorben 4.5.1945 in Hall.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Rosa Rupp, geboren 22.3.1885 in Igis, gestorben 3.4.1941 in Hartheim. Rosa Supp wurde von Sulzberg nach Hartheim deportiert und dort am 3.4.1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Emilie Rüf, geboren 1887, gestorben 1941. Emilie Rüf aus Alberschwende wurde als "Euthanasie"-Opfer 1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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NS-EuthanasieJugendliche explizit erwähnt



Gebhard Rüf, geboren 1919, gestorben 5.9.1940 in Rankweil. Gebhard Rüf aus Alberschwende starb am 5.9.1940 angeblich an Herzlähmung in der "Valduna" Rankweil.

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S

Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Rosina Sani, geboren 11.11.1905 in Bregenz, wurde wegen Verstoßes gegen die "Ausländergesetzgebung" am 28.7.1944 verhaftet und am 19.1.1945 von Innsbruck ins KZ Ravensbrück deportiert.

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KZ Opfer



Werner Schad, geboren 11.1.1914 in Bregenz, gestorben 28.9.1944 in Mauthausen. Werner Schad war Arbeiter auf den Illwerke-Baustellen im Montafon. Er wurde dort am 22.8.1941 verhaftet und ins KZ Mauthausen deportiert, wo er am 28.9.1944 ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Wikbert Scheffknecht, geboren 20.6.1906 in Lustenau, wurde im Februar 1941 von den Illwerke-Baustellen über Innsbruck in KZ Dachau deportiert, wo er 1945 die Befreiung erlebte.

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NS-Euthanasie



Alois Scheffknecht, geboren 17.4.1882 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Alois Scheffknecht kam am 17.1.1940 vom Lustenauer Versorgungsheim in die „Valduna“ Rankweil. Er wurde 1941 im Zuge des ersten großen Transports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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Religiöser Widerstand



Georg Schelling, geboren 26.9.1906 in Buch, gestorben 8.12.1981 in Rum. Der Priester aus Bregenz wurde als Chefredakteur des christlichsozialen "Vorarlberger Volksblattes" bereits im März 1938 verhaftet und kam über Innsbruck und das KZ Buchenwald nach Dachau, wo er bis Kriegsende inhaftiert war und als Lagerkaplan und Lagerdekan wirkte.

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Politischer Widerstand



Karl Scheuermaier, geboren 5.10.1892 in Dornbirn, wurde 1940 wegen antinazistischer Bemerkungen und 1943 wegen humanitärer Hilfe für Kriegsgefangene in Bregenz und Feldkirch inhaftiert und später noch zur Wehrmacht eingezogen.

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NS-Euthanasie



Josef Scheyer, geboren 3.9.1895 in Götzis, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Scheyer wuchs in schwierigen familiären Verhältnissen auf. 1930 eskalierte ein Familienstreit, bei dem sein jüngerer Bruder von ihm und weiteren Angehörigen ermordet wurde. Josef Scheyer war zwei Jahre in Haft und wurde 1935 als Alkoholiker in die „Valduna“ Rankweil eingeliefert. 1941 wurde er von dort nach Hartheim deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet.

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Politischer Widerstand



Karl Schoch, geboren 12.12.1894 in Egg, war bereits 1936 wegen kommunistischer Betätigung eine Woche Arrest, 1941 in Bregenz in Gestapo-Haft, und wurde dann nach Feldkirch überstellt. Er wurde wegen "Hochverrat" zu 6 Jahren Haft verurteilt und am 20.2.1942 ins Straflager Rodgau/Dieburg (Hessen) deportiert; Ab 16.8.1944 in der Strafanstalt Butzbach bis zur Befreiung am 2.5.1945.

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KZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Oswald Schwendinger, geboren 1920 in Dornbirn, wurde von den Nationalsozialisten im KZ Dachau ermordet.

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Soldaten - Deserteure



Adolf Schwärzler, geboren 20.2.1906 in Langenegg, gestorben 1.5.1945 in Langenegg. Adolf Schwärzler desertierte aus der Wehrmacht und wurde am 1.5.1945 zusammen mit Innozenz Bader, Robert Bader, Otto Bechter, Martin Gmeiner und Josef Nußbaumer in einem Feuergefecht mit der SS in Langenegg erschossen.

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähnt



Oxana Schypula, geboren 28.5.1893, gestorben 21.10.1944 in Dornbirn.

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Politischer Widerstand



Johann Seewald, geboren 27.7.1894 in Hohenems, gestorben 11.5.1944 in München-Stadelheim. Der Schlosser wurde Ende 1943 auf der Baustelle Obervermunt verhaftet, wegen "staatsfeindlicher Äußerungen" und "Abhörens von Feindsendern" zum Tode verurteilt und am 11.5.1944 in München-Stadelheim hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Viktor Selwonik, geboren 1924 in Milew, gestorben 1943 in Silbertal (oder im KZ Dachau).

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähnt



Julija Serkals, geboren 1862 in Riga, gestorben 1945 in Silbertal.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Markus Silberstein, geboren 20.9.1904 in Lemberg/Lviv, gestorben 20.1.1942 in Groß-Rosen. Markus Silberstein zog mit seiner Familie 1910 nach Wien und 1935 alleine nach Hohenems. Nachdem er versucht hatte, ein paar Wertsachen in die Schweiz zu schmuggeln, wurde er 1939 verhaftet und von den Nationalsozialisten in die KZ Sachsenhausen und Groß-Rosen deportiert und dort 1942 ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Pirsoka Singer, geboren 13.3.1903, gestorben Jänner 1945 im KZ Auschwitz. Die Familie von Josefine und Max Singer flüchtete nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei und lebte dann in Schruns. Einige Familienmitglieder wurden auf dem Jüdischen Friedhof in Hohenems beigesetzt. An die 1945 in Auschwitz ermordete Tochter Piroska Singer erinnert ein Gedenkstein am Familiengrab.

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Politischer Widerstand



Hermann Sinz, geboren 4.5.1912 in Bregenz, gestorben 15.3.1944 in Borisow. Hermann Sinz war Offizier in der Wehrmacht und wurde wegen Unterstützung des Widerstands in Frankreich angezeigt und nach Russland versetzt. Wegen "Defätismus und Wehrkraftzersetzung" zum Tode verurteilt, wurde er am 15.3.1944 in Borisow hingerichtet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Sinz, geboren 26.6.1899 in Oberreute, gestorben 15.3.1945 in Hall. Maria Sinz wurde am 24.3.1941 aus der „Valduna“ Rankweil nach Hall überstellt und starb dort am 15.3.1945.

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Politischer Widerstand



Arthur Sohm, geboren 17.9.1908 in Dornbirn, gestorben 21.3.1944 in Ebensee. Der Kraftfahrer wurde als Mitglied der AKO-Widerstandsgruppe Dornbirn im Frühjahr 1940 verhaftet und am 20.3.1942 in Innsbruck zu lebenslanger Haft verurteilt. Er kam zuerst nach Kaisheim, dann ins KZ Mauthausen und starb am 21.3.1944 im KZ Ebensee.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Politischer Widerstand



Samuel Spindler, geboren 21.4.1882 in Maidan/Bukowina, gestorben 11.11.1942 in Bregenz. Samuel Spindler war Sozialdemokrat, Gewerkschaftssekretär und als Arbeitervertreter in der Bregenzer Stadtvertretung. Nach 1933/34 verlor er sämtliche Ämter. Der Deportation, die ihm als zum evangelischen Glauben konvertierter Jude drohte, entzog er sich in der Nacht von 10. auf den 11. November 1942 in Bregenz durch Suizid.

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Radowa Sredic, geboren 9.6.1924, gestorben 28.5.1945 in Dornbirn.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Nikolaus Wilhelm Staudt, geboren 11.2.1919 in Düsseldorf, gestorben 27.8.1944 in Gargellen. Nikolaus Wilhelm Staudt, deutscher Medizinstudent und Sanitätswebel, wurde als Kriegsdienstverweigerer auf der Flucht von der deutschen Grenzpolizei am Gandasee in Gargellen erschossen.

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Politischer Widerstand



Walter Stecher, geboren 21.10.1911 in Wien, gestorben 17.5.2000 in Wien. Der Gymnasiallehrer unterrichtete in Bregenz und Horn und wurde im April 1938 als politisch unzuverlässig nach Krems und nach Wien versetzt. Er wurde am 22.10.1940 als Mitglied der Widerstandsgruppe Roman Scholz verhaftet und vom Volksgerichtshof in Berlin im Dezember 1943 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 7 Jahren Haft verurteilt. Von den Alliierten in Werl in Westfalen befreit, unterrichtete Stecher ab 1945 wieder in Feldkirch und Bludenz.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Sophie Steingraber-Hauser, geb. Rosenthal, geboren 16.9.1863 in Hohenems, gestorben wahrscheinlich 1942 in Maly Trostinec. Sophie Steingraber-Hauser lebte, nachdem sie zweimal verheiratet gewesen war, bis 1940 in einer Wohnung im Elkan-Haus in Hohenems. 1940 wurde sie zusammen mit ihrer Cousine Clara Heimann-Rosenthal nach Wien zwangsumgesiedelt. Am 28.7.1942 wurde Sophie Steingraber-Hauser nach Theresienstadt, kurze Zeit darauf nach Treblinka oder Maly Trostinec deportiert, wo sie von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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Rosenthal--




ZwangsarbeiterInnen



Iwan Stepanienko, geboren 19.1.1915 in Woroschilowgrad, gestorben 26.6.1944 in Dornbirn.

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ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Anna Stopcyk, geboren 28.4.1929 in Koblajowice, gestorben 14.10.1942 in Dornbirn.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Maria Stromberger, geboren 16.3.1898 in St. Veit/Kärnten, gestorben 18.5.1957 in Bregenz. Maria Stromberger war Krankenschwester in Bregenz und entschied 1942 sich aufgrund der Informationen über die Zustände in den Lagern zur freiwilligen Versetzung ins KZ Auschwitz. Dort wurde sie im SS-Krankenrevier eingesetzt und knüpfte zur geheimen Widerstandsgruppe „Kampfgruppe Auschwitz“ Kontakt, in der sich politische Häftlinge aus Österreich und Polen organisiert hatten. Sie beschaffte Medikamente, schmuggelte Informationen aus und auch einmal zwei Pistolen mit Munition in das Lager. Nach dem Krieg kehrte sie nach Bregenz zurück und wurde 1946 von den französischen Behörden wegen ihrer Tätigkeit in Auschwitz einige Monate verhaftet. 1947 sagte sie in Warschau im Prozess gegen den ehemaligen Lagerkommandanten Höss aus. In Vorarlberg blieb sie lange Zeit nach ihrem Tod am 18.5.1957 unbekannt.

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NS-Euthanasie



Josef Ströhle, geboren 26.5.1913 in Götzis, gestorben 1941 in Hartheim. Josef Ströhle kam 1933 aufgrund der Diagnose Schizophrenie von Götzis in die „Valduna“ Rankweil, von wo er 1941 nach Hartheim deportiert und von den Nationalsozialisten ermordet wurde.

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Soldaten - DeserteureJugendliche explizit erwähnt



Tobias Studer, geboren 1925, gestorben 2005, kehrte 1944 nach einem Heimaturlaub nicht mehr zu seiner Truppe zurück und versteckte sich als Deserteur gemeinsam mit Jacob Domig im Großen Walsertal. Im April 1945 gerieten sie einen Hinterhalt, Domig wurde erschossen, Studer konnte entkommen und überlebte den Krieg.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Anna Maria Stöckl, geb. Hämmerle, geboren 13.7.1907 in Lustenau, gestorben 1941 in Hartheim. Anna Maria Stöckl war seit 1935 Patientin der „Valduna“ Rankweil. Sie wurde am 10.2.1941 im Zuge des ersten großen Direkttransports nach Hartheim deportiert und dort ermordet.

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Hämmerle--




ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähnt



Anna Szabatura, geboren 17.6.1890 in Jezilerna, gestorben 3.5.1949.

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T

ZwangsarbeiterInnenFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Klara Thatsch, geboren 28.10.1921 in Lubomiruwko, gestorben 5.5.1943 in Dornbirn.

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-Tkatsch-




Politischer Widerstand



Jakob Tschofen, 14.9.1874 in Bartholomäberg. Der Landwirt wurde 1944 wegen "wehrkraftzersetzender Äußerungen" zu 5 Jahren Haft verurteilt und war bis 2.5.1945 im Gefängnis Schwäbisch-Hall.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Edmund Turteltaub, geboren 5.10.1899 in Wien, gestorben 1944/45 in Auschwitz. Der Kaufmann Edmund Turteltaub errichtete in den 1930er Jahren eine Zweigniederlassung des Familienbetriebes "Warenkredithaus Fortuna" in der Dornbirner Marktstraße 39. Von den Nationalsozialisten verfolgt, musste er mit seiner Frau Gertrude und seinen Kindern Hans und Walter im März 1939 nach Wien übersiedeln. Im Juli gelang ihnen die Flucht nach Mailand. Nach 1940 wurden sie in verschiedenen Lagern in Italien interniert und 1944 nach Auschwitz und Riga deportiert und ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Gertrude Turteltaub, geb. Popper, geboren 1.4.1904 in Lundenburg, gestorben 1944/45 in Auschwitz. Der Kaufmann Edmund Turteltaub errichtete in den 1930er Jahren eine Zweigniederlassung des Familienbetriebes "Warenkredithaus Fortuna" in der Dornbirner Marktstraße 39. Von den Nationalsozialisten verfolgt, musste die Familie Turteltaub im März 1939 nach Wien übersiedeln. Im Juli gelang ihnen die Flucht nach Mailand. Nach 1940 wurden sie in verschiedenen Lagern in Italien interniert und 1944 nach Auschwitz und Riga deportiert und ermordet.

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Popper--




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Hans Turteltaub, geboren 16.3.1932 in Innsbruck, gestorben 30.6.1944 in Auschwitz. Der Kaufmann Edmund Turteltaub errichtete in den 1930er Jahren eine Zweigniederlassung des Familienbetriebes "Warenkredithaus Fortuna" in der Dornbirner Marktstraße 39. Von den Nationalsozialisten verfolgt, musste die Familie Turteltaub im März 1939 nach Wien übersiedeln. Im Juli gelang ihnen die Flucht nach Mailand. Nach 1940 wurden sie in verschiedenen Lagern in Italien interniert und 1944 nach Auschwitz und Riga deportiert und ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Walter Turteltaub, geboren 24.3.1935 in Dornbirn, gestorben 30.6.1944 in Auschwitz. Der Kaufmann Edmund Turteltaub errichtete in den 1930er Jahren eine Zweigniederlassung des Familienbetriebes "Warenkredithaus Fortuna" in der Dornbirner Marktstraße 39. Von den Nationalsozialisten verfolgt, musste die Familie Turteltaub im März 1939 nach Wien übersiedeln. Im Juli gelang ihnen die Flucht nach Mailand. Nach 1940 wurden sie in verschiedenen Lagern in Italien interniert und 1944 nach Auschwitz und Riga deportiert und ermordet.

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V

KZ Opfer



Richard Vetter, geboren 21.5.1895 in Lustenau, gestorben 18.11.1941 in Mauthausen. Richard Vetter wurde als „asozial“ verfolgt und war ab 23.12.1940 im KZ Dachau inhaftiert. Im März 1941 wurde er ins KZ Mauthausen deportiert und dort am 18.11.1941 ermordet.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Fanny Vobr, geboren 13.5.1910 in Bregenz, gestorben 5.7.1987 in Berlin. Franziska Vobr war bereits 1937 wegen der Organisation des Transfers von Spanienfreiwilligen inhaftiert. 1941 kam sie in Gestapo-Haft in Bregenz und Feldkirch, von 1943 bis Kriegsende war sie in Waldheim/Sachsen interniert.

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Soldaten - DeserteureReligiöser Widerstand



Ernst Volkmann, geboren 3.3.1902 in Schönach/Eger, gestorben 9.8.1941 in Brandenburg-Görden. Ernst Volkmann ließ sich 1924 als Gitarrenbauer und Mesner in Bregenz nieder. Der Aufforderung zur Wehrerfassung kam er wiederholt nicht nach, schließlich wurde er 1941 eingezogen, verweigerte aber den Führereid, da seine religiöse Überzeugung nicht mit dem Nationalsozialismus vereinbar war. Vom Reichskriegsgericht in Berlin wurde er zum Tode verurteilt und am 9.8.1941 in Brandenburg-Görden hingerichtet.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Vögel, geboren 9.1.1906 in Sulzberg, gestorben 1941 in Hartheim. Maria Vögel wurde von Sulzberg nach Hartheim deportiert und dort am 17.2.1941 von den Nationalsozialisten ermordet.

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W

Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



August Wachter, geboren 17.7.1925 in Wolfurt, wurde 1941 wegen versuchter Gründung einer systemfeindlichen Jugendgruppe verhaftet, 1942 zu zehn Monaten Haft verurteilt, danach zu "Frontbewährung" "begnadigt" und gefallen.

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NS-Euthanasie



Otto Wachter, geboren 6.3.1891 in Lustenau, gestorben 9.10.1943. Otto Wachter wurde am 24.3.1941 aus der „Valduna“ Rankweil nach Hall überstellt und starb dort am 9.10.1943.

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NS-Euthanasie



Anton Wagner, geboren 1863, gestorben 30.10.1942 in Hall. Anton Wagner wurde am 24.3.1941 aus der „Valduna“ Rankweil nach Hall überstellt und starb dort am 30.10.1942.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Katharina Waibel, geb. Scheffknecht, geboren 14.8.1908 in Lustenau, gestorben 18.12.1983, wurde 1940 wegen "staatsfeindlicher Äußerungen" zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt.

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Scheffknecht--




Religiöser WiderstandFrauen explizit erwähnt



Maria Wegeler, geboren 3.2.1868 in Feldkirch, wurde wegen "Vergehens gegen das Heimtückegesetz" vom Sondergericht Graz am 29.11.1939 zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Alois Weil, geboren 7.12.1878 in Hohenems, gestorben 19.8.1938 in Dachau. Alois Weil arbeitete als Kaufmann und als Bibliothekar im Hohenemser „Bildungsklub“. Als politisch aktiver Jude wurde er im Juni 1938 ins KZ Dachau deportiert und dort im August desselben Jahres ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Harry Weil, geboren 5.9.1898 in Hohenems, gestorben 18.8.1970 in Santa Monica. Harry Weil, Sohn des Hohenemser Kantors Jakob Weil und seiner Frau Rachel, lebte nach dem Ersten Weltkrieg vorübergehend in Bregenz und wirkte in zahlreichen Theater- und Musikvereinen mit. Nach dem Tod seines Vaters kehrte er wieder nach Hohenems zurück, führte den Kaufladen weiter und übernahm Aufgaben der Jüdischen Gemeinde. 1934 wurde er aufgrund kommunistischer Betätigung kurzzeitig verhaftet. Bevor er selbst im Juni 1938 in die Schweiz flüchtete, hatte er mehreren Flüchtlingen über den Rhein geholfen. 1939 konnte er mit seiner Frau Angelina (geb. Tovanotti) und seinem Sohn Harry in die USA fliehen. Er starb am 18.8.1970 in Santa Monica, seine Urne wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Hohenems beigesetzt.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



August Weiss, geboren 26.9.1921 Dornbirn, gestorben 13.8.2008 in Dornbirn. Der Textilarbeiter wurde aus politischen Gründen zum Kraftwerksbau nach Vermunt dienstverpflichtet. 1941 nach Einziehung zur Wehrmacht versuchte er in die Schweiz zu flüchten und wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Vom 5.6.1941 bis zum 1.9.1942 war August Weiß zunächst im Strafgefangenenlager II Aschendorfermoor inhaftiert, danach im Wehrmachtsgefängnis Torgau, später "Frontbewährung".

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Politischer Widerstand



Josef Wieland, geboren 19.1.1900 in Annaberg, gestorben 11.1.1978. Der Textilarbeiter wurde 1940 im Zusammenhang mit der AKO-Widerstandsgruppe Dornbirn verhaftet, am 20.3.1942 wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" in Innsbruck zu 7 Jahren Haft verurteilt. Er kam zuerst ins Gefängnis Kaisheim, 1943 ins KZ Mauthausen und wurde im Außenlager Loibl-Paß von englischen Truppen schwerkrank befreit.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Maria Wieland, geb. Gunz, geboren 24.2.1904 in Dornbirn, gestorben 5.12.1944 in Innsbruck. Ihr Mann Josef Wieland gehörte der Widerstandsgruppe „Aktionistische Kampforganisation“ um Arthur Sohm an. Die Musiklehrerin Maria Wieland wurde nach Verhören und Misshandlungen durch die Gestapo 1944 in die Innsbrucker Nervenklinik eingewiesen und dort vermutlich kurz darauf ermordet.

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Gunz--




Opfer der NS Justiz



Konrad Winder, geboren 1872, gestorben 1.3.1943. Konrad Winder aus Alberschwende war mehrere Wochen im der Justizvollzugsanstalt Kaisheim inhaftiert, wo er am 1.3.1943 verstarb.

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KZ Opfer



Peter Franz Winder, geboren 1898, gestorben 22.2.1940. Peter Franz Winder aus Alberschwende wurde am 8.9.1939 verhaftet und über die Gestapo Innsbruck ins KZ Sachsenhausen deportiert, wo er am 22.2.1940 verstarb.

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NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Margaretha Winder, geboren 1908, gestorben 1941 in Hartheim. Margaretha Winder wurde am 17.4.1941 aus der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim deportiert.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Pauline Wittwer, geboren 6.3.1898 in Feldkirch, gestorben 1971 in Rankweil. Die Krankenschwester wurde wegen Hilfe für Kriegsgefangene 1941 verhaftet und bis 1942 im KZ Ravensbrück interniert.

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Politischer Widerstand



Otto Wohlgenannt, geboren 30.9.1889 in Dornbirn, gestorben 10.4.1942 in Flossenbürg. Der Elektriker äußerte sich 1941 in einem Dornbirner Gasthaus regimekritisch, wurde von einem Gast angezeigt und wegen "Wehrkraftzersetzung" verhaftet. Von Bregenz kam er nach Innsbruck und dann nach Flossenbürg, wo er am 10.4.1942 hingerichtet wurde.

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ZwangsarbeiterInnen



Franz Woizechowski aus Minsk, gestorben 27.5.1944, als russischer Zwangsarbeiter in Faschina/Fontanella.

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NS-Euthanasie



Josef Wüstner, geboren 1878, gestorben 1941. Josef Wüstner wurde am 10.2.1941 aus der „Valduna“ Rankweil nach Hartheim deportiert.

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Z

NS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Maria Wanda Zawodna, geboren 1879, gestorben 18.1.1945 in Mauer-Öhling. Maria Wanda Zawodna wurde im November 1944 aus Alberschwende in das Psychiatrische Krankenhaus Hall eingewiesen und starb am 18.1.1945 in der "Landesirrenanstalt" Mauer-Öhling.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Gailus Zemon, geboren 27.2.1927, gestorben 28.4.1945 in Dornbirn.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Anna Zoller, geboren 15.6.1912 in Olang/Italien. Die Kellnerin aus Bludenz wurde wegen Ausgabe von Getränken an Kriegsgefangene am 9.6.1941 von der Gestapo verhaftet, nach Innsbruck überstellt und von dort am 12.9.1941 ins KZ Fürstenberg deportiert.

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Ö

Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Martin Österle, geboren 11.2.1926 in Aflenz. Der Lehrling aus Wolfurt wurde wegen „Unterstützung von Kriegsgefangenen“ im Juli 1942 von der Bregenzer Gestapo inhaftiert und misshandelt; später wurde er zum Militär eingezogen.

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Archiv der Namen