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VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
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Digitale Erinnerungslandschaft



Steiermark

Geisteswissenschaftliches Asset Management System

A

Politischer WiderstandKZ Opfer



Fritz Abegg: geboren 8.10.1897 in Krems, gestorben 5.2.1945 in Mauthausen. Der Landwirt aus St. Peter-Freienstein wurde wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF, er war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, am 15. August 1944 festgenommen und ins KZ Mauthausen eingeliefert, wo er am 5. Februar 1945 starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Fritz Abegg: geboren 30.7.1917 in Admont, gestorben 8.5.1945 in Mauthausen. Der Landwirtssohn Fritz Abegg jun. aus St. Peter-Freienstein wurde – wie sein Vater – am 15. August 1944 wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF festgenommen und in das KZ Mauthausen überstellt, wo er am 8. Mai 1945 starb. Am Denkmal in Leoben steht fälschlicherweise sein Bruder Werner.

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Werner-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Franz Adler: geboren 17.8.1922 in Graz. Er besuchte ab Herbst 1932 das Oeversee-Gymnasium im Grazer Bezirk Gries. Im Juni 1938 stellte die Familie Adler, nachdem Vater Alfons sein Gewerbe zurücklegen musste, Ausreiseansuchen. Franz Adler wurde gezwungen, die Schule in der 6. Klasse abzubrechen. Er überlebte, allerdings ist über die Fluchtumstände und das weitere Schicksal der Familie nichts Näheres bekannt.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Frieda Adler: geboren 25.7.1878 in Zborow (Galizien), gestorben 1941. Sie lebte bis 1938 in Judenburg und war mit dem Kaufmann Heinrich Adler verheiratet. Sie wurde am 28. November 1941 von Wien nach Minsk deportiert, wo sie umkam.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Karl Aglusewitsch (Agloschewitz): geboren 10.12.1894 in Balbozki, gestorben 18.3.1945 in Hersbruck bei Nürnberg. Der Arbeiter in der Gösser Brauerei wurde am 24. November 1944 wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF festgenommen. Er starb am 18. März 1945 im Außenlager Hersbruck des KZ Flossenbürg.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Theresia Alexander: geboren 1878, gestorben 1943. Theresia Alexander war die Witwe von Ernest Alexander. Sie lebte bis zum „Anschluss“ 1938 in Güssing, ehe sie nach Jugoslawien floh, wo sie 1943 in ein Konzentrationslager kam und ermordet wurde.

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Alliierte Soldaten



Johnny E. Allen: gestorben 27.7.1944 in St. Jakob. Er war Soldat der 15. US-Air Force aus Florida (USA) und ein Besatzungsmitglied des B-17 Bombers F 42 – 3157 „LAURA“ (301. BG, 32. BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab, wobei Allen starb.

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Alliierte Soldaten



Charles J. Allison: Er war Soldat des 419. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Ratten abgestürzten amerikanischen F-17 G Bombers (42-31625) und konnte sich mit dem Fallschirm retten.

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Religiöser WiderstandReligiöser Widerstand



Eduard Almer: geboren 18.6.1911 St. Peter-Freienstein, gestorben 16.7.1941 in Griechenland. Der Zeuge Jehova aus St. Peter-Freienstein wurde am 26. September 1940 als Bibelforscher wegen Wehrdienstverweigerung vom Reichskriegsgericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. In der Folge wurde er einer Strafeinheit zugeteilt und nach Griechenland abkommandiert, wo er am 16. Juli 1941 an den Folgen einer Verwundung ums Leben gekommen ist.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Paula Anders, geb. Pollak: geboren 6.7.1882 in Graz, gestorben 19.11.1941 in Kaunas (Litauen). Paula Anders war mit dem Grazer Rechtsanwalt Dr. Paul Anders verheirate. Anfang des Jahres 1939 musste sie zwangsweise nach Wien ziehen, von wo sie am 23. November 1941 nach Kowno/Kaunas deportiert und dort am 29. November 1941 ermordet wurde.

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Pollak-




Alliierte Soldaten



Eugene H. Anderson: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force, wobei er ums Leben kam.

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KZ Opfer



Iwan Andrejtschuk: geboren 1.1.1921 in Kursk (Sowjetunion), gestorben 28.1.1945 in Peggau. Der sowjetische KZ-Häftling starb am 28. Februar 1945 aufgrund einer allgemeinen Sepsis, die durch einen Steckschuss in den linken Oberschenkelknochen ausgelöst wurde.

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KZ Opfer



Max Archipenko: geboren 21.5.1912 in Owssimowitschi (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 19. Jänner 1945 im KZ Peggau.

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Alliierte Soldaten



Henry P. Armond: Armond war Soldat der 15. US-Air Force aus Pennsylvania (USA). Er war Besatzungsmitglied des B-17 Bombers G 42 – 32107 (301. BG, 32 BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab. Er überlebte den Absturz.

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KZ Opfer



Luis Arnau-Vima: geboren 14.3.1920 in Hospitalet del Elobrogat (Spanien), gestorben 30.6.1942 in Gollingtal. Er war Kellner in Spanier und kämpfte in der Armee der spanischen Republik gegen Franko. Nach der Niederlage wurde er in Frankreich interniert. Von Frankreich kam er ins KZ Mauthausen und von dort ins Außenlager Bretstein. Gemeinsam mit Johann Müller und Fritz Stemplinger floh er am 29. Juni 1942 aus dem Lager. Am 30. Juni wurden sie im Gollingtal von der SS gefunden und erschossen.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Franz Auer: geboren 5.10.1899 in Ried, gestorben 18.12.1944 in Gusen. Der Hieflauer Vorarbeiter bei der Eisenbahn wurde wegen Widerstands und Unterstützung der Partisanen der ÖFF am 2. August 1944 festgenommen. Er kam ins KZ Mauthausen, wo er am 18. Dezember 1944 im Nebenlager Gusen starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Leander Auer: geboren 5.2.1902 in Palfau, gestorben 24.10.1944 in Mauthausen. Der Eisenbahner aus Hieflau unterstützte die Partisanen der ÖFF, weshalb er am 18. August 1944 festgenommen und am 21. September 1944 ins KZ Mauthausen überstellt wurde, wo er wenig später am 24. Oktober 1944 starb.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Mathilde Auferbauer, geb. Macher: geboren 15.2.1908 in St. Peter-Freienstein, gestorben 3.1.1993 in Leoben. Sie arbeitete in Leoben als Kindergärtnerin und trat in den 1930er Jahren der KPÖ bei, in deren Rahmen sie für die Rote Hilfe tätig wurde. Als die Österreichische Freiheitsfront im Bezirk aktiv wurde, baute sie mit anderen Frauen ein Netzwerk von Unterstützerinnen auf, die die Partisanen mit Informationen und Quartieren versorgte. Die Gestapo nahm sie am 13. Juli 1944 fest und überstellte sie im November ins KZ Ravensbrück. Sie wurde im April 1945 über das Schwedische Rote Kreuz als Französin aus dem Lager geschmuggelt und nach Schweden transportiert, von wo sie erst 1946 wieder nach Leoben zurückkehrte, wo sie bis 1993 lebte.

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Macher-




B

Alliierte Soldaten



Louis Babut: geboren 16.3.1914 in Billancourt (Frankreich), gestorben 28.9.1943 in Kapfenberg. Babut war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Diemlach, der bei einem Arbeitsunfall am 28. September 1943 starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Anton Bach: 9.5.1898 in Wien, gestorben 16.11.1944 in Mauthausen. Der Eisenbahner aus Hieflau wurde wegen Widerstands und Unterstützung der Partisanen der ÖFF am 2. August 1944 festgenommen und am 16. September ins KZ Mauthausen überstellt, wo er zwei Monate später, am 16. November 1944, starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



August Bacher: geboren 2.1.1912 in Donawitz, gestorben 20.3.1945 in Leitmeritz. Der Maurer in der Hütte Donawitz wurde wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF, er war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, am 6. November 1944 festgenommen und ins KZ Flossenbürg überstellt. Am 3. Februar 1945 kam er ins Außenkommando Porschdorf und am 9. März nach Leitmeritz, wo er am 20. März 1945 starb.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Bachler: geboren 9.6.1913 in Eisenerz, gestorben 23.2.1945 in Wien. Der Automechaniker aus Eisenerz wurde am 1. Jänner 1942 zur Wehrmacht eingezogen und kämpfte u. a. an der Murmanfront und in Finnland. Während eines Fronturlaubs im Oktober 1943 nahm er Kontakt mit Eisenerzer Widerstandskämpfern auf. Im November 1943 fuhr er wieder Richtung Front, desertierte aber in Riga und kehrte nach Eisenerz zurück. In Tragöß schloss er sich den Partisanen der ÖFF an. Am 20. Juli 1944 wurde er – krank in der Wohnung von Anna Schabiner liegend – festgenommen und vom Reichskriegsgericht wegen Kriegsverrat und Fahnenflucht angeklagt. Das Gericht verurteilt ihn am 21. Dezember 1944 zum Tode. Bachler wurde am 23. Februar 1945 in Wien hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



Robert Bailly: geboren 1903, gestorben 24.3.1941 in Kapfenberg. Bailly war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Kapfenberg, der am 26. März 1941 an einer Lungenentzündung gestorben ist.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



René Ballay: geboren 23.2.1921, gestorben 17.5.1943 in Kapfenberg. Ballay war ein französischer Zwangsarbeiter aus dem Lager Deuchendorf in Kapfenberg, der am 17. Mai 1943 an Scharlach starb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Josef Bander: geboren 3.2.1878 in Drohobycz (Polen), gestorben 1942 in Auschwitz. Bander war Kaufmann in Graz. Er lebte in den 1930er Jahren in Berlin, von wo er am 29. November 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Maria Bander, geb. Singer: geboren 6.9.1874 in Boliso (CSR), gestorben 1941 in Minsk. Maria Bander war die Ehefrau des Grazer Kaufmanns Josef Bander. 1939 musste sie nach Wien zwangsübersiedeln, von wo sie am 28. November 1941 nach Minsk deportiert und dort ermordet wurde.

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Singer-




Roma/Romnija und Sinti/Sintize und andere Fahrende wie LovaraKZ Opfer



Franz Baranyai: geboren 23.12.1891 in Eltendorf, gestorben 1943 in Auschwitz. Baranyai war beim Sicherheits- und Hilfsdienst der Polizist in Graz beschäftigt. In Folge einer Beschwerde Baranyais im März 1942 wegen der „ungerechtfertigten Behandlung als Zigeuner“ wurde er im April 1942 aus dem Polizeidienst entlassen, später ins KZ Auschwitz deportiert und dort im Juli 1943 ermordet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Bauer: geboren 28.1.1903 in Graz, gestorben 2.2.1945 in Graz. Der in Pöls bzw. später in St. Peter ob Judenburg lebende Josef Bauer gehörte bis 1934 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an. Zudem war er in dieser Zeit auch Heimleiter des sozialdemokratischen Vereins Freie Schule Kinderfreunde in Pöls. Nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Partei schloss er sich zuerst den Revolutionären Sozialisten und 1938 der Kommunistischen Partei an. Bereits im Mai 1939 war er wegen „illegaler Betätigung für die KPÖ” verhaftet und am 26. November 1940 zu 2 Jahren und 9 Monaten Zuchthaus verurteilt worden. Nach der Haftentlastung forderten ihn im Frühjahr 1944 Mitglieder der KPÖ Judenburg auf, wieder mitzuarbeiten bzw. Geld für die Verfolgten zu spenden. Wenig später wurde er verhaftet und auf Grund von Spendenleistungen vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” am 17. November 1944 zum Tode verurteilt. Bauer wurde am 2. Februar 1945 in Graz hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Max Bauer: geboren 14.5.1874 in Zeltweg, gestorben 1942. Er war der Sohn des aus Kobersdorf stammenden Hausierers Samuel Bauer und dessen Frau Rosalia. Samuel Bauer betrieb in der Herrengasse 8 in Judenburg einen Handel mit Tierfellen, Wolle und Altmetallen, seine Frau Rosalia eine Schneiderei und eine Gemischtwarenhandlung am Landtorberg. Max Bauer wurde am 27. April 1942 von Wien nach Wlodawa deportiert und ermordet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Karl Baumann: geboren 6.1.1910 in Seewalchen bei Vöcklabruck, gestorben 17.12.1943 in Graz. Er arbeitete als Fräser in den Böhler-Werken in Kapfenberg. Gemeinsam mit Rudolf Kröpfl baute er im Werk 1942/43 eine kommunistische Widerstandsgruppe auf. Am 4. Mai 1943 verhaftete ihn die Gestapo. Der Volksgerichtshof verurteilte Baumann am 29. Oktober 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Er wurde am 17. Dezember 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Viktor Baumgartner: geboren 23.11.1911 in Puchbach bei Köflach, gestorben 25.4.1945 in Kaisheim (D). Baumgartner arbeite als Bergmann in Piberstein und schloss sich Anfang des Jahres 1941 einer in Rosenthal in Aufbau befindlichen Zelle der KPÖ an. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 24. September 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 9. März 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu sechs Jahren Zuchthaus. Er kam zur Strafverbüßung ins Zuchthaus Kaisheim (Bayern), wo er am 25. April 1945 beim Einmarsch amerikanischer Truppen durch Artilleriebeschuss um Leben kam.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS Justiz



Franz Bayr: geboren 12.3.1912 in Völkendorf, gestorben 4.7.1944 in Graz. Franz Bayr musste am 14. Juli 1942 einrücken und kam im Jänner 1943 an die Ostfront, wo er sich Anfang März 1943 unerlaubt von seiner Einheit entfernte. Er fuhr mit einem Sonderausweis, den er mit dem Argument erhalten hatte, er habe seine Rückreisepapiere verloren, nach Klagenfurt. Von dort ging er nach Villach und hielt sich bei verschiedenen Bauern im Drau-, Gail-, Möll-, Malta- und Glödnitztal auf. Am 15. November 1943 entdeckte ihn ein Gedarmeriebeamter und er wurde festgenommen. Am 31. Mai 1944 verurteilte ihn das Divisionsgericht in Klagenfurt zum Tode. Bayr wurde am 4. Juli 1944 in Graz hingerichtet.

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Alliierte SoldatenJugendliche explizit erwähnt



André Beaujour: geboren 4.2.1919, gestorben 17.5.1941 in Bruck an der Mur. Beaujour war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Bruck, der 1941 in Bruck an der Mur starb.

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Alliierte Soldaten



Philip G. Bedwell: gestorben 1.10.1943 in Heilbrunn (Anger). Er war Soldat des 328. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 1. Oktober 1943 nach einem Luftkampf über den Messerschmitt-Flugzeugwerken in Wiener Neustadt am Moarhof auf der Brandlucken abgestürzten amerikanischen B-24D Bombers (41-23711).

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Elsa Beiser, geb. Lichtenstein: geboren 25.2.1906 in St. Gallen (Schweiz), gestorben 1942 in Charkow. Die Tochter der seit 1906 in Graz lebenden Mechcia und ihres Mannes Max (Moses Melech) Lichtenstein arbeitete in Graz als Fremdsprachenlehrerin. Sie heiratete 1929 den in Graz lebenden Kommunisten und Schriftsteller Josef (Hersch) Beiser, der unter dem Pseudonym „Josef Barski“ Mitglied der proletarisch-revolutionären Schriftsteller Österreichs war und der 1931 aus politischen Gründen aus Österreich ausgewiesen wurde. Sie übersiedelten in die Sowjetunion, wo sie 1942 in Char’kov (Charkow) von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

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Lichtenstein-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Sidonie Bencic, geb. Brecher: geboren 30.5.1898 in Sobotište (Slowakei), gestorben in Jasenovac (Kroatien) 1942. Sie war die Tochter der Grazer Kaufleute Max und Rudolfine Brecher. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander Bencic floh sie 1938 nach Zagreb. Nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen wurde sie in das KZ Jasenovac verbracht und dort 1942 ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Alois Bendiner: geboren 26.1.1876 in Mureck. Bendiner war Holzhändler in Graz. Er floh 1939 aus Graz nach Zagreb und kam während der NS-Herrschaft in Kroatien ums Leben.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Erich Benedikt: geboren 8.12.1911 in Graz. Erich Benedikt war der Sohn von Regina und Josef Benedikt, dem Kantor der IKG in Graz. 1938 musste die Familie fliehen. Es gelang ihr, in die USA zu flüchten.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Josef Benedikt: geboren 16.8.1876 in Nemoksht (Russland, heute Litauen). Benedikt wirkte seit 1908 als Kantor in der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz. Er musste mit seiner Frau Regina und den Kindern Elisabeth, Leo und Erich 1938 fliehen. Der Familie gelang die Flucht in die USA.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Leo Benedikt: geboren 19.6.1909 in Graz. Leo Benedikt war der Sohn von Regina und Josef Benedikt, der Kantor der IKG in Graz war. 1938 musste die Familie fliehen. Es gelang ihr, in die USA zu flüchten.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Regina Benedikt, geb. Goldstein: geboren 18.5.1886 in Kövesd (Ungarn). Sie war die Frau des Kantors der IKG Graz. Sie musste mit ihrem Mann Josef Benedikt und den Kindern Elisabeth, Leo und Erich 1938 fliehen. Der Familie gelang die Flucht in die USA.

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Goldstein-




Politischer WiderstandKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Christine Berger, geb. Etschmeier: geboren 12.12.1894 in Donawitz, gestorben 12.12.1944 in Ravensbrück. Die Hausfrau aus Leoben-Donawitz wurde am 1. November 1944 wegen Unterstützung der ÖFF, sie war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, verhaftet. Mit dem Sondertransport Nr. 121 wurde sie Mitte November 1944 nach Ravensbrück transportiert, wo sie nur wenige Wochen später am 12. Dezember 1944 starb.

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Etschmeier-




Politischer WiderstandKZ Opfer



Heinrich Berger: geboren 4.2.1897 in Treffenboden/Gmünd, gestorben 10.1.1945 in Saal an der Donau/Bayern. Der Schlosser im Hüttenwerk Donawitz wurde am 3. Oktober 1944 als Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation festgenommen und ins KZ Flossenbürg eingeliefert. Am 15. November 1944 kam er ins KZ Außenlager Saal an der Donau, wo er am 10. Jänner 1945 infolge von Entkräftung starb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Armin Berkowitz: geboren 8.2.1908 in Wiener Neustadt, gestorben 1942. Er war der Sohn des aus Galizien stammenden Judenburger Kaufmannes Josef Berkowitz und dessen Frau Charlotte. Er lernte das Kürschnerhandwerk in Judenburg. 1938 flüchtete er vor den Nationalsozialisten in die Tschechoslowakei und von dort weiter nach Galizien, wo er im Verlauf des Krieges von den Nationalsozialisten verhaftet und ermordet wurde.

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Alliierte Soldaten



Sherman Bernhill: Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 H Bombers (42-64462) des 716. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 22. Februar 1944 in Wenigzell abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Gabriel Bezjak: geboren 4.1.1922 in Kapfenberg, gestorben 21.4.1944 in Graz. Der Kapfenberger Musiker wurde Anfang des Jahres 1941 zum RAD eingezogen, ehe er Mitte Oktober 1941 zur Wehrmacht kam. Er desertierte im Sommer 1943, weshalb er am 14. Dezember 1943 vom Divisionsgericht zum Tode verurteilt und am 21. April 1944 in Graz hingerichtet wurde.

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KZ Opfer



Stanislaw Bialokurcz: geboren 29.5.1902 in Zakroczym (Polen). Der polnisch KZ-Häftling starb am 2. März 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Hubert Binder: geboren 21.12.1925, gestorben 23.4.1945 in Mauthausen. Der Werkschüler aus St. Michael wurde wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF – er unterstützte sie u.a. dadurch, dass er ihnen eine Pistole besorgte – im Herbst 1944 festgenommen und in das KZ Mauthausen überstellt, wo er am 23. April 1945 starb. Am Denkmal in St. Michael steht er unter dem Namen Hubald Binder.

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Hubald-




Alliierte Soldaten



Edward J. Birch: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-17 G Bombers (42-102913) der 15. US-Air Force, der am 26. Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Sabine Birkenfeld: gestorben in Opole. Sie war die Mutter des Wiener Angestellten Mordko Birkenfeld, der 1965 in Voitsberg starb. Auf seinem Grabstein am jüdischen Friedhof in Graz erinnert eine Gedenkinschrift an seine Mutter.

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Soldaten - DeserteureGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Karl Bischofer: geboren 26.9.1905 in Kindberg, 1945 in Kindberg. Der Kindeberger Bischofer desertierte anlässlich des Heimaturlaubes aus der Wehrmacht und wurde in Kindberg mit 13 weiteren Deserteuren im April 1945 von der SS erschossen.

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Alliierte Soldaten



Edwin K. Bishop: gestorben 26.7.1944 in Ratten. Er war Soldat des 419. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Ratten abgestürzten amerikanischen F-17 G Bombers (42-31625).

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Karl Blank: geboren 23.1.1890 in Schladming, gestorben 25.12.1944 in Flossenbürg. Der Eisenerzer Bergarbeiter wurde am 18. August 1944 wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus festgenommen und Ende August ins KZ Flossenbürg überstellt, wo er am 25. Dezember 1944 starb.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Johanna Blasnik: geboren 3.7.1925 in Trifal (Jugoslawien), gestorben 10.4.1945 auf der Hebalpe. Blasnik kam 1940 zum Arbeitseinsatz nach Schwanberg. Hier unterstützte sie mit ihren zukünftigen Schwiegereltern Maria und Anton Krainer den lokalen Widerstand, weshalb sie alle Mitte März 1945 verhaftet wurden. Während Maria Krainer wieder freikam, wurden Anton Krainer und Johanna Blasnik auf Befehl des Deutschlandsberger Kreisleiters Hugo Suette am 10. April 1945 auf der Hebalpe erschossen

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Leopold Blau: Am Grabstein des Grazer Kaufmanns Max Brecher (1864 –1932) am jüdischen Friedhof in Graz wird neben weiteren Opfern der Shoa auch an Leopold Blau erinnert.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Alfred Blüh: geboren 8.7.1922 in Graz. Alfred Blüh besuchte die zweite Klasse der Bundeshandelsakademie in Graz in der Grazbachgasse, bevor er als Jude der Schule verwiesen wurde. Sein Vater führte zu dieser Zeit in Graz ein Lederhandelsgeschäft und eine Schuhoberteilfabrik. Alfred Blüh floh 1938/39 nach Jugoslawien und weiter nach Palästina. Nach dem Besuch einer Landwirtschaftsschule meldete er sich 1943 freiwillig bei den Royal Air Force und wurde in Ägypten eingesetzt. Nach dem Krieg wanderte er nach Südamerika aus, wo er zunächst in Ecuador und später in Chile lebte. Er besuchte Graz mehrmals und nahm an der Stolpersteinverlegung seiner Familie 2016 teil.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Hans Blüh: geboren 18.9.1912 in Eggenberg bei Graz, gestorben 1983 in New York. Als ältester der drei Kinder der Familie Blüh sollte er den Familienbetrieb in Graz übernehmen, weshalb er zur Ausbildung nach Deutschland und England geschickt wurde. Nachdem das Geschäft 1938 enteignet und der Familie das Haus weggenommen worden war, emigrierte er 1938/39 nach Zagreb (Jugoslawien). Dort erhielt eine Einreisegenehmigung für die USA und lebte zunächst in Texas und Missouri, bevor er nach New York zog. Er diente in der US-Army und war u.a. als US-Soldat im Nachkriegsdeutschland stationiert. Er starb 1983 in New York.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Wilhelm Blüh: geboren 4.10.1880 in Visoka (Kroatien), gestorben 1941 in Ljubljana (Slowenien). Wilhelm Blüh hatte seit 1909 einen Gewerbeschein für eine Ledergroßhandlung. Bis 1938 betrieb er in Graz ein Lederhandelsgeschäft und eine Schuhoberteilfabrik. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden die Betriebe und das Haus „arisiert“, er selbst kam nach dem Pogrom ins KZ Dachau. Im April 1939 gelang die Flucht nach Jugoslawien, wo er und seine Frau Olga allerdings verschleppt wurden und 1941 Zwangsarbeit im Lager Jastrebarsko verrichten mussten. Ihnen gelang die Flucht, allerdings starb Wilhelm Blüh 1941 in Ljubljana an den Folgen seiner Inhaftierungen.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Alois Blühweis: geboren 29.5.1876 in Krizovljan-Cestica (Kroatien), gestorben 1942/1943 in Jasenovac (Kroatien). Um 1900 kam Alois Blühweis nach Graz, wo er in der Griesgasse 22 ein Ledergeschäft betrieb. Im Zuge des Pogroms 1938 wurde er schwer misshandelt. Sein Haus, in dem er gemeinsam mit seiner Tochter Helma wohnte, wurde „arisiert“. Anfang 1939 floh er mit seiner Tochter nach Kroatien, wo beide bei Verwandten unterkamen. Am 4. Februar 1942 wurde er verhaftet und ins KZ Jasenovac eingeliefert, wo er in der Folge starb.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Helma Berta Blühweis: geboren 8.2.1926 in Graz. Sie war 1933 mit ihrer Mutter aus der IKG ausgetreten. Nach dem Tod ihrer Mutter 1937 lebte sie mit ihrem Vater in der Griesgasse 22. Mit ihm floh sie 1939 nach Jugoslawien. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Jugoslawien wurde ihr Vater verhaftet und ins KZ Jasenovac deportiert. Im April 1942 gelang ihr die Flucht zu ihrer Schwester Gertrud Endrizzi nach Norditalien, von wo sie 1943 weiter nach Rom floh. 1947 emigrierte sie nach New York, wo sie 1951 Viktor Goldmark heiratete.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Bertha Bonyhadi, geb. Stössl: geboren 1863, gestorben 1939/40 in Wien. Sie war mit dem aus Ungarn stammenden Salomon Bonyhady verheiratet. Sie wohnten in Graz in der Feuerbachgasse 10 und betrieben eine Lederwarenhandlung in der Annenstraße 13, die 1938/39 „arisiert“ wurde. Die Familie wurde am 8. August 1939 nach Wien zwangsumgesiedelt, wo sie und ihr Mann kurz darauf verstarben.

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StösslBonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Berthold Bonyhadi: geboren 2.5.1896 in Graz, gestorben 1944 in Auschwitz. Er lebte mit seiner Frau Elisabeth, geb. Samter in Graz im Haus der Familie Bonyhady in der Feuerbachgasse 10. Die Familie betrieb eine Lederwarenhandlung in der Annenstraße 13. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäft „arisiert“ und die Familie am 8. August 1939 nach Wien zwangsumgesiedelt. Von dort wurden Elisabeth und Berthold Bonyhady am 15. Oktober 1941 in das Getto Lodz deportiert. 1944 kamen sie nach Auschwitz, wo sie ermordet wurden.

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Bonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Elisabeth Bonyhadi, geb. Samter: geboren 6.5.1899, gestorben 1944 in Auschwitz. Sie heiratete Berthold Bonyhady und wohnte mit ihm in Graz in der Feuerbachgasse 10. Die Familie ihres Mannes handelte mit Leder und hatte ein Geschäft in der Annenstraße 13. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäft „arisiert“ und die Familie am 8. August 1939 nach Wien zwangsumgesiedelt. Von dort wurden Elisabeth und Berthold Bonyhady am 15. Oktober 1941 in das Getto Lodz deportiert. 1944 kamen sie nach Auschwitz, wo sie ermordet wurden.

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SamterBonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Edith Bonyhadi, geb. Reisz: geboren 1.6.1894 in Trnava (Slowakei). Sie heiratete 1920 Eduard Bonyhady, den Sohn des Grazer Lederwarenhändlers Salomon Bonyhady. Ihr Mann war mit seinem Vater Gesellschafter des Betriebs und als fahrender Geschäftsmann in Österreich, Deutschland und Frankreich unterwegs. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäft „arisiert“, ihr Mann kam nach dem Pogrom im November 1938 ins KZ Dachau. Nach der Freilassung konnten sie mit ihren beiden Söhnen Erich und Friedrich nach Australien ausreisen. Über Ostende und England gelangten sie mit dem Schiff im Mai 1939 nach Sydney, wo sie sich eine neue Existenz aufbauten.

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ReiszBonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Eduard Bonyhadi: geboren 10.1.1888 in Bruck an der Mur. Er war der Sohn des Grazer Lederwarenhändlers Salomon Bonyhady, mit dem er als Gesellschafter auch den Betrieb führte, wobei er Österreich, Deutschland und Frankreich bereiste und mit Leder handelte. Bald nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäft „arisiert“ und er im November 1938 ins KZ Dachau transportiert. Nach seiner Freilassung konnte die Familie mit ihren beiden Söhnen Erich und Friedrich nach Australien ausreisen. Über Ostende und England gelangten sie mit dem Schiff im Mai 1939 nach Sydney, wo sie sich eine neue Existenz aufbauten.

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Bonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Erich Bonyhadi: geboren 19.11.1923 in Graz. Er war der Sohn von Edith und Eduard Bonyhady, der als fahrender Geschäftsmann in Österreich, Deutschland und Frankreich und als Gesellschafter für familieneigene Lederwarengeschäft tätig war. Nachdem sein von den Nationalsozialisten im November 1938 ins KZ Dachau eingelieferter Vater wieder nach Graz zurückgekehrt war, konnte die Familie nach Australien ausreisen. Über Ostende und England gelangten sie mit dem Schiff im Mai 1939 nach Sydney, wo sie sich eine neue Existenz aufbauten.

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Bonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Friedrich Bonyhadi: geboren 5.9.1928 in Graz. Er war der Sohn von Edith und Eduard Bonyhady, der als fahrender Geschäftsmann in Österreich, Deutschland und Frankreich und als Gesellschafter für das familieneigene Lederwarengeschäft tätig war. Nachdem sein von den Nationalsozialisten im November 1938 ins KZ Dachau eingelieferter Vater wieder nach Graz zurückgekehrt war, konnte die Familie nach Australien ausreisen. Über Ostende und England gelangten sie mit dem Schiff im Mai 1939 nach Sydney, wo sie sich eine neue Existenz aufbauten.

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Bonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Salomon Bonyhadi: geboren 17.1.1861, gestorben 1939/40 in Wien. Salomon Bonyhady kam aus Ungarn nach Graz, wo er Bertha Stössl heiratete, mit der er in Graz, in der Feuerbachgasse 10, wohnte und eine Lederwarenhandlung in der Annenstraße 13 betrieb. Innerhalb der Israelitischen Kultusgemeinde Graz war er u.a. Präsident der Chewra Kadischa. Sein Sohn Eduard bereiste Österreich, Deutschland und Frankreich und handelte mit Leder. Bald nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er verhaftet und das Geschäft „arisiert“. Die Familie musste zwangsweise am 8. August 1939 nach Wien übersiedeln, wo er und seine Frau bald darauf starben.

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Bonyhady-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Ottilie Borges: geboren 7.11.1864 in Prag, gestorben 1942 in Maly Trostinec. Sie war mit Dr. Julius Borges, dem Gerichtsvorsteher in Gröbming, verheiratet, mit dem sie gemeinsam 1889 aus der IKG austrat. Nach dem frühen Tod ihres Mannes verdiente sie sich mit dem Erteilen von Französisch-Sprachunterricht ein Zubrot. 1939 wurde sie gezwungen, ihre Grazer Wohnung in der Alberstraße 18 zu räumen und in eine Wiener Sammelwohnung zu übersiedeln. Am 28. Juni 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, von wo sie am 25. August 1942 nach Maly Trostinec, südöstlich von Minsk kam, wo sie ermordet wurde.

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Ottilie-




Alliierte Soldaten



Henry B. Bottoms: gestorben 4.3.1945 in Graz. Er war Besatzungsmitglied des am 4. März 1945 in Graz abgestürzten amerikanischen B-24 J Bombers (42-51967) des 826. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force. Er wurde nach der Landung von der Menschenmenge gelyncht. Seine Leiche wurde nicht gefunden.

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Alliierte Soldaten



Henri Bourdon: geboren 22.9.1904, gestorben 11.6.1943 in Kapfenberg. Bourdon war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Diemlach, der 1943 in Kapfenberg starb.

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Alliierte Soldaten



William W. Brainard: Er war Soldat der 15. US-Air Force aus Florida (USA) und ein Besatzungsmitglied des B-17 Bombers F 42 – 3157 „LAURA“ (301. BG, 32. BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab. Brainard überlebte.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Brandl: geboren 28.12.1892 in Langenwang, gestorben 11.12.1943 in Graz. Brandl arbeitete als Walzer im Böhler-Werk in Kapfenberg, wo er bis 1934 auch Funktionär der Sozialdemokratischen Partei war. Als Angehöriger des Republikanischen Schutzbundes beteiligte er sich an den Februarkämpfen 1934, weshalb er zu 15 Monaten Kerker verurteilt wurde. 1941 unterstützte er Familien von Inhaftierten und kam 1942 mit der kommunistischen Widerstandsgruppe rund um Franz Hiebler, der die Landesorganisation der KPÖ neu aufbauen wollte, in Kontakt. Die Gestapo verhaftete ihn am 4. Mai 1943. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilte ihn der Volksgerichtshof in Graz am 26. Oktober 1943 zum Tode. Johann Brandl wurde am 11. Dezember 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Bonavent Brandl: geboren 10.7.1902 in Leoben-Göß, gestorben 3.6.1945 in Leoben. Der Maschinenwärter beim Steirischen Magnesit-Werk in Leoben wurde wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF am 11. Juli 1944 festgenommen und ins KZ Mauthausen überstellt. Unmittelbar nach seiner Rückkehr nach Leoben starb er am 3. Juni 1945.

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Roma/Romnija und Sinti/Sintize und andere Fahrende wie LovaraKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Leopoldine Brandner: geboren 4.11.1906 in Leoben, gestorben 18.2.1943 in Auschwitz. Sie gehörte der Bevölkerungsgruppe der Sinti an und lebte von 1938 bis 1940 mit ihren sechs Kindern in Graz, ehe sie kurz nach München ging und 1940 in das „Zigeunerlager“ nach Salzburg-Maxglan kam. Sie wurde ins KZ Auschwitz deportiert und dort am 18. Februar 1943 ermordet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Brandstetter: geboren 2.5.1902 in St. Valentin, gestorben 30.10.1944 in Gusen. Der Eisenerzer Arbeiter Johann Brandstetter wurde am 1. August 1944 wegen des Verdachts kommunistischer Betätigung festgenommen und am 21. September ins KZ Mauthausen eingeliefert. Er starb am 30. Oktober 1944 im Außenlager Gusen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Brantner: geboren 2.1.1905 in Eggenberg bei Graz, gestorben 23.9.1943 in Graz. Der Grazer Eisenbahner wurde von Johann Jahn 1940 für die Rote Gewerkschaft angeworben. Er war in der Folge Zellenleiter im Bereich des Hauptbahnhofs Graz und nach der Festnahme von Jahn übernahm er im August 1942 dessen Funktion als Leiter der Roten Gewerkschaft bei der Bahn. Am 14. Dezember 1942 wurde auch er von der Gestapo festgenommen und am 18. Juni 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Johann Brantner wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Ignaz Braun: geboren 24.10.1865 in Schlaining, gestorben 27.4.1938 in Graz. Ignaz Braun war 1879 nach Köflach gezogen und betrieb dort mit seiner Frau Klara eine Gemischtwarenhandlung. Im April 1938 wurde er ins Sanatorium Hansa in Graz eingeliefert, wo er am 27. April 1938 starb. Er wurde am Jüdischen Friedhof in Graz begraben.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Klara Braun, geb. Singer: geboren 21.12.1870 in Marikova (Slovakei), gestorben 14.3.1944 in Theresienstadt. Sie betrieb mit ihrem Mann Ignaz Braun in Köflach eine Gemischtwarenhandlung, ehe sie nach dem Tod ihres Mannes nach Graz ging. Ende Juli 1939 musste sie Jüdin nach Wien gehen, von wo sie am 13. August 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde, wo sie am 14. März 1944 starb.

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Singer-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Hans Bernhard Braun: geboren 2.11.1924 in Graz. Nach dem Tod des Vaters, des Kaufmanns Oskar Braun, lebte er bis Ende 1938 mit seiner Mutter Grete Braun in der Schmiedgasse 31. Bereits im Sommer 1938 musste der 13jährige das Gymnasium in der Oeverseegasse verlassen. Ihm gelang über England die Flucht in die USA, wo er am 7. Mai 1940 in Boston eintraf. Drei Jahre später, am 21. August 1943, trat er als 18jähriger in die US-Army ein. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt. Er dürfte sich nach 1945 in den USA eine neue Existenz aufgebaut haben.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Salamon Braun: geboren 25.10.1868 in Voitsberg, gestorben 1944 in Auschwitz. Braun war Holzhändler in Graz. Mit seiner Ehefrau Charlotte musste er 1939 nach Wien übersiedeln, von wo er am 28. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Am 28. Oktober 1944 – drei Tage nach seinem 78. Geburtstag – wurde er nach Auschwitz deportiert und ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Charlotte Braun, geb. Sicher: 7.5.1880 in Voitsberg, gestorben 1944 in Auschwitz. Charlotte Braun war die Ehefrau des Holzhändlers Salamon Braun. Sie lebte mit ihrem Mann in Graz, ehe sie 1939 gezwungen wurden, nach Wien zu übersiedeln. Mit ihrem Mann wurde sie am 28. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert. Von dort kam sie am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz, wo sie ermordet wurde.

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Sicher-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Klara Brecher, geb. Taussig: geboren 2.4.1906 in Temesvar (Rumänien), gestorben 1942 in Sobibor. Sie war mit dem Grazer Privatbeamten Ernst Brecher verheiratet. Im Zuge der Vertreibung der Juden aus Graz mussten sie die Stadt verlassen und meldeten sich am 28. August 1939 nach Wien ab. Am 14. Juni 1942 wurde sie mit ihrem Mann nach Sobibor deportiert und dort ermordet.

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Taussig-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Rudolfine Brecher, geb. Rosenbaum: geboren 10.2.1871 in Vag-Ujhely/Waag-Neustadt (CSR), gestorben 1940 in Wien. Sie war mit dem Grazer Kaufmanns Max Brecher (gest. 1932) verheiratet gewesen. Im August 1939 wurde sie nach Wien zwangsübersiedelt, wo sie Ende 1940 verstarb.

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Rosenbaum-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Ernst Brecher: geboren 31.10.1895 in Sobotište (Slowakei), gestorben 1942 in Sobibor. Der Grazer Privatbeamte Brecher war der Sohn von Max und Rudolfine Brecher. Er musste mit seiner Frau Klara auf Grund jüdischer Maßnahmen im September 1938 aus der eigenen Wohnung ausziehen und schließlich im August 1939 nach Wien ziehen. Von dort wurde er mit seiner Frau am 14. Juni 1942 nach Sobibor deportiert und dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Norbert Brecher: geboren 26.2.1897 in Sobotište (Slowakei), gestorben 1941 in Jasenovac (Kroatien). Norbert Brecher war Tuchhändler in Graz und der Sohn von Max und Rudolfine Brecher. Er musste 1939 nach Wien übersiedeln und floh von dort nach Jugoslawien. Nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen wurde er in das KZ Jasenovac gebracht und dort 1941 ermordet.

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Religiöser WiderstandIndividueller Widerstand



P. Ansgar Brehm: geboren am 20.7.1890 in Theilheim (Bayern), gestorben 1987 in Graz. Er kam 1922 nach Österreich, wo er bis 1929 als Kaplan in Neunkirchen und danach in Graz, in der Pfarre Mariahilf, wirkte. Während der Zeit des Nationalsozialismus sprach er sich öffentlich gegen das NS-System aus. Er wurde das Opfer eines Spitzels, der ihn im Februar 1941 im Kreuzgang des Minoritenklosters in Graz ansprach und vorgab, Soldat zu sein, sich aber jetzt unglücklich fühle, da er aus der Kirche ausgetreten sei. Am 23. Juli 1941 nahm ihn die Gestapo fest. Das Sondergericht Graz verurteilte ihn zu drei Jahren Gefängnis. Am 1. August 1943 wurde er „bedingter Weise“ begnadigt.

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Alliierte Soldaten



Jesse E. Brenneman: gestorben 26.7.1944 in Ratten. Er war Soldat des 419. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Ratten abgestürzten amerikanischen F-17 G Bombers (42-31625).

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Max Brenner: geboren 29.12.1904 in Jaslowicz (Galizien), gestorben 9.10.1942 in Auschwitz. Er war der Sohn der Judenburger Kaufleute Hermann und Fanny Brenner. Er betrieb in Judenburg ein Manufaktur-, Konfektions- und Schuhgeschäft. Zu Beginn der dreißiger Jahre zog Max Brenner nach Leitendorf bei Leoben. Er wurde am 17. Juli 1942 von Wien nach Auschwitz deportiert, wo er am 9. Oktober 1942 ermordet wurde.

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NS-EuthanasieNS-EuthanasieFrauen explizit erwähnt



Amalia Bretterbauer: geboren 7.4.1903 in Niklasdorf, gestorben 1941 in Hartheim. Amalia Bretterbauer wurde am 16. September 1938 als Patientin im damaligen Landessonderkrankenhaus "Am Feldhof" aufgenommen. Im Zuge der NS-Euthanasie wurde sie am 7. Februar 1941 mit der Bahn in Richtung Hartheim überstellt und dort ermordet.

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Politischer Widerstand



Karl Bretterklieber: geboren 16.3.1905 in Thallein/Voitsberg, gestorben 19.2.1945 in Graz. Karl Bretterklieber arbeitete als Maschinist im Holzbauwerk in Voitsberg-Krems. Er wurde zu Beginn des Jahre 1940 als Mitglied einer kommunistischen Widerstandszelle in Voitsberg-Krems angeworben, für die er in der Folge weitere Mitglieder warb und Beiträge einkassierte. Als die Gestapo im Jahr 1941 gegen die KPÖ Steiermark vorging, nahm sie ihn am 5. August 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 11. März 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zehn Jahren Zuchthaus. Er starb am 19. Februar 1945 beim Bombenangriff auf die Strafvollzugsanstalt Karlau in Graz.

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Alliierte Soldaten



Harold Brocious: gestorben 4.3.1945 in Graz. Er war Pilot des am 4. März 1945 in Graz abgestürzten amerikanischen B-24 J Bombers (42-51967) des 826. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force. Er wurde nach der Landung von der Menschenmenge gelyncht.

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Alliierte Soldaten



Carl R. Browning: Er war Pilot des amerikanischen B-24 H Bombers (42-64462) des 716. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 22. Februar 1944 in Wenigzell abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Erich Bruck: geboren 17.1.1903 in Graz, gestorben 17.10.1942 in Belgrad. Erich Bruck war der Sohn des Grazer Kaufmanns Josef Bruck und seiner Ehefrau Sofie, geb. Orowan. Er lebte in Belgrad, wo er nach dem Einmarsch der Wehrmacht in das KZ Banjica (Belgrad) kam und dort 1942 erschossen wurde.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Heinrich Brunner: geboren 26.4.1915 in Villach, gestorben 23.12.1944 in Graz. Der Hilfsarbeiter aus Seebach bei Villach musste 1941 zur Wehrmacht einrücken und kämpfte am Balkan. Im September 1944 kehrte er nach einem Heimaturlaub nicht mehr zu seiner Einheit zurück und schloss sich Kärntner Partisanen an, die im Gebiet des Gegendtales Deserteure und Zwangsarbeiter aufnahm. Am 14. November 1944 verhaftete ihn die Gestapo im Drautal. Der Volksgerichthof verurteilt ihn am 16. Dezember wegen Vorbereitung zum Hochverrat, Feindbegünstigung und Kriegsverrat zum Tode. Er wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Brunnhofer: geboren 8.8.1900 in Fischbach, gestorben 1.7.1943 in Wien. Brunnhofer gehörte in der Ersten Republik bis 1931 der Sozialdemokratischen Partei an. 1938 erhielt er nach Jahren der Arbeitslosigkeit in Kindberg eine Arbeit als Kranführer. Dort kam er 1942 in Kontakt mit Johann Pelzhofer, der ihn für eine Widerstandsgruppe der KPÖ anwarb. Er kassierte in der Folge Beiträge und verbreitete die von der KPÖ verfassten Flugschriften. Am 29. September 1942 nahm ihn die Gestapo fest. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ am 6. April 1943 zum Tode. Brunnhofer wurde am 1. Juli 1943 in Wien hingerichtet.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)KZ Opfer



Hermann Brücklmeier: geboren 13.8.1904 in Graz, gestorben 18.3.1945 in Buchenwald. Der kaufmännische Angestellte galt nach den „Nürnberger Gesetzen“ als „Mischling 1. Grades“. Er sowie seine Mutter waren 1921 aus dem Judentum aus- und zum evangelischen Glauben übergetreten. Nach der Enteignung der Stempelfabrik musste die Familie nach Wien übersiedeln, wo Hermann Brücklmeier am 23. Oktober 1944 festgenommen wurde. Am 16. Februar 1945 überstellte die Gestapo ihn in das KZ Buchenwald, wo er am 18. März 1945 umkam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Wolf Brühl: geboren 1.12.1880 in Jaroslau (Galizien), gestorben 1943 in Auschwitz. Brühl war Kaufmann in Graz und floh nach der NS-Machtübernahme nach Frankreich. Am 2. März 1943 wurde er vom französischen Lager Drancy nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Anton Buchalka: geboren 25.10.1912 in Rothwein (Slowenien), gestorben 10.7.1941 in Berlin-Plötzensee. Buchalka beteiligte sich in Graz an den Februarkämpfen 1934, weshalb er zu einem Jahr Kerker verurteilt wurde. Weiter illegal im Rahmen der KPÖ aktiv, wurde er 1936 erneut vier Monate interniert. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erhielt er als Elektrotechniker in den Böhler-Werken in Kapfenberg Arbeit. Im Frühjahr 1939 begann er mit dem Aufbau einer illegalen kommunistischen Organisation in der Obersteiermark. In mehreren von ihm verfassten Flugschriften rief er zum Widerstand auf. Am 30. Jänner 1940 verhaftete ihn die Gestapo und rollte die von ihm aufgebaute Organisation mit mehr als 250 Mitgliedern auf. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 12. Februar 1941 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Buchalka wurde am 10. Juli 1941 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

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KZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Boris Budarin: geboren 31.3.1925 in Schachty (Sowjetunion), gestorben 21.9.1944 in Peggau. Der sowjetische KZ-Häftling wurde am 21. September 1944 in Peggau „bei Planierungsarbeiten an einer Böschung auf der Baustelle Marmor um 8.05 Uhr auf der Flucht erschossen“.

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Alliierte Soldaten



Philip M. Bullock: gestorben 15.11.1944 in Kleinsölk. Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und der Copilot des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Die Leiche wurde am 27. Juli 1945 geborgen und auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Lorraine American Cemetery in St. Avold (Frankreich) bestattet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS JustizFrauen explizit erwähnt



Hildegard Burger, geb. Fraihsl: geboren 6.11.1905 in Zeltweg, gestorben 23.9.1943 in Graz. Burger engagierte sich seit den 1930er Jahren im Rahmen der „Roten Hilfe“, was auch mehrere Festnahmen zur Folge hatte. Ab 1940 fungierte sie als Verbindungsfrau zwischen der KPÖ-Bezirksleitung in Voitsberg und der Landesleitung in Graz. Im Sommer 1941 wurde sie von der Gestapo verhaftet und verdächtigt, am Ausbau der kommunistischen Organisation im Bezirk Voitsberg führend beteiligt zu sein. Am 20. Mai 1943 verurteile der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien Burger zum Tode. Sie wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Fraihsl-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Hella Boruchowicz: geboren 8.9.1934 in Graz. Sie war die Tochter von Karolina und Nuta Boruchowicz. Die Familie lebte in der Josef-Huber-Gasse 4, wo zeitweise auch ihre Großmutter Ruchla Teitelbaum wohnte. Gemeinsam mit Salka Silberstein gehörte Hellas Mutter eine Liegenschaft in der Schießstattgasse 30, die sie im Frühjahr 1935 erworben hatte. Am 19. Jänner 1939 kam es zum erzwungenen Verkauf der Liegenschaft. Mitte Jänner 1939 meldete sich die Familie in Graz ab. Über das weitere Schicksal der Familie ist – mit Ausnahme der Großmutter, die 1942 in Treblinka ermordet wurde – nichts bekannt.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Karolina Boruchowicz, geb. Glücksmann: geboren 6.2.1902 in Wodowice (Polen). Sie war mit Nuta Boruchowicz verheiratet, der vor seiner Namensänderung Tajtelbaum (Teitelbaum) hieß. Sie wohnten in Graz in der Josef-Huber-Gasse 4, wo 1938/39 auch die Schwiegermutter Ruchla Teitelbaum wohnte. Gemeinsam mit ihrer Schwägerin Salka Silberstein gehörte Karoline eine Liegenschaft in der Schießstattgasse 30, die sie im Frühjahr 1935 erworben hatte. Am 19. Jänner 1939 kam es zum erzwungenen Verkauf. Mitte Jänner 1939 meldete sich die Familie Boruchowicz in Graz ab. Über das weitere Schicksal der Familie ist – mit Ausnahme der Schwiegermutter, die 1942 in Treblinka ermordet wurde – nichts bekannt.

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Glücksmann-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Nuta Boruchowicz: geboren 23.7.1901 in Kielce (Polen). Er hieß vor seiner Namensänderung Tajtelbaum (Teitelbaum). Gemeinsam mit seiner Frau wohnte er in Graz in der Josef-Huber-Gasse 4, wo auch seine Mutter Ruchla Teitelbaum 1938/39 wohnte. Mitte Jänner 1939 meldete sich die Familie Boruchowicz in Graz ab. Über das weitere Schicksal der Familie ist – mit Ausnahme der Mutter, die 1942 in Treblinka ermordet wurde – nichts bekannt.

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Nathan-




Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Wilhelm Burtscher: geboren 27.10.1922 in Sonntag, gestorben 8.12.1944 in Graz. Der Landwirt aus dem Großen Walsertal desertierte im Sommer 1943 aus der Wehrmacht, hielt sich im Großen Walsertal versteckt und wurde am 9. Juli 1944 zusammen mit Martin Lorenz festgenommen. Das Reichskriegsgericht in Salzburg verurteilte ihn am 13. Oktober 1944 zum Tode. Burtscher wurde am 8. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



Charles Béranger war ein französischer Kriegsgefangener im Bezirk Bruck an der Mur, wo er auch während der Zeit des Nationalsozialismus umkam.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Josef Böhmer: geboren 3.8.1898 in Lobming/Voitsberg, gestorben 6.4.1945 in Stein an der Donau. Der Voitsberger Bergarbeiter wurde im Sommer 1940 von Karl Bretterklieber für eine Zelle der KPÖ in Voitsberg-Krems angeworben. Als er im Dezember 1940 eine Arbeit in Rosenthal erhielt, wechselte zur KP-Zelle nach Rosenthal. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark festgenommen, verurteilte ihn der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien am 9. März 1943 zu fünf Jahren Zuchthaus. Kurz vor Kriegsende – am 6. April 1945 – wurde er gemeinsam mit anderen Häftlingen des Zuchthauses Stein an der Donau von der SS erschossen.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Franz Büschinger: geboren 6.5.1907 in Grünbach, gestorben 7.4.1945 in Graz. Der in Kapfenberg im Böhler-Werk beschäftigte Blechspanner gehörte in den 1930er Jahren dem Heimatschutz und der Vaterländischen Front an. Gemeinsam mit Frieda und Otto Hauberger sowie Maximilian Haitzmann baute er in Kapfenberg in den 40er Jahren eine kommunistische Widerstandsgruppe auf, die Kontakte zu den slowenischen Partisanen hatte und 1944 Sprengstoffanschläge auf die Bahnanlagen verübte. Durch einen Spitzel in der Organisation nahm die Gestapo am 20. April 1944 Büschinger und die anderen fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat des Oberlandesgerichts Graz verurteilte ihn am 28. November 1944 in Graz zum Tode. Am 7. April 1945 holten ihn Gestapobeamte ab und brachten ihn in die SS-Kaserne nach Graz-Wetzelsdorf, wo er erschossen wurde.

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C

Alliierte Soldaten



Benjamin E. Cantwell: gestorben 15.11.1944 in Kleinsölk. Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Die Leiche wurde am 27. Juli 1945 geborgen und auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Lorraine American Cemetery in St. Avold (Frankreich) bestattet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Josef Cas: geboren 2.2.1899 in Altenmarkt a.d. Kulpa / Stari Trg ob Kolpi (Slowenien), gestorben 27.2.1945 in Nürnberg. Der Werksarbeiter aus Donawitz wurde am 7. November 1944 von der Gestapo Leoben wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF festgenommen und am 16. November ins KZ Flossenbürg überstellt. Von dort kam er ins Außenlager Nürnberg, wo er am 27. Februar 1945 starb.

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KZ Opfer



Jean Cassier: geboren 12.5.1921 in Longuyon (Frankreich), gestorben 4.4.1945 in Peggau. Der französische KZ-Häftling wurde anlässlich der Auflösung des Konzentrationslagers Peggau am 4. April 1945 im KZ Peggau erschossen.

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KZ Opfer



Antonio Castro-Marinoso: geboren 15.2.1906 in Alfantega (Spanien), gestorben 23.5.1942 in Bretstein. Er war Landarbeiter, ehe er in der Armee der spanischen Republik gegen Franko kämpfte. Nach der Niederlage floh er nach Frankreich. Von dort kam er ins KZ Mauthausen und von dort ins Außenlager Bretstein, wo er am 23. Mai 1942 umkam.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Roman Cebaus: geboren 4.2.1892 in Leoben, gestorben 12.11.1944 in Gusen. Der Schulwart in Donawitz war ursprünglich Sozialdemokrat und nach dem Bürgerkrieg 1934 illegal innerhalb der KPÖ aktiv. Er stellte die Räume der Volksschule Donawitz der ÖFF 1943/44 wiederholt für Zusammenkünfte zur Verfügung. Die Gestapo verhaftete ihn im Sommer 1944. Er kam am 20. September ins KZ Mauthausen und von dort ins Außenlager Gusen, wo er am 12. November 1944 starb.

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KZ Opfer



Viktoras Cekovicius: geboren 23.11.1918 in Kedaoniose (Litauen). Der litauische KZ-Häftling starb am 18. Dezember 1944 im KZ Peggau.

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KZ Opfer



Wassili Centelewitsch: geboren 6.1.1896 in Holojow (Polen), gestorben 4.4.1945 in Peggau. Der polnische KZ-Häftling wurde anlässlich der Auflösung des Konzentrationslagers Peggau am 4. April 1945 im KZ Peggau erschossen.

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Alliierte Soldaten



Gilbert J. Chesney: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



James H. Childers: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-17 G Bombers (42-102913) der 15. US-Air Force, der am 26. Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



Bernard John Chillingworth: gestorben 7.7.1944 in Strallegg. Er war Pilot des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



Michael P. Christ: Er war Soldat der 15. US-Air Force aus Michigan (USA) und Besatzungsmitglied des B-17 Bombers G 42 – 32107 (301. BG, 32 BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab. Christ überlebte.

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KZ Opfer



Waclaw Chwalczuk: geboren 21.8.1917 in Przewloka (Polen). Der polnische KZ-Häftling starb am 22. Februar 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Otto Cisar: geboren 22.2.1900 in Voitsberg, gestorben 6.4.1945 in Stein an der Donau. Der Pumpenwärter im Marienschacht in Oberdorf schloss sich im Mai 1941 der sich im Aufbau befindlichen Organisation der KPÖ im Bezirk Voitsberg an. Er gehörte einer Zelle in Bärnbach an. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 13. August 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 23. Februar 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren Zuchthaus. Er kam zur Strafverbüßung nach Stein an der Donau, wo er am 6. April 1945 von der SS erschossen wurde.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Valentin Clementin: geboren 6.12.1911 in Seebach bei Villach, gestorben 23.12.1944 in Graz. Der Maurerpolier aus Villach war italienischer Staatsbürger. Er lieferte den Partisanen rund um Heinrich Brunner und Josef Ribič im Herbst 1944 Waffen und Munition. Kurz nachdem die Mitglieder dieser Partisanengruppe verhaftet worden waren, nahm die Gestapo auch ihn fest. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn wegen Beihilfe zur Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung am 18. Dezember zum Tode. Clementin wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Klementin-




ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Gaston Comby: geboren 6.8.1926, gestorben 19.2.1945 in Kapfenberg. Comby war ein französischer Zwangsarbeiter, der am 19. Februar 1945 bei einem Bombenangriff auf Diemlach ums Leben kam.

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KZ Opfer



Marcel Conet: geboren 7.2.1897 in Gneux (Frankreich), gestorben 25.3.1944 in Aflenz. Der französische KZ-Häftling starb am 25. März 1944 im KZ Aflenz/Wagna.

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Politischer WiderstandKZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Johann Csaszar: geboren 25.2.1924 in Niklasdorf, gestorben 9.3.1945 in Hersbruck. Er arbeitete als Kraftfahrer bei Brigl & Bergmeister in Niklasdorf. Mit seinem Bruder Josef wurde er wegen Verdachts des kommunistischen Widerstands am 28. November 1944 festgenommen und in das KZ Flossenbürg eingeliefert, von wo er in das Außenlager Hersbruck kam, wo er am 9. März 1945 starb.

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Hans Zasar-




Politischer WiderstandKZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Josef Csaszar: geboren 15.12.1925 in Niklasdorf, gestorben 19.3.1945 in Flossenbürg. Der Schüler aus Niklasdorf war mit seinem Bruder Johann im kommunistischen Widerstand aktiv und wurde mit ihm am 28. November 1944 festgenommen und in das KZ Flossenbürg eingeliefert, wo er am 19. März 1945 starb.

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Sepp Zasar-




Alliierte Soldaten



Steven Cudrak: gestorben 4.3.1945 in Graz. Er war Besatzungsmitglied des am 4. März 1945 in Graz abgestürzten amerikanischen B-24 J Bombers (42-51967) des 826. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force. Er wurde nach der Landung von der Menschenmenge gelyncht.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Maria Cäsar, geb. Kreth: geboren 13.9.1920 in Prävali (Slowenien), gestorben 1.9.2017 in Graz. Die aus Judenburg stammende Maria Cäsar wurde am 23. Mai 1939 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ im Rahmen des Judenburger Kommunistischen Jugendverbands festgenommen. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte sie am 1. April 1941 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ nach dem Jugendgerichtsgesetz zu einem Jahr Gefängnis. Nach ihrer Haftentlassung wurde sie wieder politisch aktiv, weshalb sie 1944 untertauchen musste. Nach dem Krieg engagierte sie sich in Graz im Rahmen des Bundes demokratischer Frauen und des KZ-Verbands, deren Obfrau sie jahrelang war. Zudem wirkte sie bis zuletzt als Zeitzeugin in Schulen und Bildungseinrichtungen. Maria Cäsar starb kurz vor ihrem 97. Geburtstag am 1. September 2017 in Graz.

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Kreth-




D

Religiöser WiderstandOpfer der NS Justiz



Heinrich Dalla Rosa: geboren 16.2.1909 in Lana bei Meran, gestorben 24.1.1945 in Wien. Dalla Rosa wurde 1935 in Graz zum Priester geweiht und wirkte seit November 1939 als Pfarrer in St. Georgen bei Obdach. Am 23. August 1944 wurde er denunziert und im Auftrag der Gestapo wegen des „Verdachts auf Übertretung des § 5 der Kriegsstrafrechtsverordnung (Wehrkraftzersetzung)“ verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 23. November 1944 wegen „Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung“ zum Tode. Er wurde am 24. Jänner 1945 in Wien hingerichtet.

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KZ Opfer



Wladimir Dantschenko: geboren 10.8.1913 in Indikowka (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 30. November 1944 im KZ Peggau.

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KZ Opfer



Arthur De Montalembert: geboren 31.7.1911 in Wesembeck (Frankreich). Der französische KZ-Häftling starb am 16. Dezember 1944 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



August Degold: geboren 30.7.1902 in Katsch an der Mur, gestorben 23.12.1944 in Graz. Der Stahlarbeiter aus Judenburg war in der Ersten Republik Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Als 1943/44 in Judenburg die KPÖ reorganisiert bzw. in weiterer Folge die ÖFF in Judenburg aufgebaut wurde, wirkte Degold am Aufbau mit. Er warb neue Mitglieder, kassierte Beiträge und stellte, nachdem einige Mitglieder der ÖFF untertauchen mussten, seine Wohnung für Zusammenkünfte der Führung der ÖFF zur Verfügung. Am 28. April 1944 nahm die Gestapo Degold fest. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 17. November 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tod. Degold wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



Ralph C. Delomnay: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Pilot des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



George Demos: Er war Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Politischer Widerstand



Franz Dengg: geboren 18.9.1908 in Turnau, gestorben 10.4.1944 in Bernau (D). Der Bergarbeiter aus Piberstein schloss sich Anfang des Jahres 1941 einer in Piberstein in Aufbau befindlichen Zelle der KPÖ an. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 14. Juli 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 12. März 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu vier Jahren Zuchthaus. Er kam zur Strafverbüßung ins Zuchthaus Bernau (Bayern), von wo er Ende März 1944 in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, wo er am 10. April 1944 starb.

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Alliierte Soldaten



Frederick E. Deuel: gestorben 29.5.1944 in Fischbach. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Johann Deutsch: geboren 11.3.1886 in Krobotek, gestorben 31.3.1945 in Fürstenfeld. Der Landwirt aus dem burgenländischen Krobotek war von 1935 bis 1938 Bürgermeister und Führer der Vaterländischen Front. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde der NS-Gegner seines Amtes enthoben. Deutsch wurde am 10. Dezember 1944 wegen Wehrdienstverweigerung im Rahmen des Volkssturms in Haft genommen. Am 22. Februar 1945 holte ihn die Gestapo ab und erschoss ihn am 31. März 1945 im Wald in der Nähe des Landratsamtes in Fürstenfeld.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Josef Deutsch: geboren 3.12.1891 in Jennersdorf, gestorben 31.3.1945 in Fürstenfeld. Er versuchte gemeinsam mit Ernst Kampel im antinationalsozialistischen Sinne Einfluss auf Fronturlauber auszuüben. Die Gestapo nahm ihn deshalb am 23. Februar 1945 fest und erschoss ihn am 31. März 1945 im Wald in der Nähe des Landratsamtes in Fürstenfeld.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Alfred Deutsch: geboren 26.3.1923 in Wien. Er lebte mit seinen Eltern Hermann und Josefine Deutsch bis Juli 1935 in Wien, ehe sie nach Eggenberg bei Graz in die Reininghausstraße 35 zogen. Im Juli 1938 wurde der 15jährige der Schule verwiesen. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt die 5. Klasse im Oeversee-Gymnasium besucht. Am Meldezettel von Hermann Deutsch und seinem Sohn ist mit 19. Dezember 1938 vermerkt: „Abmeldung Shanghai“. Über das weitere Schicksal gibt es keine Angaben.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS Justiz



Franz Deutschmann: geboren 20.10.1906 in Gamlitz, gestorben 20.8.1943 in Graz. Der Landwirtssohn aus Eckberg in der Gemeinde Gamlitz wurde im Jänner 1940 zur Wehrmacht einberufen und kam an die Ostfront. 1943 entschloss er sich, nicht weiter in der Wehrmacht kämpfen zu wollen. Nach seinem Heimaturlaub im Jänner und der Rückkehr an die Front, suchte er erneut um Heimaturlaub an, da das Wirtschaftsgebäude niedergebrannt sei. Ihm wurde Urlaub gewährt, parallel dazu fanden aber auch Ermittlungen wegen Brandstiftung statt. Am 23. Juli 1943 verurteilte ihn das Divisionsgericht wegen Wehrkraftzersetzung und Brandstiftung zum Tode. Deutschmann wurde am 20. August 1943 in Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Dick: geboren 26.5.1902 in Eisenerz, gestorben 27.1.1945 in Mauthausen. Der Werksarbeiter aus Eisenerz wurde von der Gestapo am 1. August 1944 wegen Unterstützung der ÖFF festgenommen und am 30. Oktober 1944 ins KZ Mauthausen überstellt. Er starb am 27. Jänner 1945 im KZ Mauthausen.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Maria Dicker, geb. Koref: geboren 2.2.1884 in Pelsdorf, gestorben 1942 in Izbica. Sie lebte mit ihrem Mann, Michael Dicker in Graz. Dieser betrieb gemeinsam mit Markus Silberstein das „Warenhaus Rekord – Silberstein & Dicker“ in der Sackstraße 16. Bis zum Frühjahr 1939 dürften Maria und Michael in der Neutorgasse 42 gewohnt haben. 1939 wurden sie im Zuge der Absiedelung der jüdischen Bevölkerung gezwungen, aus Graz wegzuziehen. Sie hat sich mit 19. Juni 1939 nach Wien abgemeldet. Am 5. Juni 1942 wurde sie von Wien nach Izbica deportiert, wo sie ermordet wurde.

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Koref-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Michael Dicker: geboren 18.6.1867. Er betrieb in Graz als Kaufmann und Schneidermeister mit seiner Schwester Anna eine Firma und als diese das Unternehmen verlies, gründete er mit Markus Silberstein das „Warenhaus Rekord – Silberstein & Dicker“ in der Sackstraße 16. Nach dem „Anschluss“ wurde am 17. Mai 1938 ein „kommissarischer Verwalter“ eingesetzt und das Geschäft wurde „arisiert“. Nachdem der Ausverkauf des im Geschäft befindlichen Inventars beendet war, wurde das Kaufhaus am 14. Juni 1938 liquidiert. Er blieb mit seiner Frau noch bis Juni 1939 in Graz, ehe sie gezwungen wurden, Graz zu verlassen. Über das weitere Schicksal liegen keine Angaben vor.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Rosa Dicker: geboren 18.6.1872, gestorben 1942 in Treblinka. Sie war Schneiderin und Inhaberin eines Geschäfts für Damenmode in der Albrechtgasse 4 in Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde ihr Geschäft unter „kommissarische Verwaltung“ gestellt. Bis Sommer 1939 lebte sie noch in Graz – zunächst in der Sackstraße 21 und danach in der Herrengasse 1 –, ehe sie Mitte Juli 1939 nach Wien umziehen musste, wo sie zuletzt in der Seegasse im 9. Wiener Gemeindebezirk gelebt hat. Am 20. Juni 1942 wurde wie nach Theresienstadt deportiert und kam von dort am 23. September 1942 nach Treblinka, wo sie ermordet wurde.

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KZ Opfer



Adolphe Dida: geboren 12.9.1900 in Vreaux (Frankreich). Der französische KZ-Häftling starb am 29. März 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Jakob Doff: geboren 2.7.1909 in Fohnsdorf, gestorben 2.12.1942 in Wien. Doff war Bergarbeiter in Fohnsdorf und gehörte bis 1934 Mitglied der SAJ bzw. der SDAP und dem Republikanischen Schutzbund an. Nach den Februarkämpfen 1934 trat er der KPÖ bei. 1935 wurde Doff für sechs Monate in Wöllersdorf interniert. Im Jahr 1939 baute er gemeinsam mit Josef Ganzger die Rote Hilfe in Fohnsdorf wieder auf. 1940 kam er über den Fohnsdorfer Lehrer Othmar Schraußer, der in Graz unterrichtete, mit der Leitung der KPÖ in Graz in Verbindung, von wo nun Flugblätter und Zeitungen nach Fohnsdorf gelangten. Doff wurde am 29. Juli 1941 verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 1. August 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Doff wurde am 2. Dezember 1942 in Wien hingerichtet.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Franz Dollnig: geboren 21.7.1923 in Rosenthal, gestorben 12.5.1944 in Graz. Der Hilfsarbeiter aus Kainach wurde im November 1942 zur Wehrmacht eingezogen und absolvierte eine militärische Ausbildung. Da er aber nicht an die Front gehen wollte, kletterte er zwei Tage vor dem Abmarsch über das Kasernentor und versteckte sich in der Folge mehrere Monate lang in der Weststeiermark. Sein Schwager denunzierte ihn, weshalb er am 21. November 1943 festgenommen wurde. Das Divisionsgericht verurteilte ihn am 23. Dezember 1943 wegen Fahnenflucht zum Tode. Am 12. Mai 1944 wurde Dollnig in Graz hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Anna „Chana Rechla” Dortort, geb. Körner: geboren 15.3.1898 in Stryi (Polen), gestorben 1942 in Sajmište (Belgrad). Sie war gelernte Modistin und heiratete 1924 in Graz Franz „Chaim Fischel“ Dortort. Sie betrieben von 1935 bis 1937 in der Jakoministraße 10 eine Konditorei. Ab Oktober 1938 wohnten sie kurz in der Zweiglgasse 14, von wo sie zu Verwandten nach Jugoslawien flohen. Dort erfuhren sie, dass sie mit einem in Kladovo liegenden Schiff, auf dem rund 1000 österreichische jüdische Flüchtlinge waren, nach Palästina fahren könnten. Der Transport fuhr aber nicht weiter, sondern zurück nach Šabac, wo er 1941 von den Nationalsozialisten eingeholt wurde und die Männer von einem Erschießungskommando der Wehrmacht am 12. und 13. Oktober 1941 ermordet wurden. Die Frauen und Kinder wurden ins Lager Sajmište (Belgrad) gebracht und im März 1942 vergast. Unter ihnen war auch Anna Dortort.

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KörnerChana Rechla-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Blanka Dortort: geboren 17.10.1924 in Graz. Sie war die Tochter von Franz und Anna Dortort. Die Familie wohnte zunächst in der Wielandgasse 23, ehe sie in die Jakoministraße zog, wo die Mutter als Modistin arbeitete und die Eltern später eine Konditorei betrieben. Nach dem „Anschluss“ konnte sie mit 80 jüdischen Jugendlichen mit einem Kindertransport im November 1938 nach Palästina fahren.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Franz „Chaim Fischel“ Dortort: geboren 26.3.1897 in Boryslaw (Polen), gestorben 12.10.1941 in Šabac (Serbien). Er arbeitete als Schriftsetzer in Bratislava, ehe er in den 1920er Jahren nach Graz zog, wo er 1924 Anna Körner heiratete und sie gemeinsam in der Jakoministraße 10 ein Modewarengeschäft und später eine Konditorei betrieben. Ab Oktober 1938 wohnten sie kurz in der Zweiglgasse 14, von wo sie 1939 zu Verwandten nach Jugoslawien flohen. Dort erfuhren sie, dass sie mit einem in Kladovo liegenden Schiff, auf dem rund 1000 österreichische jüdische Flüchtlinge waren, nach Palästina fahren könnten. Der Transport fuhr aber nicht weiter, sondern zurück nach Šabac, wo er 1941 von den Nationalsozialisten eingeholt wurde und die Männer von einem Erschießungskommando der Wehrmacht am 12. und 13. Oktober 1941 ermordet wurden. Unter ihnen war auch Franz Dortort.

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Chaim Fischel-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Leo Dortort: geboren 18.9.1928 in Graz. Er war der Sohn von Franz und Anna Dortort. Die Familie wohnte zunächst in der Wielandgasse 23, ehe sie in die Jakoministraße zog, wo die Mutter als Modistin arbeitete und die Eltern später eine Konditorei betrieben. Gemeinsam mit seinen Eltern floh er am 12. März 1939 nach Jugoslawien, von wo sie sich dem sogenannten Kladovo Transport anschlossen. Während er gemeinsam mit 200 Kindern des Transports nach Palästina fahren konnte, wurden seine Eltern und 1000 andere Transportteilnehmer 1941/42 von Wehrmachtssoldaten im besetzten Jugoslawien ermordet. In Palästina arbeitete er u.a. bei der „Jewish Settlement Police“, ehe er 1950 kurz nach Graz zurückkehrte und über Paris 1954 nach Kanada auswanderte.

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ZwangsarbeiterInnenGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Olga Dozenko: geboren 5.8.1923, gestorben 1945 in Riegersburg. Die aus Polen stammende Ostarbeiterin war bei der Schalkmühle in Kalsdorf bei Ilz beschäftigt. Kurz vor Kriegsende hatte sie sich gegenüber einem lokalen NS-Funktionär geäußert: „Wart nur, wenn die Russen kommen.“ Aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen der sowjetischen Soldaten wurde sie über Betreiben eines lokalen NS-Funktionärs im April 1945 in Riegersburg von der SS ermordet.

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Homosexuelle Opfer



Konrad Draschkowitsch: geboren 9.2.1900 in Graz, gestorben 27.4.1942 in Sachsenhausen. Draschkowitsch war gelernter Buchbinder, der in den 1930er Jahren zeitweise im Obdachlosenasyl in Graz lebte. 1938 wurde er aufgrund von „Unzucht“ festgenommen und zu zehn Monaten schwerem Kerker verurteilt und anschließend am 24. Juni 1940 ins KZ Dachau überstellt. Von Dachau kam er in der Folge in die Konzentrationslager Sachsenhausen, Buchenwald und Ravensbrück, ehe er am 17. Dezember 1941 ins KZ Sachsenhausen gebracht wurde, wo er am 27. April 1942 umkam.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Andreas Draxler: geboren 10.10.1900 in Frohnleiten, gestorben 13.9.1943 in Graz. Der Beamte der Stadt Graz war in der Ersten Republik sozialdemokratischer Vertrauensmann und Mitglied des Republikanischen Schutzbundes. Als Gegner des Nationalsozialismus wurde er von Josef Serfecz 1941 für die Rote Gewerkschaft angeworben. In der Folge baute er unter den Angestellten der Stadt Graz eine Zelle der Roten Gewerkschaft auf, die u.a. die Angehörigen der inhaftierten Marxisten unterstützte. Die Gestapo verhaftete ihn am 22. August 1942. Er wurde am 19. Juni 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 13. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandPolitischer Widerstand



Karl Drews: geboren 29.10.1901 in Triest, gestorben 7.10.1942 in Wien. Drews war in den 1920er und 30er Jahren Schauspieler und Regisseur auf verschiedenen Bühnen in Österreich, der Tschechoslowakei und in Jugoslawien. Gemeinsam mit anderen baute er 1940 in Graz die Landesleitung der KPÖ auf. Er arbeitete zu dieser Zeit als Versicherungsvertreter und nutzte dies, um auf seinen Fahrten Kontakte zu mehreren Widerstandsgruppen in der Ober- und Weststeiermark sowie in der Umgebung von Graz zu knüpfen. Das Netzwerk wurde schließlich entdeckt, Drews Anfang Februar 1941 verhaftet und am 28. Juli 1942 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Er wurde am 7. Oktober 1942 in Wien hingerichtet.

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Jüdische Opfer - KZ



Juliusz Duklauer: geboren 20.2.1891 in Raba Wyzna (Polen), gestorben 11.11.1944 in Peggau. Der polnische Jude kam am 10. August 1944 ins KZ Mauthausen. Von dort kam er ins Außenlager Peggau, wo er am 11. November 1944 umkam.

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KZ Opfer



Georges Dumazeau: geboren 22.8.1894 in Quimpex (Frankreich). Der französische KZ-Häftling starb am 18. März 1945 im KZ Peggau.

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ZwangsarbeiterInnen



Nikola Dyakov: geboren 15.7.1906 in Lemberg (Galizien), gest. 28.2.1943 in St. Dionysen. Nikola Dyakov war ein polnischer Zwangsarbeiter, der zunächst in Graz bei der Firma Absenger und dann in St. Dionysen gearbeitet hat, wo er am 28. Februar 1943 an einer Herzinsuffizienz gestorben sein soll.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZJugendliche explizit erwähnt



Edgar Düdner: geboren 28.1.1921 in Graz, gestorben 1942 in Auschwitz. Er war der Sohn des Grazer Kaufmanns Isak und Sara Düdner. Die Familie wohnte in einem Zinshaus in der Griesgasse, das im Besitz von Hedwig Düdner, Edgars Großmutter, war. Edgar und sein älterer Bruder Ernst besuchten bis zum Schulbesuchsverbot 1938 das Oeversee-Gymnasium. Nach der „Arisierung“ der Liegenschaften versuchten sie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Eltern und die Großmutter nach Wien übersiedeln mussten, von wo sie 1942 in den Osten deportiert und ermordet wurden, flohen die Kinder über Belgien nach Frankreich. Im Sommer 1942 wurde Edgar Düdner im Zuge der Razzien gegen Juden im Vichy-Frankreich festgenommen und über das Sammellager Drancy am 31. August 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Ernst Düdner: geboren 12.6.1919 in Graz. Er war der Sohn des Grazer Kaufmanns Isak und Sara Düdner. Die Familie wohnte in einem Haus in der Griesgasse, das im Besitz von Hedwig Düdner, Ernsts Großmutter, war. Ernst und sein jüngerer Bruder Edgar besuchten bis zum Schulbesuchsverbot 1938 das Oeversee-Gymnasium. Nach der „Arisierung“ der Liegenschaften versuchten sie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Eltern und die Großmutter nach Wien übersiedeln mussten, von wo sie 1942 in den Osten deportiert und ermordet wurden, flohen die Kinder über Belgien nach Frankreich. Während sein Bruder im August 1942 verhaftet und nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde, gibt es keine Informationen, was mit Ernst Düdner geschah.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Hedwig Düdner, geb. Kesten: geboren 14.3.1868 in Przeworsk (Galizien), gestorben 6.5.1943 in Theresienstadt. Sie hat gemeinsam mit ihrem Mann Zallel Leib Düdner in Graz ein Geschäft mit Altwaren aufgebaut, wobei ihr nach dem Tod ihres Mannes 1924 die alleinige Verantwortung für das Geschäft und zwei Mietzinshäuser in der Griesgasse oblag. Nach der „Arisierung“ der Liegenschaften versuchten sie nach Palästina auszureisen, was ihr nicht gelang. Sie und ihr Sohn Isak mit seiner Frau mussten 1939 zwangsweise nach Wien ziehen, von wo sie am 28. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde, wo sie am 6. Mai 1943 starb.

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Kesten-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Isak Düdner: geboren 15.1.1888 in Przeworsk (Galizien), gestorben 1942. Er war Kaufmann und betrieb ein Altwarengeschäft in der Griesgasse, das mit Rohprodukten und Metallen handelte. Nach der „Arisierung“ versuchten er mit seiner Familie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Kinder nach Frankreich emigrieren konnten, wo sie 1942 von den Nationalsozialisten eingeholt wurden, musste er mit seiner Frau und Mutter 1939 zwangsweise nach Wien ziehen. Am 5. Juni 1942 wurden er und seine Frau mit dem letzten Transport von Wien nach Izbica deportiert, ein Transit-Ghetto vor der Deportation in die Todeslager Belzec und Sobibor, wo er ermordet wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Sara Düdner, geb. Didner: geboren 11.2.1896 in Przeworsk (Galizien), gestorben 1942. Sie war mit dem Grazer Kaufmann Isak Düdner verheiratet, der ein Altwarengeschäft in der Griesgasse betrieb, das mit Rohprodukten und Metallen handelte. Nach der „Arisierung“ des Betriebs versuchte die Familie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Kinder nach Frankreich emigrieren konnten, wo sie 1942 von den Nationalsozialisten eingeholt wurden, musste Sara mit ihrem Mann und dessen Mutter 1939 zwangsweise nach Wien ziehen. Am 5. Juni 1942 wurden sie und ihr Mann mit dem letzten Transport von Wien nach Izbica deportiert, ein Transit-Ghetto vor der Deportation in die Todeslager Belzec und Sobibor, wo sie ermordet wurde.

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Didner-




E

Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Elsa Ebenspanger, geb. Reisner: geboren 28.6.1893 in Graz, gestorben 30.6.1944. Elsa Ebenspanger war die Tochter des Grazer Kaufmanns Siegmund Reisner und seiner Frau Johanna. Am Grabstein ihrer Eltern am jüdischen Friedhof in Graz wird an sie erinnert.

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Reisner-




Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Norbert Eberhard: geboren 1.6.1907 in Rosenthal, gestorben 6.4.1945 in Stein an der Donau. Der Bergarbeiter im Marienschacht in Oberdorf schloss sich im Jänner 1941 der sich im Aufbau befindlichen Organisation der KPÖ im Bezirk Voitsberg an. Er gehörte einer Zelle in Bärnbach an, für die er auch weitere Mitglieder warb. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 13. August 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 23. Februar 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu acht Jahren Zuchthaus. Er kam zur Strafverbüßung nach Stein an der Donau, wo er am 6. April 1945 von der SS erschossen wurde.

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Politischer WiderstandOpfer der NS JustizFrauen explizit erwähnt



Rosa Eberhard, geb. Steiner: geboren 25.3.1910 in Weißenstein, gestorben 23.12.1944 in Graz. Die Hausfrau aus Villach unterstützte gemeinsam mit Maria Peskoller und Margarethe Jesernigg die Partisanen rund um Villach, indem sie diese bei sich nächtigen und ihnen Verpflegung und Informationen zukommen ließ. Am 19. November 1944 verhaftete die Gestapo sie und andere UnterstützerInnen. Der Volksgerichtshof verurteilte sie wegen Beihilfe zur Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung am 18. Dezember zum Tode. Eberhard wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Steiner-




Alliierte Soldaten



Lester J. Eby: gestorben 1.10.1943 in Heilbrunn (Anger). Er war Soldat des 328. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 1. Oktober 1943 nach einem Luftkampf über den Messerschmitt-Flugzeugwerken in Wiener Neustadt am Moarhof auf der Brandlucken abgestürzten amerikanischen B-24D Bombers (41-23711).

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Klement Edlinger: geboren 28.9.1881 in Trofaiach, gestorben 21.11.1944 in Gusen. Der Werkarbeiter aus Trofaiach betrieb mit seiner Frau Elisabeth in der Krumpen bei Trofaiach eine Flaschenschenke, wo sich schon vor 1938 Antifaschisten trafen. Im November 1943 wurde hier die ÖFF gegründet. Im April 1944 wurden er und seine Frau wegen Unterstützung der ÖFF festgenommen. Während seine Frau ins KZ Ravensbrück überstellt wurde, kam er ins KZ Mauthausen. Er starb am 21. November 1944 im Außenlager Gusen.

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KZ Opfer



Wasilij Efremow: geboren 7.6.1918 in Suchinowka (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 27. Dezember 1944 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Erich Egger: geboren 31.7.1897 in Wien, gestorben 11.2.1945 in Mauthausen. Der Alpine-Werkarbeiter aus Hieflau wurde wegen Verdachts kommunistischer Betätigung und Unterstützung der Partisanen der ÖFF am 29. August 1944 festgenommen. Am 21. September erfolgte die Überstellung ins KZ Mauthausen, wo er am 12. Februar 1945 umkam.

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Politischer Widerstand



Mathias Eglauer: geboren 13.12.1902 in St. Peter-Freienstein, gestorben 18.8.1942 in Griebo bei Coswig. Der Werksarbeiter aus Leoben-Donawitz wirkte beim Neuaufbau der KPÖ in Leoben im Dezember 1939 mit. Er verteilte u. a. die von der Gruppe um Anton Buchalka in Kapfenberg produzierten Flugschriften in Leoben. Am 15. April 1940 wurde er festgenommen und vom Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien am 25. Juni 1941 in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er starb am 18. August 1942 im Elberegulierungslager Griebo bei Coswig.

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Politischer WiderstandKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Maria Ehmann: geboren 5.11.1896, gestorben 23.2.1945 in Ravensbrück. Die Hausfrau aus St. Michael war die Mutter von Karl Winzig. Sie unterstützte die Partisanen der ÖFF, indem sie den untergetauchten Kämpfern Quartier und Essen gab. Im Zuge der Verhaftung gegen die UnterstützterInnen der ÖFF wurde sie im Sommer 1944 verhaftet und am 2. November 1944 in das KZ Ravensbrück deportiert. Maria Ehmann starb am 23. Februar 1945 im KZ Ravensbrück.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Artur Eibuschütz: geboren 5.5.1926 in Graz. Der Sohn des Buchhalters Friedrich und seiner Frau Ernestine besuchte in Graz das Oeversee-Gymnasium. Nach dem „Anschluss“ 1938 musste er als jüdischer Schüler die Schule verlassen und mit seiner Familie aus Graz fliehen. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Herbert Eichholzer: geboren 31.1.1903 in Graz, gestorben 7.1.1943 in Wien. Der Grazer Architekt war der bedeutendste Vertreter der „Internationalen Moderne“ in der steirischen Baukunst. Im März 1938 emigrierte er nach Paris, ehe er im November 1938 in die Türkei ging. Dort baute er eine Auslandszelle der KPÖ auf und reiste schließlich im Auftrag der KPÖ im Frühjahr 1940 in die Steiermark, wo er führend am Aufbau eines Widerstandsnetzwerks beteiligt war. Am 7. Februar 1941 verhaftete ihn die Gestapo in Frankreich. Er wurde am 9. September 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 7. Jänner 1943 in Wien hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Hans Eisler: geboren 10.2.1925 in Graz, gestorben 1948 in Israel. Die Eltern Walter und Margarethe Eisler betrieben in Graz eine Getreideagentur und ein Zuckerwarengeschäft. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden diese Geschäfte liquidiert. Mit seinen Eltern konnte er mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina reisen. In Tel Aviv lernte Hans Eisler die ebenfalls aus Graz stammende Gerda Engel kennen. Sie heirateten im November 1947, unmittelbar bevor er in den Unabhängigkeitskrieg zog, wo er im April 1948 starb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Kurt Eisler: geboren 18.1.1922 in Graz, gestorben 2003 in Köln. Die Eltern Walter und Margarethe Eisler betrieben in Graz eine Getreideagentur und ein Zuckerwarengeschäft. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden diese Geschäfte liquidiert. Er besuchte bis zum Schulbesuchsverbot 1938 das Oeversee-Gymnasium und floh Ende 1938 mit einem Jugend-Transport nach Palästina. Seine Eltern und sein Bruder Hans folgten mit dem „Lisl-Transport“ 1939 nach. Nach dem Tod seines Bruders im Unabhängigkeitskrieg heirateten er 1949 die Frau seines Bruders. Gerda und Kurt Eisler übersiedelten aus beruflichen Gründen 1969 nach Köln, wo Kurt Eisler 2003 verstarb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Margarethe Eisler, geb. Fried: geboren 28.6.1896 in Graz geboren. Sie betrieb in Graz ein Zucker- und Süßwarengeschäft in der Kaiserfeldgasse, wo auch ihr Mann Walter Eisler einen Getreidehandel führte. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden diese Geschäfte liquidiert. Mit ihrem Mann und dem jüngeren Sohn Hans konnte sie mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ im 1939 illegal in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina reisen. Sie ist in Israel gestorben.

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Fried-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Walter Eisler: geboren 26. August 1887 in Graz, gestorben 1953 in Tel Aviv. Er betrieb in Graz mit seiner Frau Margarethe in der Kaiserfeldgasse ein Zucker- und Süßwarengeschäft und einen Getreidehandel. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden diese Geschäfte liquidiert. Mit seiner Frau und einem Sohn konnte er mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina reisen. Er ist 1953 in Tel Aviv gestorben.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Maria Eisler: geboren 26.4.1880 in Judenburg. Die in Judenburg geborene Maria Eisler lebte vor ihrer Deportation in Graz. Es ist nicht bekannt, wohin sie deportiert wurde und wo sie umkam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Marta Eisner: Am Grabstein von Melanie Braun, geb. Neumann am jüdischen Friedhof in Graz wird an sie erinnert

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Politischer Widerstand



Markus Eland: geboren 25.4.1915 in Pichling/Köflach, gestorben 2.1.1945 in Köflach. Eland arbeitete als Bergarbeiter im Karlschacht in Köflach. Er wurde im März 1941 für eine in Aufbau befindliche Zelle der KPÖ in Rosenthal angeworben, für die er zwei Monate lang Beiträge zahlte, ehe er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Am 24. September 1941 nahm ihn die Gestapo fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 26. Februar 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren Kerker. Nach der Haftentlassung am 25. September 1944 arbeitete er wieder im Bergbau, wo er am 2. Jänner 1945 tödlich verunglückte.

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Alliierte Soldaten



James M. Elder: Er war Co-Pilot des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Alliierte Soldaten



Joseph Daniel Elvin: gestorben 7.7.1944 in Strallegg. Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Religiöser Widerstand



Karl Endstrasser: geboren 3.12.1904 in St. Johann in Tirol, gestorben 15.12.1939 in Berlin-Plötzensee. Der Schuhmacher ließ sich aus Tirol kommend Anfang der 1930er Jahre in Graz nieder, wo er 1934 aus der katholischen Kirche austrat und sich den Zeugen Jehovas anschloss. Als er Anfang September 1939 den Einberufungsbefehl zur Wehrmacht erhielt, verfasste er ein Schreiben, worin er begründete, dass er aus Glaubensgründen diesem nicht Folge leisten könne, er aber bereit sei, in einer Werkstätte zu arbeiten. Am 10. September 1939 wurde er festgenommen und am 21. November 1939 in Berlin vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Am 15. Dezember 1939 wurde er in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Heinrich Engel: geboren 9.6.1897 in Gwoździe (Galizien), gestorben 1979 in Tel Aviv. Heinrich Engel arbeitete als Handelsangestellter in Graz. Mit seiner Frau Rosa und den Kindern Gerda und Alfred wanderte er 1933 nach Palästina aus, kehrte allerdings 1936 wieder nach Graz zurück. Bis 1938 arbeitete er im Kaufhaus seines Bruders in der Annenstraße. Es gelang der Familie – nachdem sie im November 1938 den Ausweisungsbefehl erhalten hatten – im Frühjahr 1939 mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ nach Palästina zu fliehen. Er starb 1979 in Israel.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Rosa Engel, geb. Schreier: geboren 18.6.1905 in Galizien. Die Frau des Handelsangestellten Heinrich Engel wanderte gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern Gerda und Alfred 1933 nach Palästina aus. Sie kehrten 1936 wieder nach Graz zurück, um nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1939 erneut nach Palästina zu emigrieren. Es gelang ihnen im Frühjahr 1939 mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ zu fliehen. Rosa Eisler starb Mitte der 1980er Jahre in Israel.

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Schreier-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Leopold Enis: geboren 14.10.1925 in Graz. Der Sohn des jüdischen Kaufmanns Rafal und seiner Frau Szeindel. Enis besuchte das Oeversee-Gymnasium in Graz bis zum Schulbesuchsverbot 1938. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Politischer WiderstandKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Maria Erlacher, geb. Lercher: geboren 17.8.1890 in Leoben-Göß, gestorben 25.2.1945 in Dresden. Sie war eine Unterstützerin der Partisanen der ÖFF in Leoben und wurde deshalb im Zuge der Verhaftungswelle gegen diese am 20. September 1944 festgenommen und gemeinsam mit ihrer Tochter Walburga und anderen Frauen Mitte November 1944 nach Ravensbrück deportiert. Am 25. Februar 1945 ist sie in einem Außenlager des KZ Ravensbrück in Dresden ums Leben gekommen.

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Lercher-




Politischer WiderstandKZ Opfer



Max Erlacher: geboren 7.9.1910 in St. Lorenzen, gestorben 28.12.1944 in Flossenbürg. Der Arbeiter aus Leoben-Göß war ein Arbeitskollege von Felix Kopainig, der als Partisan der ÖFF in den Bergen lebte und dem er in Leoben immer wieder Quartier gab. Wegen Unterstützung der Partisanen wurde er sowie sein Bruder, seine Schwester und Mutter am 20. September 1944 von der Gestapo Leoben festgenommen und am 18. November 1944 ins KZ Flossenbürg überstellt. Er starb im KZ Flossenbürg am 28. Dezember 1944.

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F

Alliierte Soldaten



Désiré Fabre: geboren 20.2.1912 in Mairien (Frankreich), gestorben 6.11.1943 in Kapfenberg. Fabre war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Schirmitzbühel, der bei einem Arbeitsunfall am 6. November 1943 starb.

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KZ Opfer



Aldo Fedi: geboren 28.5.1921 in San Benedetto (Italien). Der italienische KZ-Häftling starb am 28. Jänner 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Karl Feldhammer: geboren 23.9.1909 in Bad Aussee, gestorben 26.1.1945 in Bad Aussee. Der Holzknecht, Hilfsarbeiter und Tischler gehörte bis 1934 der Sozialdemokratischen Partei und nach dem Februar 1934 der KPÖ an. 1937 wurde er wegen „kommunistischer Tätigkeit“ festgenommen und zu sechs Monate Kerker verurteilt. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er neuerlich festgenommen und in das Bezirksgericht Bad Ischl gebracht, wo er 14 Tage verblieb. Im kommunistischen Widerstand tätig, wurde er im September 1944 festgenommen, konnte jedoch fliehen. Am 26. Jänner 1945 stellte ihn die Gestapo und erschoss ihn, als er aus dem Fenster seines Hauses zu entkommen versuchte.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Josef Feldhofer: geboren 18.2.1896 in Allerheiligen im Mürztal, gestorben 3.1.1945 in Flossenbürg. Der Werksarbeiter aus Kindberg beteiligte sich 1934 aktiv an den Februarkämpfen in der Steiermark. Im November 1939 wurde er festgenommen und u.a. beschuldigt, auf einen Werkkamin die Parole „Hitler ist dumm“ geschrieben zu haben. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 11. April 1940 wegen Vergehens nach dem Heimtückegesetz zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Nach der Verbüßung der Haftstrafe wurde er jedoch nicht entlassen, sondern in den Konzentrationslagern Dachau, Sachsenhausen und Flossenbürg weiter in „Schutzhaft“ gehalten. Er kam am 3. Jänner 1945 im KZ Flossenbürg um.

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Opfer des Faschismus



Johann Fessl: geboren 30.4.1906, gestorben 3.3.1944 in Oberlanzendorf. Der Fohnsdorfer wurde am 27. Jänner 1944 festgenommen und ins Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf eingeliefert, wo er am 3. März 1944 starb.

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KZ Opfer



Wassili Fillin: geboren 1918 in Staniza (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 23. Februar 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Anton Finster: geboren 8.1.1908 in Graz, gestorben 23.9.1943 in Graz. Der in der Grazer Brauerei Reininghaus beschäftigte Hilfsarbeiter gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und nach 1934 der Vaterländischen Front an. Im Februar 1942 warb ihn Paul Sammer für die Rote Gewerkschaft, die u.a. die Angehörigen der inhaftierten Marxisten finanziell unterstützte. Finster spendete und warb an seinem Arbeitsplatz, der Brauerei, weitere Personen für die Rote Gewerkschaft an. Am 4. Jänner 1943 verhaftete die Gestapo Finster. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 23. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Anton Finster wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Georg Fischer: geboren 23.4.1902 in Kirchheim bei Ried im Innkreis, gestorben 7.1.1945 in Flossenbürg. Der Werksarbeiter aus Leoben-Göß wurde am 3. Oktober 1944 von der Gestapo Leoben wegen Unterstützung der ÖFF festgenommen und am 16. November 1944 ins KZ Flossenbürg überstellt. Dort ist er am 7. Jänner 1945 ums Leben gekommen.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Gisela Fischer, geb. Brick: geboren 26.5.1873 in Brünn/Brno (CSR), gestorben 1944 in Auschwitz. Gisela Fischer war seit 1936 Witwe nach dem Grazer Kaufmann Jakob Fischer. Im November 1938 wurde sie gezwungen von Graz nach Wien zu ziehen. Am 20. Juni 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert und von dort am 15. Mai 1944 nach Auschwitz verbracht, wo sie ermordet wurde.

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Brick-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Berl (Bernhard) Fischler: geboren 18.3.1890 in Kimpolung (Galizien). Er arbeitete in Graz als Vertreter, ehe er und seine Familie nach dem „Anschluss“ 1938 gezwungen wurden, die Stadt zu verlassen. Während die Kinder im Rahmen der Jugend-Alija bzw. mit einem Kindertransport nach Palästina bzw. Schweden fuhren, gingen Berl und seine Frau Rosa Fischler nach Italien, wo er interniert wurde. Er konnte schließlich 1948 nach Palästina ausreisen. Seine Frau wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Rosa Fischler, geb. Waldner: geboren 15.8.1880 in Stara Wies bei Drohobycz (Galizien), gestorben 1944 in Auschwitz. Sie lebte mit ihrem Mann und zwei Kindern in Graz, von wo sie – nachdem die Kinder nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Rahmen der Jugend-Alija bzw. mit einem Kindertransport 1938 entkommen konnten – mit ihrem Mann Berl 1939 nach Italien floh. Dort wurde sie am 8. Februar 1944 festgenommen und am 5. April 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

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Waldner-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Selma Fischler: geboren 23.2.1922 in Graz. Die Tochter des in Graz tätigen Vertreters Berl und seiner Frau Rosa Fischler war in Graz als kaufmännische Praktikantin tätig, als sie als Jüdin nach der NS-Machtübernahme 1938 gezwungen wurde, die Stadt zu verlassen. Sie konnte im Rahmen der sogenannten Jugend-Alija nach Palästina fahren, wo sie am 7. November 1938 ankam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Max Fischler: geboren 26.11.1929 in Graz. Der Sohn des in Graz tätigen Vertreters Berl und seiner Frau Rosa Fischler konnte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Rahmen der sogenannten Schwedischen Israelmission mit einem Kindertransporten im April 1939 nach Schweden in Sicherheit gebracht werden. Er ist in Schweden geblieben und ließ sich in Stockholm nieder.

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Alliierte Soldaten



L.S. Fisher: Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Maria (Mizzi) Flamm, geb. Rosenberg: geboren 28.8.1898 in Graz, gestorben 1944 in Auschwitz. Maria Flamm war die Tochter der Grazer Kaufleute Samuel und Rosa Rosenberg. Sie heiratete Sandor Flamm, mit dem sie in Budapest lebte. Wahrscheinlich wurde sie 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. An sie wird als Opfer der Shoa am Grabstein ihrer Mutter am jüdischen Friedhof in Graz erinnert.

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RosenbergMizzi-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Sandor Flamm: Sandor Flamm war der Mann von Maria Rosenberg. Zu seinem Schicksal konnten keine weiteren Informationen gefunden werden. An Sandor Flamm wird als Opfer der Shoa am Grabstein seiner Schwiegermutter Rosa Rosenberg am jüdischen Friedhof in Graz erinnert.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Olga Blüh, geb. Fleischer: geboren 28.11.1889 in Teplitz-Schönau /Teplice (Böhmen), gestorben 1974 in Chile. 1926 heiratete sie Wilhelm Blüh und führte mit ihm zusammen ein Lederhandelsgeschäft in der Annenstraße. Am 3. Oktober 1938 wurde das Geschäft „arisiert“. Zudem musste die Familie das Haus zwangsweise verkaufen. Im April 1939 gelang Olga Blüh mit ihrem Mann die Flucht nach Kroatien. Nach Inhaftierung und dem Tod ihres Mannes 1941 in Ljubljana gelang ihr mit Hilfe eines katholischen Priesters die Flucht nach Ecuador. Olga Blüh verstarb 1974 in Chile.

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Fleischer-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Rudolf Fleischhacker: geboren 19.4.1925 in Graz. Der Sohn des jüdischen Kaufmanns Hermann und seiner Frau Ida Fleischhacker besuchte das Oeversee-Gymnasium in Graz bis zum Schulbesuchsverbot 1938. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Martin Fleiß: geboren 10.11.1882 in Pettau, gestorben 3.4.1945 in Dachau. Der Arbeiter in der Gösser-Brauerei in Leoben-Göß wurde, da er Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation war, am 24. November 1944 von der Gestapo in Leoben festgenommen und am 16. Jänner 1945 in das KZ Flossenbürg eingeliefert. Von dort wurde er am 28. Jänner in das KZ Dachau überstellt, wo er am 15. April 1945 starb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Ella Flesch: geboren 16.6.1900 in Budapest (Ungarn), gestorben 6.6.1957 in New York (USA). Sie entstammte einer jüdischen Familie, der das musikalische Talent in die Wiege gelegt war. Sie debütierte 1922 als Sopranistin an der Wiener Staatsoper und hatte Engagements in ganz Europa, so etwa auch an der Oper in Leipzig, die sie 1933 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verlassen musste. Zwischen 1934 und 1937 sang sie am Grazer Stadttheater. Ab der Spielsaison 1936/37 war sie an der Wiener Staatsoper beschäftigt, ehe sie nach dem „Anschluss“ 1938 zunächst in die Schweiz und anschließend weiter in die USA emigrieren konnte, wo sie ihre Karriere bis zu einem schweren Autounfall im Jahr 1948 höchst erfolgreich fortsetzen konnte. Sie starb 1957 in New York.

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Alliierte Soldaten



William W. Flood: gestorben 15.11.1944 in Kleinsölk. Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Die Leiche wurde am 27. Juli 1945 geborgen und auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Lorraine American Cemetery in St. Avold (Frankreich) bestattet.

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Alliierte Soldaten



Guillaume Jean Joseph Flourac: geboren 20.3.1907 in Beaumont sur Leze (Frankreich), gestorben 21.2.1941 in Bruck an der Mur. Flourac war ein französischer Kriegsgefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Schirmitzbühel, der 1941 an einer Lungenentzündung starb.

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Roma/Romnija und Sinti/Sintize und andere Fahrende wie LovaraKZ Opfer



Wilhelm Fojn: geboren 29.12.1893 in Stahlhofen, gestorben 1.11.1941 in Mauthausen. Er war ein Rom, der in Graz als Musiker lebte. Er wurde im Zuge der „Zigeuneraktion 1939“ festgenommen und am 27. September 1939 ins KZ Buchenwald überstellt, von wo er am 24. Oktober 1940 ins KZ Dachau und von dort am 7. März 1941 in KZ Groß-Rosen und schließlich ins KZ Mauthausen kam, wo er am 1. November 1941 umkam.

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Roma/Romnija und Sinti/Sintize und andere Fahrende wie LovaraKZ Opfer



Robert Fojn: geboren 5.12.1900 in St. Andrä im Sausal, gestorben 1941 in Mauthausen. Fojn war ein Rom aus Graz. Er arbeitete als Metallschleifer und wurde im Zuge der „Zigeuneraktion 1939“ am 21. Juni festgenommen. Er wurde am 27. September 1939 ins KZ Buchenwald eingeliefert, von wo er am 22. Mai 1941 ins KZ Mauthausen überstellt wurde, wo er 1941 umkam.

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Rupert-




Roma/Romnija und Sinti/Sintize und andere Fahrende wie LovaraKZ Opfer



Eckart Fojn: geboren 8.6.1904 in Piesendorf, gestorben 28.12.1941 in Mauthausen. Fojn war ein Rom aus Graz. Er arbeitete als Marktfahrer und Musiker. Im Rahmen der „Zigeuneraktion Juni 1939“ wurde er festgenommen und am 27. September 1939 ins KZ Buchenwald überstellt, von wo er am 10. Dezember 1940 nach Neuengamme kam. Von dort kam er am 17. Juni 1941 ins KZ Dachau und am 20. Oktober 1941 ins KZ Mauthausen, wo er am 28. Dezember 1941 umkam.

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Alliierte Soldaten



Edwin R. Follet: Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Fon: geboren 16.4.1912 in Trnoco (Slowenien), gestorben 12.11.1944 in Graz. Bis 1935 lebte der Slowene mit italienischer Staatsangehörigkeit in Italien, wo er Mitglied der Faschistischen Partei war. 1935 ging er nach Slowenien und arbeitete bis 1940 als Kraftfahrer und anschließend als Schlosser bei der jugoslawischen Eisenbahn. Nach dem Überfall auf Jugoslawien 1941 übernahm ihn die Deutsche Reichsbahn und er kam nach Graz. In der Grazer Eisenbahnerbaracke lernte er 1942 Albin Škodnik kennen, mit dem er sich über den Partisanenkampf in Slowenien unterhielt und die ihm von Škodnik übergebenen slowenischen Flugblätter an Arbeitskollegen weitergab. Er wurde im Jänner 1944 festgenommen und am 23. September 1944 vom Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung zum Tode verurteilt. Fon wurde am 12. November 1944 in Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Felix Forstnig: geboren 15.1.1902 in Rottenmann, gestorben 23.12.1944 in Graz. Der in Fohnsdorf lebende Kranführer war in der Ersten Republik Mitglied verschiedener sozialdemokratischer Organisationen und Vereine. Bereits 1941 wurde er wegen staatsfeindlicher Äußerungen zu einem Jahr Kerker verurteilt. In der Folge unterstützte er Angehörige von in Haft befindlichen Widerstandskämpfern und auch die Mitglieder der Judenburger ÖFF. Die Gestapo verhaftete ihn am 19. Mai 1944. Am 18. November 1944 verurteilte ihn der Volksgerichtshof zum Tode. Forstnig wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



Edward W. Forys: gestorben 27.7.1944 in St. Jakob. Soldat der 15. US-Air Force aus Rhode Island (USA) und ein Besatzungsmitglied des B-17 Bombers F 42 – 3157 „LAURA“ (301. BG, 32. BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab, wobei Forys starb.

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Alliierte Soldaten



William T.J. Foster: Er war Pilot des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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KZ Opfer



Camile Fournier: geboren 2.5.1919 in Montargis (Frankreich), gestorben 4.11.1944 in Peggau. Der französische KZ-Häftling wurde am 4. November 1944 in Peggau um 5.30 Uhr „auf der Flucht erschossen“.

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Camille-




Jüdische Opfer - KZJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Anne Frank: geboren 12.6.1929 in Frankfurt/Main, gestorben 31.3.1945 in Bergen-Belsen. Sie musste mit ihrer Mutter und ihrer Schwester als Betroffene der Nürnberger („Rassen“-)Gesetze 1934 von Deutschland nach Amsterdam fliehen, wo ihr Vater, der bereits ein Jahr zuvor emigriert war, Direktor der holländischen Niederlassung der Firma Opekta war. Nach dem Überfall der Deutschen auf Holland 1940 galten auch in den Niederlanden die antijüdischen Maßnahmen. Am 6. Juli 1942 tauchte die Familie Frank im Hinterhaus der Firma des Vaters unter. Dort schrieb Anne Frank ihr Tagebuch. Durch Verrat wurden die Familie am 4. August 1944 von einem österreichischen Gestapobeamten festgenommen. Anne Frank kam mit ihrer Schwester über das Lager Westerborg Anfang September 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz. Im Oktober 1944 wurde sie und ihre Schwester nach Bergen-Belsen deportiert, wo beide am 31. März 1945 starben.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)KZ OpferFrauen explizit erwähnt



Margit Frankau, geb. Rosenthal: geboren 6.7.1889 in Graz, gestorben 19.11.1944 in Theresienstadt. Ihre Eltern waren bereits Anfang der 1880er Jahre aus dem Judentum aus- und der evangelischen Heilandskirche beigetreten. Sie selbst änderten ihren „jüdischen klingenden Namen“ 1916 in Frankau. Sie arbeitete als Kranken- bzw. Operationsschwester, zuletzt im Grazer Sanatorium der Gallneukirchner Diakonissenanstalt. Obwohl eine glühende Antisemitin und mit führenden Nationalsozialisten bekannt wurde sie als Jüdin nach den „Nürnberger Gesetzen“ am 5. Jänner 1943 nach Theresienstadt deportiert, wo sie als Heilgehilfin arbeitete und an Meningitis erkrankte. Sie starb am 19. November 1944 in Theresienstadt.

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Rosenthal-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Leopold Frankl: geboren 19.12.1869 in Bisenz (CSR), gestorben 3.2.1943 in Theresienstadt. Leopold Frankl war in Graz als Kaufmann tätig. Er musste nach dem „Anschluss“ 1938 mit seiner Frau nach Wien übersiedeln, von wo er am 10. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde, wo er am 3. Februar 1943 starb. Am jüdischen Friedhof findet sich am Grabstein seines im Alter von 12 Jahren 1913 gestorbenen Sohns Paul eine Erinnerung an ihn.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Stefanie Frankl, geb. Koppstein: geboren 12.12.1881, gestorben 1942 in Sobibor. Stefanie Frankl war die Frau des Kaufmanns Leopold Frankl. Mit ihrem Mann musste sie 1938 nach Wien übersiedeln, von wo sie am 14. Juni 1942 nach Sobibor deportiert und dort ermordet wurde. Am jüdischen Friedhof findet sich am Grabstein ihres im Alter von 12 Jahren 1913 gestorbenen Sohns Paul eine Erinnerung an ihr.

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Koppstein-




Politischer Widerstand



Johann Freidorfer: geboren 12.11.1915 in Graz, gestorben 29.11.1996 in Mürzzuschlag. Der Mürzzuschlager Tischler gehörte bis zum Bürgerkrieg im Februar 1934 der Sozialistischen Arbeiterjugend an und trat danach dem Kommunistischen Jugendverband (KJV) bei. Aufgrund seiner Tätigkeit im KJV wurde er bereits 1935 ein erstes Mal zu einem Jahr Kerker verurteilt. Unmittelbar nach dem „Anschluss“ 1938 begann er mit Franz Riegler den KJV in Mürzzuschlag neu aufzubauen, ehe er im September 1938 nach München übersiedelte, von wo er mit Riegler weiterhin Kontakt hielt. Freidorfer wurde am 2. Juli 1939 festgenommen und vom Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach der Verbüßung der Strafhaft wurde er zur Strafdivision 999 eingezogen und in Griechenland und Frankreich eingesetzt. Freidorfer starb am 29. November 1996.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Freitag: geboren 12.5.1888 in Klein-Lobming, gestorben 12.5.1944 in Graz. Er gehörte bis 1934 der SDAP und dem Republikanischen Schutzbund an, bei dem er in Judenburg technischer Ortsleiter war. Wegen seiner Beteiligung bei den Februarkämpfen 1934 wurde er im Juli 1934 zu drei Monaten Kerker verurteilt. Im Herbst 1941 begann der im Gussstahlwerk beschäftigte Schmied innerhalb der Roten Hilfe in Judenburg aktiv zu werden. Am 6. Juli 1943 verhaftete ihn die Gestapo. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 25. Jänner 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode. Freitag wurde am 12. Mai 1944 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Freudenthaler: geboren 23.6.1903 in Ried im Inntal, gestorben 13.4.1942 in Wien. Der Zugführeranwärter aus St. Michael ob Leoben war bis 1929 Sozialdemokrat und Mitglied des Republikanischen Schutzbundes. Ab 1940 beteiligte er sich im Rahmen der Roten Hilfe als Kassier. Er wurde am 5. Dezember 1941 wegen Verdachts der Sabotage an Eisenbahnwaggons festgenommen. Der Volkgerichtshof verurteilte ihn am 9. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und „landesverräterischen Feindbegünstigung“ zum Tode. Freudenthaler wurde am 13. April 1943 in Wien hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



James Freund: geboren 8.12.1893 in Graz, gestorben in Jasenovac. Freund war der Sohn des Grazer Bäckers Adolf Freund und seiner Frau Olga Pollak. Er arbeitete als Handelsagent in Graz. Im Mai 1939 floh er nach Jugoslawien und wurde dort nach dem Einmarsch der Deutschen ins KZ Jasenovac eingeliefert, wo er umkam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Olga Freund, geb. Pollak: geboren 1.2.1869 in Graz, gestorben 1942 in Treblinka. Olga Freund war mit dem Bäcker Adolf Freund verheiratet. Sie war die Tochter der Grazer Kaufleute Leopold und Emilie Pollak. 1939 musste sie zwangsweise nach Wien ziehen. Von dort wurde sie am 22. Juli 1942 zunächst nach Theresienstadt und von dort am 21. September weiter nach Treblinka deportiert, wo sie noch im September 1942 ermordet wurde.

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Pollak-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Erich Fried: geboren 6.5.1921 in Wien, gestorben 22.11.1988 in Baden-Baden (D). Fried gelang es 1938 als Betroffener der Nürnberger („Rassen“-) Gesetze nach Großbritannien zu fliehen, von wo aus er seiner Mutter und anderen Personen zur Flucht verhalf. In London schloss er sich der Exilorganisation Young Austria und dem Freien Deutschen Kulturbund an. Bereits während des Krieges veröffentlichte er seine ersten Gedichte in Publikationen des Austrian Centre. Nach dem Krieg wurde Fried Mitarbeiter an zahlreichen neugegründeten Zeitschriften, später Kommentator deutschsprachiger Sendungen beim BBC. In seinen Gedichten erhob er immer wieder die Stimme gegen Unmenschlichkeit und kämpfte gegen den Ungeist des Nationalsozialismus und Antisemitismus.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Geza Frim: geboren 24.9.1885 in Körmend (Ungarn), gestorben 1944 in Auschwitz. Frim war Tischler und mit der Grazerin Melanie Neumann verheiratet. Er lebte in Ungarn, wo er am 29. Juni 1944 in Szombathely verhaftet wurde und ins KZ Auschwitz kam, wo er ermordet wurde. Am Grabstein von Melanie Braun, geb. Neumann am jüdischen Friedhof in Graz wird an ihn erinnert.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Fritz: geboren 1.6.1897 in Görtschach, gestorben 17.5.1943 in Wien. Der Knittelfelder Eisenbahner war in der Ersten Republik Mitglied der SDAP und des Republikanischen Schutzbunds. Zwischen 1934 und 1938 gehörte er einer kommunistischen Zelle bei der Eisenbahn um Heinrich Gärtner an. Als dieser 1939 die Rote Hilfe in Knittelfeld reaktivierte, wurde Fritz Zellenleiter. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Beeinflussung der Massen durch Herstellung und Verbreitung von Schriften“ wurde Fritz am 9. Juni 1942 festgenommen und am 18. Februar 1943 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Fritz wurde am 17. Mai 1943 in Wien hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



Frederick William Fuce: gestorben 7.7.1944 in Strallegg. Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)



Dr. Karl Fuchs: geboren 11.6.1874 in Baden bei Wien, gestorben 19.1.1942 in Großsteinbach. Fuchs trat 1903 aus dem Judentum aus und zum katholischen Glauben über. Im gleichen Jahr wurde er Distriktarzt in Großsteinbach. Nach dem „Anschluss“ 1938 von den Nationalsozialisten zunächst mit Berufsverbot belegt, folgten bald schon weitere Demütigungen wie das Tragen des Judensterns und die Aberkennung des akademischen Titels. Als er am 19. Jänner 1942 nach Wien und weiter in ein Konzentrationslager deportiert werden sollte, beging er vor der Vorführung beim Landrat Selbstmord.

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Individueller WiderstandKZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Robert Fuchslueger: geboren 1.4.1927 in Trofaiach, gestorben 23.10.1944 in Mauthausen. Der Maurergehilfe aus Trofaiach wurde am 24. April 1944 festgenommen und ins KZ Mauthausen überstellt, wo er am 23. Oktober 1944 starb.

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Alliierte Soldaten



Roscoe G. Fulton: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



George Furdich: gestorben 29.5.1944 in Fischbach. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Peter Fussi: geboren 30.1.1913 in Petersdorf, gestorben 2.2.1945 in Graz. Der Fräser aus Thalheim gehörte ab 1929 der Hitlerjugend und von 1933 bis 1942 der NSDAP sowie ab 1936 auch der SA an. Nachdem er 1942/43 als Soldat an der Front im Einsatz gewesen war, kehrte er nach Judenburg zurück, wo er u.k. gestellt wurde und im Gussstahlwerk Judenburg Arbeit bekam. Dort warb ihn Karl Havlu für die im Aufbau befindliche Partisanengruppe der ÖFF in Judenburg. Fussi warb seinerseits weitere Mitglieder, spendete Geld und verbreitete die Flugblätter der ÖFF. Am 30. Mai 1944 verhaftete die Gestapo Fussi, der vom Volksgerichtshof am 17. November 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt wurde. Fussi wurde am 2. Februar 1945 in Graz hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnen



Emile Félix: geboren 11.2.1884, gestorben 11.1.1944 in Kapfenberg. Félix war ein französischer Zwangsarbeiter, der bei Böhler als Dreher arbeitete. Er starb am 11. Jänner 1944 in Kapfenberg.

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Jüdische Opfer - Todesmarsch



Gezá Fürst: geboren 12.12.1905 in Szombathely (Ungarn), gestorben 4.1945 in Badl (Gemeinde Mauritzen). Fürst war ein ungarischer Jude, der im Zuge des Todesmarsches durch die Steiermark Anfang April 1945 in Badl erschossen wurde. Er kam nach der Exhumierung 1946 in das nahegelegene Massengrab des ehemaligen KZ Peggau.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Jenny Fürst: geboren 24.10.1870 in Graz, gestorben 1942 in Treblinka. Jenny Fürst war die Tochter des Grazer Weinhändlers Moritz Fürst und seiner Frau Laura. Sie musste 1939 zwangsweise von Graz nach Wien gehen, von wo sie am 20. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Noch am 21. September desselben Jahres wurden sie weiter nach Treblinka gebracht und dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Adolf Fürst: geboren 11.4.1867 in Graz, gestorben 1942 in Treblika. Er war der Sohn des Grazer Weinhändlers Moritz Fürst und seiner Frau Laura. Auch er arbeitete in Graz als Weinhändler. Er musste 1939 zwangsweise von Graz nach Wien gehen, von wo er mit seiner Schwester am 20. Juni 1942 nach Theresienstadt und von dort am 19. September 1942 weiter nach Treblinka deportiert und ermordet wurde.

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G

Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Peter Gaber: geboren 19.4.1895 in Altlack / Stara Loka (Slowenien), gestorben 12.5.1944 in Graz. Der Schlosser war bis 1934 sozialdemokratisches Mitglied des Judenburger Gemeinderates. Anschließend trat er der Vaterländischen Front bei und wurde 1935 als Vizebürgermeister in Judenburg Vertreter der Arbeiterschaft im Gemeinderat. Ab 1942 beteiligte er sich an Sammlungen der Roten Hilfe, indem er selbst Beiträge ablieferte bzw. weiter Mitglieder warb. Im Juli 1943 wurde er festgenommen und am 25. Jänner 1944 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Gaber wurde am 12. Mai 1944 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Garber-




Individueller WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef (Ritter von) Gadolla: geboren 14.1.1897 in Graz, gestorben 5.4.1945 in Weimar. Der Grazer Offizier kam 1941 nach Gotha in Thüringen, wo er am 1. Februar 1945 zum Kommandanten der Stadt vereidigt wurde. Am 3. April 1945 versuchte er die amerikanischen Truppen von einer kampflosen Übergabe der Stadt zu informieren. Deshalb wurde er vom Standgericht der Wehrmachtskommandantur zum Tode verurteilt und am 5. April 1945 standrechtlich erschossen.

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Individueller Widerstand



Othmar (Ritter von) Gadolla: geboren 11.6.1895 in Graz, gestorben 17.3.1938 in Graz. Der ehemalige Offizier des Ersten Weltkriegs war leitender Polizeibeamter in Graz. Der Monarchist und Gegner des Nationalsozialismus soll am 17. März 1938 bei einem Handgemenge von einem Angehörigen der SA in seinem Amtszimmer erschossen worden sein. Offiziell wurde der Tod Gadollas als Selbstmord dargestellt.

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Alliierte Soldaten



Georges Gaillard: geboren 11.10.1914, gestorben 15.2.1945 in Bruck an der Mur. Gaillard war ein französischer Kriegsgefangener, der bei einem Bombenangriff am 15. Februar 1945 in Bruck an der Mur ums Leben kam.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



August Gaisch: geboren 20.8.1882 in Judendorf-Straßengel, 6.4.1945 in Stein an der Donau. Der Werksarbeiter aus Kapfenberg wurde im Mai 1941 wegen illegaler Tätigkeit im Rahmen der KPÖ bzw. wegen Spenden für die „Rote Hilfe“ festgenommen. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 28. August 1942 deshalb zu drei Jahren und drei Monaten Haft. Er wurde kurz vor Kriegsende gemeinsam mit anderen Häftlingen des Zuchthauses Stein a. d. Donau am 6. April 1945 von der SS erschossen.

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Politischer WiderstandJugendliche explizit erwähnt



Willi Gaisch: geboren 3.7.1922 in Graz, gestorben 11.12.2009 in Graz. Als Jugendlicher trat er 1936 dem KJV bei und wurde während der NS-Zeit mehrmals von der Gestapo festgenommen. Ende 1944 musste er – Sohn einer Jüdin – untertauchen, da die Nationalsozialisten in der Steiermark damit begonnen hatten, „Halbjuden“ in sog. Mischlingslager abzutransportieren. Nach der Befreiung 1945 arbeitete er als Redakteur für die kommunistische Tageszeitung und nahm später verschiedene Funktionen innerhalb der KPÖ Steiermark wahr, deren Landesparteivorsitzender er jahrelang war. Bei einer Zeitzeugendiskussion an der Universität Graz starb Gaisch am 11. Dezember 2009.

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Willibald-




Soldaten - DeserteureOpfer der NS Justiz



Johann Gans: geboren 15.11.1914 in Leverkusen (Deutschland), gestorben 8.8.1944 in Graz. Gans war Angehöriger des 1. Gebirgsjäger-Ersatz-Bataillons 136. Er wurde wegen Fahnenflucht am 25. Mai 1944 vom Divisionsgericht in Innsbruck zum Tode verurteilt. Die Vollstreckung des Urteils erfolgte am 8. August 1944 in Graz.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Ganzger: geboren 2.3.1895 in Fohnsdorf, gestorben 30.9.1942 in Wien. Der Fohnsdorfer Bergarbeiter war bis 1934 Mitglied der SDAP und des Republikanischen Schutzbundes. Nach den Februarkämpfen 1934 schloss er sich den Kommunisten an und wurde am 12. September 1935 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren schwerem Kerker verurteilt. Im Jahr 1939 baute er gemeinsam mit Jakob Doff die Rote Hilfe in Fohnsdorf wieder auf und knüpfte Kontakte zur Landesleitung der KPÖ in Graz, von wo in der Folge Flugblätter und Zeitungen nach Fohnsdorf gelangten. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ im Frühjahr und Sommer 1941 wurde Ganzger am 23. Juni verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ am 3. August 1942 zum Tode. Ganzger wurde am 30. September 1942 in Wien hingerichtet.

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Religiöser WiderstandOpfer der NS Justiz



Jakob Gapp: geboren 26.7.1897 in Wattens, gestorben 14.8.1943 in Berlin. Gapp trat nach dem Ersten Weltkrieg in den Orden der Gesellschaft Mariä ein und wirkte zwischen 1921 und 1925 als Erzieher und Präfekt im Marieninstitut in Graz. Danach legte er das ewige Gelübde ab und studierte in Freiburg Theologie. Zwischen 1934 und 1938 war Gapp wieder in Graz als Religionslehrer und Präfekt im Privatgymnasium seines Ordens tätig. Wegen der Verweigerung des Hitler-Grußes wurde er 1938 nach Tirol und 1939 nach Bordeaux und Spanien versetzt. 1942 wurde er durch einen Spitzel, der ihn bat, Juden im katholischen Glauben zu unterweisen, der Gestapo ausgeliefert, die ihn an der spanisch-französischen Grenze verhaftete. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 2. Juli 1943 wegen „öffentlicher und privater Hetze gegen das deutsche Volk“ zum Tode. Er wurde am 14. August 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. 1996 wurde das Todesurteil aufgehoben und Gapp seliggesprochen.

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ZwangsarbeiterInnen



Johann Garnock: geboren 20.7.1920 in Ponigl, gestorben 20.7.1943 in St. Dionysen. Er war im Arbeitserziehungslager in St. Dionysen, wo er am 20. Juli 1943 an Tuberkulose gestorben sein soll.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Otto Geissler: geboren 18.11.1919 in Graz, gestorben 13.11.1944 in Mauthausen. Otto Geissler war der Sohn von Franz Geissler, der anlässlich des Pfrimerputsches 1931 in Kapfenberg erschossen wurde. Während sein Bruder Ottfried „Fritz“ nach Spanien ging und im Bürgerkrieg in den Reihen der Internationalen Brigaden kämpfte, floh Otto Geissler nach Jugoslawien, wo er im Rahmen der Volksbefreiungsarmee gekämpft haben soll. Dabei soll er angeschossen und gefangen genommen worden sein. Er wurde am 3. August 1944 ins KZ Dachau eingewiesen, von wo er am 17. August ins KZ Mauthausen kam, wo er an 13. November 1944 ums Leben kam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Wilma Hermine Geist: geboren 2.5.1875 in Nagysahany (Ungarn), gestorben 1942 in Treblinka. Sie wurde am 14. Juli 1942 von Wien nach Theresienstadt und von dort am 23. September 1942 nach Treblinka deportiert, wo sie umkam.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Julius Gellinek: geboren 22.1.1901 in Wien, gestorben 7.10.1942 in Wien. Gellinek war ursprünglich Tapezierer und arbeitete zuletzt als Bergmann in Piberstein. Er gehörte bereits in den 1930er Jahren der KPÖ an und wirkte ab 1940 führend am Neuaufbau der KPÖ bzw. der Roten Hilfe im Bezirk Voitsberg mit, wo er Leiter der Ortsgruppe Piberstein wurde, der rund 50 Mitglieder in sechs Zellen angehörten. Am 3. Juli 1941 verhaftete die Gestapo Gellinek und der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 29. Juli 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Er wurde am 7. Oktober 1942 im Landesgericht Wien hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnen



Louis Geoffray: geboren 26.1.1901, gestorben 6.4.1945 in Bruck an der Mur. Geoffray war ein französischer Zwangsarbeiter aus dem Lager Graz-Liebenau, der am 6. April 1945 in Bruck an der Mur starb.

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Religiöser Widerstand



August Gerster: geboren 4.8.1877 in Dogern (D), gestorben 15.3.1945 Bayreuth (D). Gerster trat in das Benediktinerkloster Seckau ein, wo er zunächst als Kantor und Gartenmeister tätig war. 1900 legte er unter dem Namen Athanasius sein Ordensgelübte ab und wurde 1906 zum Priester geweiht. Nach der Aufhebung der Abtei durch die Nationalsozialisten war er in verschiedenen Klöstern tätig, ehe er in die Abtei Neuburg bei Heidelberg kam. Im Juli 1944 äußerte er bei einer Bahnfahrt einem Mitreisenden gegenüber, dass das Heil für Deutschland nicht vom Nationalsozialismus, sondern vom praktizierten Christentum zu erwarten sei. Er wurde deshalb denunziert, verhaftet und wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Er starb am 15. März 1945 im Zuchthaus Bayreuth.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Adolf Gertler: geboren 30.12.1927 in Graz. Er wuchs – nachdem seine Eltern Mayer und Golda Gertler nach Graz gezogen waren und in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben – hier auf. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurden das Geschäfte liquidiert. Während seine Eltern und Geschwister auf unterschiedlichen Wegen nach Palästina gelangten, konnte er 1939 mit einem Kindertransport nach Schweden fahren. In Göteborg baute er in der Folge eines der größten schwedischen Modehäuser auf und wurde für seine wirtschaftlichen Leistungen mehrfach ausgezeichnet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Berta Gertler: geboren 1925 in Galizien. Sie wuchs zunächst in Galizien auf, wohin ihre Eltern Max und Golda Gertler während oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt waren. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo die Eltern in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Während ihre Eltern und zwei ihrer Schwestern illegal mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 nach Palästina gelangen, erhielt sie ein legales Einwanderungszertifikat für Palästina. In Palästina lebte sie wieder bei ihren Eltern. Sie nannte sich fortan Batja, besuchte eine von der WIZO (Women‘s International Zionist Organisation) organisierte Haushaltsschule und begann in einem Kaufhaus in Haifa zu arbeiten, ehe sie 1948 heiratete.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Golde Henie (Golda) Gertler, geb. Baumgarten: geboren 15.8.1885 in Sniatynka (Galizien). Sie stammte aus Galizien und heiratet in Graz 1913 Mayer (Max) Gertler, mit dem sie noch während oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wieder nach Galizien zog. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo sie in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Sie konnte mit ihrem Mann und zwei Kindern mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal nach Palästina fahren. Dort schlugen sie sich mit unterschiedlichen Gelegenheitsarbeiten durch. Sie ist in Israel gestorben.

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BaumgartenGolda-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Klara Gertler: geboren 1915. Ihre Eltern Max und Golda Gertler waren aus Galizien nach Graz gezogen, wohin sie noch während oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wieder zurückkehrten. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo die Eltern in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Sie konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester Laura mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal nach Palästina fahren. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Laura Gertler: geboren 1921 in Galizien. Sie wuchs zunächst in Galizien auf, wohin ihre Eltern Max und Golda Gertler während oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wieder zurückgekehrt waren. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo die Eltern in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Sie konnte mit ihren Eltern und ihrer Schwester Klara mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal nach Palästina fahren. Dort arbeitete sie zunächst als Haushaltsgehilfin und heiratete bald danach einen Emigranten aus Deutschland.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Mayer (Max) Gertler: geboren 22.5.1887 in Boryslaw (Galizien). Er stammte aus Galizien und heiratet in Graz 1913 Golde Baumgarten, mit der er noch im oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg nach Galizien übersiedelte. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo sie in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Er kam nach dem Novemberpogrom 1938 ins KZ Dachau. Er konnte schließlich mit seiner Frau und zwei Kindern mit dem sogenannten „Lisl-Transport“ 1939 illegal nach Palästina fahren. Dort schlugen sie sich mit unterschiedlichen Gelegenheitsarbeiten durch. Er ist in Israel gestorben.

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Max-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Sally Gertler: geboren 1917. Ihre Eltern Max und Golda Gertler waren aus Galizien nach Graz gezogen, wohin sie noch während oder unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg wieder zurückkehrten. Seit 1927 lebten sie wieder in Graz, wo die Eltern in der Mariahilferstraße ein Textilfachgeschäft betrieben. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Geschäfte liquidiert. Während ihre Eltern und Geschwister nach Palästina bzw. Schweden emigrieren konnten, gelangte sie 1939 nach England, wo sie als Dienstmädchen arbeitete. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Johann Gessl: geboren 17.6.1889 in Pongratzen, gestorben 4.5.1945 in Hartberg. Der Wagnermeister aus Pongratzen wurde am 30. April 1945 von der Gestapo festgenommen, da er verdächtigt wurde, die Partisanen rund um den Deserteur Gustav Pfeiler unterstützt zu haben. Am 4. Mai holte in eine Militärpatrouille aus der Zelle des Bezirksgerichts Hartberg. Er wurde am 4. Mai 1945 im Park von Hartberg erhängt.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Max Gfrerer: geboren 18.1.1925 in Lungau, gestorben 20.4.1945 in Zeltweg. Gfrerer war Gefreiter der Wehrmacht, als er im April 1945 desertierte. Er wurde am 20. April 1945 nahe dem Fliegerhorst Zeltweg von einem Militärgericht „wegen Fahnenflucht“ zum Tode verurteilt und erschossen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Glatzer: geboren 11.12.1898 in Scheifling, gestorben 7.7.1943 in Graz. Der Knittelfelder Reichsbahnangestellte war bis 1934 Mitglied der SDAP und des Republikanischen Schutzbundes. Als Gärtner 1939 die Rote Hilfe bei der Eisenbahn wieder neu aufbaute, beteiligt Glatzer sich an den Spendenaktionen. Im Sommer 1942 deshalb festgenommen, wurde er am 4. Mai 1943 in Graz vom Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 6 Jahren Zuchthaus verurteilt. Gratzer starb am 7. Juli 1943 in der Strafanstalt Karlau in Graz.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Franz Goldmann: geboren 6.11.1900 in Eibenstein, gestorben 13.4.1943 in Wien. Der Weichensteller aus St. Peter-Freienstein war bis 1934 sozialdemokratisch und ab 1937 innerhalb der kommunistischen Eisenbahnerzelle organisiert. Goldmann spendete ab 1938 für die KPÖ und wusste um die von Richard Götzinger und anderen durchgeführten Sabotageakte bei der Reichsbahn. Am 15. September 1941 nahm die Gestapo Goldmann fest: Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 10. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung“ zum Tode. Goldmann wurde am 13. April 1943 in Wien hingerichtet.

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KZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Stepan Gontscharenko: geboren 7.6.1923 in Kiew (Sowjetunion), gestorben 21.9.1944 in Peggau. Der sowjetische KZ-Häftling wurde am 21. September 1944 in Peggau „bei Planierungsarbeiten an einer Böschung auf der Baustelle Marmor um 8.05 Uhr auf der Flucht erschossen“.

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KZ Opfer



Alfons Gorbach: geboren 2.9.1898 in Imst, gestorben 31.7.1972 in Graz. Er war während der Zeit des Austrofaschismus bis 1938 in Graz Landesrat und Landesleiter der Vaterländischen Front. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde er als politischer Gegner der Nationalsozialisten verhaftet und mit dem ersten, dem sog. Prominententransport am 1. April 1938 ins KZ Dachau transportiert. Am 12. November 1942 wurde er wieder entlassen und kehrte nach Graz zurück, wo er als Hilfsarbeiter zwangsverpflichtet wurde. Im Gefolge des Hitler-Attentats wurde er im August 1944 erneut verhaftet und im September ins KZ Flossenbürg eingeliefert, von wo er Ende Oktober ins KZ Dachau verlegt wurde, wo er bis zur Befreiung blieb. Nach 1945 wirkte er wieder in der Politik und war u.a. von 1961 bis 1964 Bundeskanzler. Gorbach starb am 31. Juli 1972 in Graz.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Leo Gordon: geboren 25.3.1913 in Hieflau, gestorben 28.4.1945 in Flossenbürg. Der aus Hieflau stammende Lokführer bei Reichsbahn wurde wegen Widerstands und Unterstützung der Partisanen der ÖFF am 4. Oktober 1944 festgenommen. Er kam am 16. Jänner 1945 ins KZ Flossenbürg, von wo er am 26. Jänner ins KZ Groß-Rosen und von dort am 16. März ins KZ Dachau überstellt wurde, wo er am 28. April 1945 starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Franz Gorianz: geboren 23.10.1920 in Passail, gestorben 26.2.1945 in Groß Rosen. Der Eisenbahner und Chauffeur aus Leoben-Göß wurde am 11. Dezember 1944 wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus festgenommen und am 16. Jänner 1945 ins KZ Flossenbürg deportiert. Von dort kam er am 26. Jänner 1945 in das Außenkommando Kamenz des KZ Groß Rosen, wo er am 26. Februar 1945 starb.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Rudolf Gottlieb: geboren 4.10.1888 in Judenburg, gestorben 3.10.1944 in Auschwitz. Gottlieb wuchs zunächst in Judenburg auf und arbeitete später als Handelsangestellter und Kaufmann in München. Zuletzt lebte er als Bankangestellter in der Tschechoslowakei. Er wurde am 18. Jänner 1944 nach Theresienstadt und am 1. Oktober 1944 weiter nach Auschwitz deportiert, wo er am 3. Oktober 1944 ermordet wurde.

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Alliierte Soldaten



Vernon E. Graham: gestorben 27.7.1944 in St. Jakob. Graham war ein Soldat der 15. US-Air Force aus Kansas (USA). Er war Besatzungsmitglied des B-17 Bombers G 42 – 32107 (301. BG, 32 BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab, wobei Graham starb.

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Religiöser WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Johann Grahsl: geboren 16.12.1887 in Straden, gestorben 5.4.1945. Johann Grahsl wurde 1911 zum Priester geweiht und wirkte seit 1917 als Pfarrer in Gasen. Bereits unmittelbar nach dem „Anschluss“ 1938 sollte er als „Gegner der nationalsozialistischen Bewegung“ von Gasen weg versetzt werden, was aber durch eine Unterschriftenaktion verhindert werden konnte. 1941 verurteilte ihn das Bezirksgericht Birkfeld zu einer Geldstrafe, da er am aufgelösten Festtag Christi Himmelfahrt um 10 Uhr einen Festtagsgottesdienst abhielt. Am 5. April 1945 holten ihn SS-Männer in der Nacht ab und ermordeten ihn.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Ludwig Gratzer: geboren 19.7.1904 in Hadersdorf, gestorben 10.4.1945 in Mauthausen. Der Alpine-Arbeiter aus Trofaiach wurde am 11. Juli 1944 wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF, er war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, festgenommen und ins KZ Mauthausen deportiert, wo er am 10. April 1945 starb.

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Grazer-




Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Gregor: geboren 23.1.1907 in Ebersdorf bei Bleiburg, gestorben 1.7.1943 in Wien. Gregor arbeitete als Schweißer bei der Reichsbahn in Knittelfeld. Er gehörte bis zum Jahr 1931 der Sozialdemokratischen Partei an und trat 1934 der SA bei. Nach dem nationalsozialistischen Juliputsch 1934 verhalf er einigen Putschisten zur Flucht. Nach dem „Anschluss“ 1938 trat er einer Reihe von nationalsozialistischen Organisationen bei. 1941 trat er der Roten Hilfe bei und warb in der Folge weitere Mitglieder an und kassierte die Spenden. Deshalb wurde er am 28. Juli 1942 verhaftet und am 17. Februar 1943 in Graz vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Gregor wurde am 1. Juli 1943 in Wien hingerichtet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Greiner: geboren 28.8.1897 in St. Marein, gestorben 20.11.1944 in Mauthausen. Der Leobner Finanzbeamte wurde am 18. Juli 1944 festgenommen, da er Mitglied der Bodenorganisation der Partisanen der ÖFF war. Er kam am 21. September 1944 ins KZ Mauthausen, wo er am 20. November 1944 an „Herzmuskelschwäche“ starb, wie es im Schreiben an seine Frau hieß.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Franc Gril: geboren 26.1.1923 in Trbovlje (Slowenien), gestorben 4.7.1944 in Graz. Grill gehörte dem Reserve-Gebirgsjäger-Bataillon an. Er dürfte desertiert sein und wurde daher am 4. Juli 1944 in Graz hingerichtet

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Franz Grill-




Politischer Widerstand



August Grinschgl: geboren 20.8.1907 in Sierling, gestorben 26.1.1944 in Graz. Grinschgl arbeitete als Bergarbeiter in Piberstein, wo er im November 1940 auch einer Zelle der KPÖ beitrat. Die Gestapo nahm ihn am 25. Juli 1941 fest. Am 11. März 1943 verurteilte ihn der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren Kerker. Zur Verbüßung der Haftstrafe kam er ins Zuchthaus Graz-Karlau, von wo er Mitte des Jahres 1943 ins Grazer Landeskrankenhaus überstellt wurde und dort am 26. Jänner 1944 verstorben ist.

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KZ Opfer



Aaron Gross: geboren 2.8.1908 in Tarnow (Polen), gestorben 14.5.1945 in Altaussee. Gross wurde nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Tarnow gemeinsam mit tausenden anderen Jüdinnen und Juden im September 1939 ins Ghetto überstellt. Als dieses aufgelöst wurde, kam er zunächst ins KZ Kraków-Plaszów und später in die Konzentrationslager Mauthausen, Melk und Ebensee, wo er im Mai 1945 befreit wurde. Er starb wenig später im ehemaligen Wehrmachtslazarett in Altaussee.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)Jugendliche explizit erwähnt



Franz Gruber: geboren 30.8.1922 in Staudach, gestorben 4.5.1945 in Hartberg. Der Landwirtsohn aus Staudach wurde mit seinem Vater Josef am 27. April 1945 von der Gestapo festgenommen, da er verdächtigt wurde, die Partisanen rund um den Deserteur Gustav Pfeiler unterstützt zu haben. Am 4. Mai holte in eine Militärpatrouille aus der Zelle des Bezirksgerichts Hartberg. Er wurde am 4. Mai 1945 im Park von Hartberg erschossen.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Josef Gruber: geboren 9. 8.1897 in Staudach, gestorben 4.5.1945 in Hartberg. Gruber war Landwirt in Staudach und wurde mit seinem Sohn Franz am 27. April 1945 von der Gestapo festgenommen, da er verdächtigt wurde, die Partisanen rund um den Deserteur Gustav Pfeiler unterstützt zu haben. Am 4. Mai holte in eine Militärpatrouille aus der Zelle des Bezirksgerichts Hartberg. Er wurde am 4. Mai 1945 im Park von Hartberg erschossen.

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Politischer Widerstand



Hans Gruber: geboren 23.2.1907 in Grub-Peesen bei Weiz, gestorben 3.7.1945 in Weiz. Der Weizer Arbeiter gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei an. Im Februar 1934 nahm er an den Kämpfen teil, weshalb er zu fünf Monaten Kerker verurteilt wurde. Danach trat er der KPÖ bei. Als im Frühjahr 1942 eine neue Landesleitung der KPÖ aufgebaut wurde, wirkte er als Bezirksleiter der KPÖ Weiz am Aufbau mit. Im September 1942 verhaftete die Gestapo Gruber gemeinsam mit 15 Weizern. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 31. August 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zu zwölf Jahren Zuchthaus. Nach der Befreiung 1945 kehrte er nach Weiz zurück und kam am 3. Juli 1945 bei einer Explosion von Geschützmaterial, das in der Nähe seines Hauses gelagert wurde, ums Leben.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Johanna Gruber: geboren 11.11.1879 in Neunkirchen, gestorben 1941. Sie heiratete am 6. Juni 1906 den aus Kobersdorf stammenden Produktenhändler Adolf Gruber, mit dem sie in Judenburg einen Rohproduktenhandel betrieb. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1935 zog Johanna Gruber nach Neunkirchen. Sie wurde am 19. Februar 1941 von Wien nach Kielce deportiert.

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KZ Opfer



Giuseppe Grubisso: geboren 27.4.1913 in Pisino (Italien). Der italienische KZ-Häftling starb am 12. März 1945 im KZ Peggau.

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KZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Nikolaj Grudina: geboren 9.5.1922 in Esmanj (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 15. März 1945 im KZ Peggau.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Paula Grün, geb. Posamentier: geboren 14.12.1889 in Judenburg, gestorben 1942 in Sobibor. Sie war die Tochter der Judenburger Kaufleute Leopoldine und Adolf Posamentier, die am 7. Mai 1913 Ignatz Grün, einen Mitarbeiter einer böhmischen Baufirma, heiratet. Mit ihm lebte sie vor der Deportation in Prag, von wo sie am 17. Dezember 1941 nach Theresienstadt deportiert wurde. Am 13. Juni 1942 wurde sie nach Sobibor transportiert und ermordet. Am Denkmal in Judenburg ist sie unter ihrem Mädchennamen angeführt.

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Posamentier-




KZ OpferJugendliche explizit erwähnt



Guglielmino Guglidmo: geboren 12.1.1922 in Carrosio (Italien). Der italienische KZ-Häftling starb am 21. März 1945 im KZ Peggau.

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Homosexuelle OpferKZ Opfer



Emmerich Gutmann: geboren 1.9.1900 in Graz, gestorben 29.9.1941 in Flossenbürg. Der Grazer Kellner und Hilfsarbeiter wurde im Juli 1940 verhaftet, da eine Zeugin ihn wegen „Unzucht“ im Grazer Volksgarten angezeigt hatte. Gutmann wurde am 3. September 1940 zu zehn Monaten schweren Kerker verurteilt. Nach der Strafverbüßung kam er am 30. Juni 1941 ins KZ Flossenbürg, wo er drei Monate später, am 29. September 1941, verstarb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Alois Guttenbrunner: geboren 21.4.1895 St. Oswald bei Freistadt, gestorben 10.4.1945 in Melk. Der Eisenbahner gehörte bis 1934 der Sozialdemokratischen Partei an und war ein führendes Mitglied des Republikanischen Schutzbundes in St. Michael in der Obersteiermark. Er floh nach den Kämpfen im Februar 1934 in die Sowjetunion, von wo er am 12. Dezember 1940 zurückkehrte und bis zum 20. Oktober 1941 von der Gestapo in Leoben festgehalten wurde. Im Jahr 1943 gehörte er zu den ersten illegal lebenden Mitgliedern der Partisanengruppe der ÖFF. Am 17. August 1944 wurde er festgenommen und am 20. September zunächst zur Gestapo nach Graz überstellt, ehe er tags darauf ins KZ Mauthausen kam. Am 5. Dezember 1944 wurde er ins Außenlager Melk überstellt, wo er am 10. April 1945 starb.

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Alliierte Soldaten



Gaston Guéreau: geboren 15.10.1905, gestorben 21.7.1941. Guéreau war ein französischer Kriegsgefangener im Bezirk Bruck an der Mur, der am 21. Juli 1941 an einer Lungenentzündung starb.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Heinrich Gärtner: geboren 15.4.1895 in Treffen, gestorben 7.7.1942 in Graz. Der Knittelfelder Eisenbahner gehörte zwischen 1934 und 1938 der Leitung der KPÖ Knittelfeld an. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde er wieder aktiv und baute die Rote Hilfe in Knittelfeld neu auf. Unmittelbar nach seiner Festnahme wurde er von der Gestapo so misshandelt, dass er am 7. Juli 1942 verstarb. Offiziell soll er sich erhängt haben.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Richard Götzinger: geboren 24.3.1902 in Krischwitz/Kresice (Tschechien), gestorben 30.6.1942 in Wien. Der Bahnwärter aus Donawitz organisierte nach 1934 bei den Eisenbahnern in Leoben und Bruck/Mur kommunistische Zellen, sammelte Geld und unternahm nach Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion Sabotageakte. Am 2. September 1941 wurde er festgenommen und am 25. April 1942 vom Reichskriegsgericht wegen „erschwerter Vorbereitung zum Hochverrat, Begünstigung des Feindes, Rundfunkvergehens und Verbrechens gegen die Wehrkraft des Deutschen Volkes“ zum Tode verurteilt. Götzinger wurde am 29. Juni 1942 in Wien hingerichtet.

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H

Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)Jugendliche explizit erwähnt



Anton Haas: geboren 9.2.1924 Graz, gestorben 4.5.1945 in Hartberg. Der Postfacharbeiter und Stiefsohn des von Gustav Pfeiler, der in und um Hartberg im Frühjahr eine Partisanenorganisation aufgebaut hatte, wurde am 2. Mai 1945 von der Gestapo festgenommen. Am 4. Mai holte in eine Militärpatrouille aus der Zelle des Bezirksgerichts Hartberg. Er wurde am 4. Mai 1945 im Park von Hartberg erschossen.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Franz Haas: geboren 17.1.1878 in Tolschak (Ungarn), gestorben 1.6.1942 in Maly Trostinec. Franz Haas kam mit seiner Frau Karoline vor dem Ersten Weltkrieg nach Mürzzuschlag, wo sie seit 1910 ein Textilgeschäft führten. 1938 wurde der Jude Franz Haas ins KZ Dachau überstellt, das Haus und Geschäft wurde „arisiert“ und beide mussten nach Wien übersiedeln. Am 27. Mai 1942 wurden sie von Wien nach Maly Trostinec deportiert und dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Karoline Haas, geb. Neufeld: geboren 24.12.1879 in Wiesen, gestorben 1.6.1942 in Maly Trostinec. Karoline Haas kam mit ihrem Mann Franz vor dem Ersten Weltkrieg nach Mürzzuschlag, wo sie ein Textilgeschäft führten. 1938 wurde ihr Mann ins KZ Dachau überstellt, das Haus und Geschäft wurde „arisiert“ und beide mussten nach Wien übersiedeln. Am 27. Mai 1942 wurden sie nach Maly Trostinec deportiert und dort ermordet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Anton Hackl: geboren 31.10.1883 in Neustift, gestorben 10.1.1945 in Dachau. Der ehemalige Sekretär der Sozialdemokratischen Partei in Knittelfeld hat gemeinsam mit Josef Kohl und dem ehemaligen Stadtamtsvorstand Max Eibegger nach dem Februar 1934 in Knittelfeld die Revolutionären Sozialisten aufgebaut. Nach dem „Anschluss“ 1938 verhielt er sich ruhig und wurde nicht illegal tätig. Nach dem Attentat auf Hitler im Juli 1944 wurden zahlreiche bekannte Sozialdemokraten, so auch Hackl, von der Gestapo verhaftet. Während die meisten nach einigen Wochen wieder freigelassen wurden, überstellte die Gestapo Hackl ins KZ Dachau, wo er am 10. Jänner 1945 starb.

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Politischer Widerstand



Anton Hackl: geboren 15.2.1911 in Andritz bei Graz, gestorben 28.4.1945 in Dachau. Hackl war bis 1934 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend in Andritz. Er folgte seinem älteren Bruder Josef, als dieser 1937 nach Spanien ging, um in den Reihen der Internationalen Brigaden auf der Seite der Republik zu kämpfen. Nach der Niederlage der Republikaner gingen die Angehörigen der Internationalen Brigaden nach Frankreich, wo sie in den Lagern St. Cyprien, Gurs und schließlich in der Festung Mont-Louis in den Pyrenäen interniert waren. Im Mai 1941 wurde Anton Hackl ins KZ Dachau transportiert. Von dort konnten am 25. April 1945 15 KZ-Häftlinge – unter ihnen auch Anton Hackl – aus einem Außenkommando entkommen und sich einer Widerstandsgruppe in Dachau anschließen. Diese versuchte gemeinsam mit anderen am 28. April 1945 das Rathaus und andere zentrale Orte in der Stadt Dachau zu besetzen. Bei den Kämpfen beim Rathaus wurde Hackl erschossen.

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Alliierte Soldaten



Robert G. Haglund: gestorben 15.11.1944 in Kleinsölk. Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Die Leiche wurde am 27. Juli 1945 geborgen und auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Lorraine American Cemetery in St. Avold (Frankreich) bestattet.

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Religiöser WiderstandOpfer der NS Justiz



Richard Haiden: geboren 10.4.1898 in Leoben, gestorben 7.12.1939 in Berlin-Plötzensee. Der Eisenerzer Bergarbeiter war ein Zeuge Jehova und wurde am 31. August 1939 wegen Wehrdienstverweigerung festgenommen. Am 16. November 1939 verurteilte ihn deshalb das Reichskriegsgericht in Berlin zum Tode. Er wurde am 5. Dezember 1939 in die Strafanstalt Berlin-Plötzensee eingeliefert und dort zwei Tage später hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Josef Haidinger: Haidinger war ein Widerstandskämpfer aus Kapfenberg, der 1945 in einem Konzentrationslager gestorben sein soll. Weitere Informationen konnten nicht gefunden werden.

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Politischer Widerstand



Franz Haidinger: geboren 2.10.1893 in Sulz bei Gleisdorf, gestorben 12.10.1944 in Stein a. d. Donau. Der Reichsbahnangestellte aus Knittelfeld gehörte von 1910 bis 1934 der Sozialdemokratischen Partei an. Als Heinrich Gärtner 1939 die Rote Hilfe bei der Bahn neu aufbaute, beteiligte Haidinger sich an den Spendenaktionen. Im Herbst 1942 festgenommen, wurde er am 4. Mai 1943 vom Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt. Haidinger starb am 12. Oktober 1944 in der Strafanstalt Stein a. d. Donau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Josef Hainzl: geboren 25.8.1893 in Veitsch, gestorben 27.8.1943 in Graz. Der Bergmann aus Veitsch gehört bis 1925 der Sozialdemokratischen Partei an. Er beteiligte sich ab 1941 mit seinem Stiefsohn Franz Zapf am Wiederaufbau der illegalen KPÖ in Veitsch, für die er die Funktion eines Zellenleiters übernahm. Im September 1942 wurde er mit seinem Stiefsohn von der Gestapo verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 12. Mai 1943 zum Tode. Josef Hainzl wurde zwei Tage nach seinem 50. Geburtstag am 27. August 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Maximilian Haitzmann: geboren 2.10.1906 in Judenburg, gestorben 7.4.1945 in Graz. Der Kapfenberger Schmied baute gemeinsam mit Frieda und Otto Hauberger und Franz Büschinger in Kapfenberg eine kommunistische Widerstandsgruppe auf, die Kontakte zu den slowenischen Partisanen hatte und 1944 Sprengstoffanschläge auf die Bahnanlagen verübte. Durch einen Spitzel in der Organisation nahm die Gestapo am 20. April 1944 die Mitglieder dieser Gruppe fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat des Oberlandesgerichts Graz verurteilte ihn am 28. November 1944 in Graz zum Tode. Am 7. April 1945 holten ihn Gestapobeamte ab und brachten ihn in die SS-Kaserne nach Graz-Wetzelsdorf, wo er erschossen wurde.

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Politischer Widerstand



Gustav Hajek: geboren 23.12.1911 in Wien, gestorben 1944. Der Kapfenberger Hilfsarbeiter wurde im Zusammenhang mit der Gruppe um Anton Buchalka am 30. Jänner 1940 festgenommen. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 23. April 1941 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünf Jahren Zuchthaus. Im September 1944 wurde er in die Strafkompagnie 999 eingezogen und nach Albanien in Marsch gesetzt, wo er 1944 starb.

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Hayek-




Alliierte Soldaten



Leonard J. Hall: Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Chana-Anna Halpern, geb. Brodfeld: geboren 24.1.1889 in Borislaw (Galizien), gestorben 1942. Sie war verheiratet mit Norbert Halpern, der in Judenburg eine Gemischtwarenhandlung betrieb. Zuletzt lebte sie in Gmunden, von wo sie nach Belgien geflohen sein dürfte. Chana-Anna wurde am 26. September 1942 von Malines/Mechelen (Belgien) nach Auschwitz deportiert und ermordet.

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Brodfeld-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZJugendliche explizit erwähnt



Erich Halpern: geboren 18.4.1925 in Wien. Erich Halpern war der Sohn der Judenburger Kaufleute Chana-Anna und Norbert Halpern. Er ist mit seinen Eltern nach Belgien geflohen, von wo er am 31. Oktober 1942 nach Auschwitz deportiert wurde.

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Religiöser WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Max Hammerschmied: geboren 9.10.1900 in Vordernberg, gestorben 7.4.1945 in Aflenz. Der Montagehelfer bei Steyr-Daimler-Puch in Graz wurde Ende 1944 in das unterirdische Verlagerungswerk Aflenz abkommandiert. Als er dort am 7. April 1945 im Zuge der Angelobung für den Volkssturm auf Hitler vereidigt werden sollte, weigerte er sich aus religiösen Gründen, den Eid abzulegen und kam deshalb in den Arrest. Beim Austreten in der Nacht unternahm er einen Fluchtversuch, bei dem er von einem Volkssturmmann erschossen wurde.

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Alliierte Soldaten



Eugene C. Hanifin: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-17 G Bombers (42-102913) der 15. US-Air Force, der am 26. Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Religiöser WiderstandKZ Opfer



Rudolf Hart: geboren 4.1.1913 in Graz, gestorben 24.9.1942 in Sachsenhausen. Der Zeuge Jehovas arbeitete in Graz als Mechaniker. Er wurde aufgrund seiner religiösen Einstellung verfolgt, verhaftet und am 24. September 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Hubert Hartl: geboren 18.11.1894 in Fohnsdorf, gestorben 24.4.1945 in Mauthausen. Der Holzknecht von der Hohen Rötz (Gemeinde Trofaiach) wurde wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF festgenommen und am 21. September 1944 ins KZ Mauthausen eingeliefert, wo er in den letzten Tagen des NS-Regimes am 24. April 1945 ermordet wurde. Am Denkmal in Trofaiach und Leoben steht Ludwig Hartl.

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Ludwig-




Politischer Widerstand



Heinrich Hasenbacher: geboren 21.6.1908 in Eisenerz, gestorben 15.12. 1942 in Untermannsfeld (Thüringen). Der Eisenerzer Sägearbeiter bei der Alpine Montangesellschaft gehörte seit 1936 einer Zelle der KPÖ in Eisenerz an, die auch nach dem „Anschluss“ 1938 aktiv blieb. Im Herbst 1938 fuhr Hasenbacher nach Wien, wo er sich mit Vertretern der Führung der KPÖ traf und Kotaktdaten der Auslandsorganisation in Maribor sowie illegale Literatur bekam. Am 17. September 1940 nahm ihn die Gestapo wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 21. Juni 1941 zu sechs Jahren Zuchthaus. Er starb am 15. Dezember 1942 im Zuchthaus Untermannsfeld. Am Denkmal in Leoben steht Johann Hasenbacher.

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Johann-




Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Otto Hauberger: geboren 10.3.1912 in Wartberg, gestorben 6.5.1944 in Graz. Der Kapfenberger Werkarbeiter baute gemeinsam mit seiner Frau Frieda Hauberger, Maximilian Haitzmann und Franz Büschinger in Kapfenberg eine kommunistische Widerstandsgruppe auf, die Kontakte zu den slowenischen Partisanen hatte und 1944 Sprengstoffanschläge auf die Bahnanlagen verübte. Durch einen Spitzel in der Organisation nahm die Gestapo am 20. April 1944 die Mitglieder dieser Gruppe fest, wobei Hauberger bei einem Fluchtversuch angeschossen wurde. Am 15. Mai 1944 erfuhr seine Frau Frieda, die selbst in Haft war und am 20. November 1944 zum Tode verurteilt wurde, dass sich ihr Mann angeblich am 6. Mai 1944 in seiner Zelle aufgehängt haben soll.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Karl Havlu: geboren 5.5.1911 in Wien, gestorben 4.1.1945 in Graz. Der Dreher aus Judenburg schloss sich Ende 1943 mit Johann Schleich, Bruno Rauch und Franz Mitterer zusammen, um mit diesen eine neue Widerstandsgruppe der KPÖ in Judenburg aufzubauen, die ab Frühjahr 1944 Teil der ÖFF wurde. Nach dem Untertauchen von Rauch und Schleich war Havlu einige Zeit Quartiergeber der illegal Lebenden sowie zuständig für die Verteilung der Flugschriften und des Programms der ÖFF, worin unter anderem zu Sabotage und Bildung von Widerstandsgruppen aufgerufen wurde. Am 26. April 1944 von der Gestapo verhaftet, wurde Havlu am 14. November 1944 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt. Er wurde am 4. Jänner 1945 in Graz hingerichtet.

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MädchennameAlternative SchreibweiseWikidata
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Alliierte Soldaten



Victor C. Hawthorne: gestorben 29.5.1944 in Fischbach. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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MädchennameAlternative SchreibweiseWikidata
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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Bertha Hayek, geb. Morawetz: geboren 23.10.1875 in Judenburg. Sie wurde in Judenburg als Tochter des aus Böhmen zugewanderten Hausierers Josef Morawetz und dessen Frau Maria geboren. Am 3. Dezember 1941 wurde sie von Wien nach Riga deportiert und ermordet.

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Morawetz-




Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähnt



Hertha Heger: geboren 29.9.1918 in Guntramsdorf, gestorben 2003 in Graz. Sie kam mit ihren Eltern 1930 nach Graz, wo sie nach der Schule ab Herbst 1937 als Schauspielerin engagiert war. Obwohl katholisch getauft und erzogen, wurde sie nach dem „Anschluss“ 1938 aufgrund der jüdischen Herkunft ihrer Mutter aus dem Ensemble des Stadttheaters entlassen. Sie ging in die Schweiz, wo sie bis 1954 als Schauspielerin tätig war, ehe sie wieder nach Graz zurückkehrte, wo sie 2003 starb.

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Politischer Widerstand



Silvester Heider: geboren 9.12.1906 in Graz, gestorben 22.6.1944 in Tragöß. Nach einer abgebrochenen Lehre zum Elektriker in Graz zog Heider 1926 zu seinem Bruder Rudolf nach Frankreich. Anfang der 1930er Jahre kehrte er nach Österreich zurück. Er arbeitete im Hüttenwerk Donawitz als Kesselschmied und schloss sich im Herbst 1943 den Partisanen der ÖFF in Leoben an, wo er den illegalen Namen „Fredl“ trug. Im Frühjahr 1944 war er führend bei den ersten Anschlägen der ÖFF auf Eisenbahnlinien beteiligt. Bei einem Gefecht am Thalerkogel wurde Heider am 22. Juni 1944 von vorrückenden Einheiten der Landwacht und der Gendarmerie erschossen.

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Sylvester-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Maria Heller: Maria Heller war die Großmutter des in Graz geborenen Paul Heller (1912 – 2001). Sie stammte aus Böhmen. Auf dem Grabstein von Paul Heller wird an sie erinnert.

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Alliierte Soldaten



Herbert J. Herring: gestorben 26.7.1944 in Ratten. Er war Soldat des 419. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 26. Juli 1944 in Ratten abgestürzten amerikanischen F-17 G Bombers (42-31625).

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



David Herzog: geboren 7.11.1869 in Tyrnau/Trnava (Slowakei), gestorben 6.3.1946 in Oxford (GB). Herzog wirkte seit 1908 in Graz als Rabbiner, Universitätsprofessor und Religionslehrer. Als Wissenschaftler veröffentlichte er eine Reihe von Aufsätzen und Bücher zum jüdischen Leben in der Steiermark. Am 21. März 1938 wurde seine Wohnung durchsucht und geplündert, er selbst festgenommen und bis zum 2. April im Polizeigefangenenhaus Paulustorgasse angehalten. Im Zuge des Pogroms in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 war er persönlichen und körperlichen Attacken ausgesetzt. Am 20. Dezember 1938 floh er nach Großbritannien, wo er seinen Studien weiter nachging. Herzog starb am 6. März 1946 in Oxford.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Anna Herzog, geb. Reich: geboren 28.4.1883 in Dukla (Galizien), gestorben 11.8.1964 in Chicago (USA). Sie war die Frau des Grazer Rabbiners David Herzog, den sie in Wien kennenlernte, wo sie 1901 auch heirateten. In Graz war sie u.a. im Vorstand des Jüdischen Frauenvereins und im Verein Lesezirkel jüdischer Frauen und Mädchen aktiv. Mit ihrem Mann floh sie nach Großbritannien und ging mit ihrem Sohn Fred nach dem Tod von David Herzog nach Chicago, wo sie 1964 starb.

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Reich-




Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Friedrich (Fred) Herzog: geboren 21.9.1907 in Prag, gestorben 21.3.2008 in Chicago (USA). Friedrich Herzog war der Sohn des Grazer Rabbiners David Herzog und seiner Frau Anna. Er studierte in Grenoble, Paris, Wien und Graz Rechtswissenschaften und arbeitete ab Juli 1935 als Hilfsrichter am Grazer Landesgericht und später als Untersuchungs- und Strafrichter in Korneuburg. Nach dem „Anschluss“ 1938 entlassen, emigrierte er nach Schweden und 1940 über Norwegen weiter in die USA, wo er als Chefredakteur einer juristischen Fachzeitschrift, als Rechtsanwalt und ab 1947 als Lehrender am Chicago-Kent College of Law wirkte. Er verstarb am 21. März 2008 in Chicago.

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Fred-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Robert Herzog: geboren 6.3.1903 in Prag, gestorben 1943 in Sobibor. Robert Herzog war der Sohn des Grazer Rabbiners David Herzog und seiner Frau Anna. Er studierte in Paris Chemie, war dann allerdings als Journalist und Buchdrucker tätig und lebte als französischer Staatsbürger in Saint Amand Montrond, rund 300 Kilometer südlich von Paris. Während der nationalsozialistischen Besetzung wurde er ins französische Durchgangslager Drancy verschleppt, von wo er am 6. März 1943 nach Sobibor bzw. Majdanek transportiert und ermordet wurde.

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Politischer Widerstand



Rudolf Hierzenberger: geboren 4.4.1890 in St. Lorenzen bei Knittelfeld, gestorben 19.2.1944 in Marburg. Der Reichsbahnangestellte aus Maßweg bei Knittelfeld war bis 1934 Mitglied der SDAP und des Republikanischen Schutzbunds. Am 8. August 1942 wurde er wegen Unterstützung der Roten Hilfe am Arbeitsplatz festgenommen. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 6. Mai 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünfeinhalb Jahren Zuchthaus. Hierzenberger starb am 19. Februar 1944 in der Strafanstalt Marburg.

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Alliierte Soldaten



Harry P. Hillhouse: Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Hillhouse hat den Absturz überlebt.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Ignaz Hintermann: geboren 1.2.1881 in Glanhofen bei Klagenfurt, gestorben 7.4.1945 in Graz. Hintermann war ein pensionierter Eisenbahner aus Bruck an der Mur. Er wurde wegen des Hörens eines Auslandsenders denunziert und am 12. Februar 1944 von der Gestapo festgenommen. Am 19. Jänner 1945 wurde er vom Oberlandesgericht Graz, da er das Gehörte einem Soldaten erzählt hatte, wegen „Wehrkraftzersetzung und Abhörens von Feindsendern“ zum Tode verurteilt. Am 17. April 1945 holte ihn die Gestapo aus der Haftanstalt und brachte ihn in die SS-Kaserne nach Graz-Wetzelsdorf, wo er erschossen wurde.

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MädchennameAlternative SchreibweiseWikidata
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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Franz Hirsch: geboren 23.1.1906 in Kowald/Voitsberg, gestorben 6.4.1945 in Stein an der Donau. Der Bergarbeiter im Marienschacht in Oberdorf schloss sich im Jänner 1941 der sich im Aufbau befindlichen Organisation der KPÖ im Bezirk Voitsberg an. Er gehörte einer Zelle in Bärnbach an, für die er weitere Mitglieder warb. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 21. August 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 23. Februar 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu sieben Jahren Zuchthaus. Er kam zur Strafverbüßung nach Stein an der Donau, wo er am 6. April 1945 von der SS erschossen wurde.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Martin Hodinka: geboren 28.10.1894 in Kaplitz/Kaplice (Tschechien), gestorben 8.2.1945 in Saal an der Donau. Der Maurer aus Leoben-Donawitz wurde wegen Widerstands im Rahmen der ÖFF, er war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, am 6. November 1944 von der Gestapo festgenommen. Diese überstellte ihn am 18. November ins KZ Flossenbürg. Von dort kam er am 30. November 1944 in das Außenkommando Saal an der Donau (Bayern), wo er am 8. Februar 1945 starb.

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Gestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)Gestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Karl Hofer: geboren 19. 4.1915 in Stambach, gestorben 27.4.1945 in Pongratzen. Der Traktorführer im Sägewerk in Grafendorf wurde am 27. April 1945 von der SS aus Vergeltung wegen des Überfalles auf die Familie des Ortsgruppenleiters Erich Heumann am 8. April gehängt. Berichten zufolge hatte Hofer keine Beziehung zu den Partisanen bzw. deren Unterstützer.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS Justiz



Lorenz Hofer: geboren 10.8.1915 in Unterloibl, gestorben 20.10.1943 in Graz. Der Bäckergehilfe aus Kirchbach desertierte Ende des Jahre 1942. Das Divisionsgericht verurteilte ihn Tode. Er wurde am 20. Oktober 1943 in Graz hingerichtet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Kalman Hoffer: geboren 11.1.1918 in Györ (Ungarn), gestorben 10.12.1944 in Mauthausen. Der Arbeiter aus Eisenerz wurde am 9. Juni 1944 wegen Widerstands gegen den Nationalsozialismus von der Gestapo Leoben verhaftet und am 16. September ins KZ Mauthausen überstellt, wo er am 10. Dezember 1944 umkam.

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Hofer-




Politischer Widerstand



Herbert Hoffinger: geboren 2.4.1890 in Wien, gestorben 9.11.1976 in Graz. Hoffinger studierte nach dem Ersten Weltkrieg in Graz Jus und arbeitete als Versicherungsbeamter in Graz. Als Monarchist wurde er am 1. September 1939 in „Schutzhaft“ genommen und am 10. September ins KZ Buchenwald gebracht, wo er bis zu seiner Entlassung am 16. Oktober 1940 bleiben musste. Nach 1945 arbeitete und studierte er noch Theologie in Graz. Er starb am 9. November 1976 in Graz.

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Alliierte Soldaten



Robert H. Honeycutt: Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Josef Horvath: geboren 3.2.1920 in Körment (Ungarn), gestorben 4.3.1945 in Zschachwitz (Dresden). Der Alpine-Arbeiter aus Leoben-Leitendorf gehörte der ÖFF-Bodenorganisation in Leoben an, wo er u. a. die Partisanen-Anleihe verwaltete und das gesammelte Geld an die slowenischen Partisanen weiterleitete. Er wurde wegen seiner Tätigkeit im Rahmen der ÖFF am 3. Oktober 1944 festgenommen und ins KZ Flossenbürg überstellt, wo er im Außenlager Zschachwitz am 4. März 1945 starb.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Martin Horvath: geboren 18.10.1910, gestorben 17.5.1945 in Dachau. Der Arbeiter bei Brigl & Bergmeister in Niklasdorf wurde am 28. November 1944 wegen Unterstützung des Widerstands im Rahmen der Roten Hilfe festgenommen und ins KZ Dachau überstellt, wo er nach der Befreiung am 17. Mai 1945 starb.

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Alliierte Soldaten



Elmer G. Howell: gestorben 22.2.1944 in Wenigzell. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 H Bombers (42-64462) des 716. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 22. Februar 1944 in Wenigzell abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Fritzi Hubert, geb. Orowan: Sie war mit Laszi Hubert verheiratet und wurde während des Holocausts in Ungarn umgebracht. Am Grabstein des langjährigen Präsidenten der Chewra Kadischa in Graz, Markus Orowan, wird an sie erinnert.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Laszi Hubert: Er war mit Fritzi Orowan verheiratet und wurde während des Holocausts in Ungarn umgebracht. Am Grabstein des langjährigen Präsidenten der Chewra Kadischa in Graz, Markus Orowan, wird an ihn erinnert.

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Alliierte Soldaten



Douglas Georg Hughes: gestorben 7.7.1944 in Strallegg. Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)KZ Opfer



Eduard Huppert: geboren 16.2.1881 in Mährisch Ostrau/Ostrava (CSR), gestorben 1.1.1945 in Auschwitz. Huppert war bereits in Mährisch Ostrau aus dem Judentum aus- und zum evangelischen Glauben übergetreten, ehe er 1914 nach Graz kam. Hier eröffnete er eine Tanzschule, die er – da er nach den Nürnberger Gesetzen als „Juden“ galt – 1938 schließen musste. Er ging als Schweißer nach Leipzig und später nach München. Um seiner Frau und Tochter in Graz näher zu sein, nahm er 1941 eine Arbeit in Wr. Neustadt an, von wo er immer wieder auch nach Graz kam. Im Zuge eines Mietstreits wurde er denunziert und beim Versuch in die Slowakei zu fliehen am 20. November 1943 festgenommen. Im Februar 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er am 1. Jänner 1945 umkam.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Andreas Hösch: geboren 12.11.1895 in Proleb, gestorben 31.3.1945 in Dachau. Der Leobner Gastwirt war in der Ersten Republik Metallschlosser und sozialdemokratischer Sekretär des Metallarbeiterverbands. Nach dem Februar 1934 wurde er entlassen. Er eröffnete ein Gasthaus in Leoben, das wegen seiner politischen Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten 1942 geschlossen wurde, weshalb er als Arbeiter in der Alpine Montangesellschaft dienstverpflichtet wurde. Wegen Unterstützung der ÖFF, er war Mitglied der ÖFF-Bodenorganisation, nahm die Gestapo Hösch am 12. August 1944 fest und überstellte ihn am 27. September 1944 ins KZ Flossenbürg. Von dort kam er am 30. Oktober ins KZ Dachau, wo er am 31. März 1945 starb.

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I

KZ Opfer



Wassilij Ignatikin: geboren 2.2.1920 in Nowo-Slobodka (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 20. September 1944 im KZ Peggau.

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Alliierte Soldaten



Mark E. Imlay: gestorben 15.11.1944 in Kleinsölk. Er war Soldat des 352. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des amerikanischen B 17 G Bombers (42-97728 – „NONE“), der am 15. November 1944 auf dem Schöneck in Kleinsölk abgestürzt ist. Die Leiche wurde am 27. Juli 1945 geborgen und auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof Lorraine American Cemetery in St. Avold (Frankreich) bestattet.

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Alliierte Soldaten



Gordon E. Ingersoll: Er war Co-Pilot des amerikanischen B-17 G Bombers (42-102913) der 15. US-Air Force, der am 26. Juli 1944 in Strallegg abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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J

Jüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Anna Jagoda, geb. Steiner: geboren 3.2.1906 in Triest. Sie war die Frau des Kaufmanns Samuel Jagoda, der zunächst in Gratkorn und später in Graz eine Warenhandlung in der Ghegagasse 34 betrieb. Es gelang ihr 1939 mit ihren beiden Kindern, Gertrud und Egon, nach Südamerika zu fliehen, wo sie in Chile eine neue Existenz aufbauen konnte. Ihr Mann, der nach Jugoslawien geflohen war, kam am 4. August 1941 ins kroatische Konzentrationslager Jasenovac, wo er umgekommen ist.

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Steiner-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähntJugendliche explizit erwähnt



Gertrud Jagoda: geboren 26.12 1929 in Graz. Sie war die Tochter des Kaufmanns Samuel und Anna Jagoda. Die Eltern betrieben in Graz eine Warenhandlung in der Ghegagasse 34. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Egon konnte sie 1939 nach Chile emigrieren und dort eine neue Existenz aufbauen. Der Vater wurde am 4. August 1941 ins kroatische Konzentrationslager Jasenovac deportiert, wo er umgekommen ist.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Egon Jagoda: geboren 28.1.1931 in Graz. Er war der Sohn von Anna und Samuel Jagoda. Die Eltern betrieben eine Warenhandlung in der Ghegagasse 34. Gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester Gertrud konnte er 1939 nach Chile emigrieren und dort eine neue Existenz aufbauen. Der Vater wurde am 4. August 1941 ins kroatische Konzentrationslager Jasenovac deportiert, wo er umgekommen ist.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Ernst Jagoda: geboren 28.6.1927 in Graz. Der Sohn des Kaufmanns Nathan und Cyla Jagoda besuchte das Oeversee-Gymnasium im Grazer Bezirk Gries. Nach dem „Anschluss“ 1938 musste er als jüdischer Schüler die Schule verlassen. Er floh nach Palästina. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Samuel Jagoda: geboren 14.12.1892 in Plock (Polen), gestorben 1941 in Jasenovac (Kroatien). Er heiratete 1928 in Graz die aus Triest stammende Anna Steiner, mit der er eine Warenhandlung in der Ghegagasse 34 betrieb. Nach dem Pogrom 1938 wurde er ins KZ Dachau deportiert. Nach seiner Freilassung ging er nach Jugoslawien, wo er nach dem Überfall der Wehrmacht am 4. August 1941 in das kroatische KZ Jasenovac verschleppt wurde und dort umkam.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Jahn: geboren 10.6.1898 in Marburg/Maribor, gestorben 23.9.1943 in Graz. Er gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und dem Republikanischen Schutzbund in Graz an. Der Eisenbahner wurde im Herbst 1936 wegen des Verdachts Mitglied der illegalen Eisenbahnergewerkschaft zu sein verhaftet und vier Monate angehalten. Zudem verlor er seine Arbeit bei der Bahn und wurde erst wieder 1938 eingestellt. 1941 rief er im Bereich des Hauptbahnhofs Graz eine Betriebszelle der Roten Gewerkschaft ins Leben. Die Gestapo verhaftete ihn am 21. August 1942. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 18. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Johann Jahn wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Fritz Jahoda: geboren 23.5.1909 in Wien, gestorben 20.12.2008 in Concord (USA). Jahoda war Pianist, Dirigent und Chordirektor, der u.a. in Düsseldorf und Köln engagiert war, ehe er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus Deutschland weggehen musste. Ab Jänner 1935 wirkte er am Stadttheater Graz, wo er nach dem „Anschluss“ 1938 erneut seine Stelle verlor. Er emigrierte zunächst nach Großbritannien und dann in die USA. Dort wirkte er als Musiker und unterrichtete an Hochschulen. Fritz Jahoda verstarb 2008.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Anton Jaindl: geboren 5.1.1897, gestorben 31.3.1945 in Fürstenfeld. Der Briefträger und Hundeabrichter aus Kroisbach an der Feistritz wurde aus politischen Gründen – es wurde ihm vorgeworfen Kommunist zu sein, „Feindsender“ zu hören und die Nachrichten an Fremdarbeiter weiter zu verbreiten – im März 1945 mit seiner Frau und seinem Sohn verhaftet. Während seine Frau und sein Sohn am 31. März wieder freigelassen wurden, erschoss die Gestapo Anton Jaindl im Wald in der Nähe des Landratsamtes in Fürstenfeld.

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Alliierte Soldaten



William H. Jameson: Er war Soldat der 15. US-Air Force aus South Carolina (USA) und ein Besatzungsmitglied des B-17 Bombers F 42 – 3157 „LAURA“ (301. BG, 32. BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab. Jameson überlebte.

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KZ Opfer



Emile Jamin: geboren 20.1.1892 in Daumery (Frankreich), gestorben 9.4.1944 in Aflenz/Wagna. Jamin war Landarbeiter, der im Oktober 1943 in Frankreich verhaftet wurde und zunächst ins KZ Buchwald kam. Am 22. Februar 1944 wurde er ins KZ Mauthausen überstellt, von wo er nach Aflenz kam. Hier starb der französische KZ-Häftling am 9. April 1944.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Franz Jammernegg: geboren 8.11.1910 in Waldschach bei St. Nikolai im Sausal, gestorben 6.4.1945 in Stein an der Donau. Jammernegg arbeitete als Bergarbeiter in Piberstein, wo er im Sommer 1940 der KPÖ beitrat, für die er in der Folge weitere Mitglieder warb. Die Gestapo nahm ihn am 14. Juli 1941 fest und der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 11. März 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 12 Jahren Kerker. Er wurde am 6. April 1945 von der SS im Zuchthaus Stein an der Donau erschossen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Johann Jandl: geboren 31.3.1903 in Muggauberg (Stallhofen), gestorben 30.9.1942 in Wien. Der Hilfsarbeiter aus Voitsberg gehörte bis 1928 der Sozialdemokratischen Partei an, ehe er 1931 der KPÖ beitrat. Für die KPÖ war er im Bezirk Voitsberg für den Vertrieb der Presse verantwortlich. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann er gemeinsam mit Albin Kaiser 1939/40 mit dem Neuaufbau der kommunistischen Widerstandszellen bzw. der Roten Hilfe im Bezirk. Er wurde am 14. Juli 1941 verhaftet und am 31. Juli 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Jandl wurde am 30. September 1942 im Landesgericht Wien hingerichtet.

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Orte des Terrors - KZ



Edmund Janicki: geboren 13.10.1899 in Lesko (Polen). Der polnische KZ-Häftling starb am 30. März 1945 im KZ Peggau.

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Individueller WiderstandKZ Opfer



Heinrich Janko: geboren 10.5.1903 in Iglau (CSR), gestorben 15.1.1942 in Flossenbürg. Janko arbeitete als Schuhmacher in Köflach. Er wurde am 24. Oktober 1941 wegen „abfälliger Äußerungen gegen das Regime“ festgenommen und kam am 29. Dezember 1941 in das KZ Flossenbürg, wo er bereits zwei Wochen später, am 15. Jänner 1942, verstarb.

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KZ Opfer



Josef Jankowsky: geboren 12.7.1910 in Swintiany (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 20. Jänner 1945 im KZ Peggau.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS Justiz



Jože Janša: geboren 21.3.1921 in Radovljica (Slowenien), gestorben 12.5.1944 in Graz. Der Schuhmacher gehörte zuletzt dem 1. Bataillon der Gebirgsjäger-Ersatz-und Ausbildungseinheit in Innsbruck an. Wegen Desertion wurde er am 3. März 1944 vom Divisionsgericht in Klagenfurt zum Tode verurteilt und am 12. Mai 1944 in Graz hingerichtet.

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Josef Janscha-




Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Jauk: geboren 7.12.1899 in Übelbach, gestorben 19.11.1944 in Mauthausen. Der Arbeiter in der Brauerei Göß in Leoben gehörte der ÖFF-Bodenorganisation an. Wegen Unterstützung der Partisanen der ÖFF verhaftete ihn am 11. Juli 1944 die Gestapo, die ihn am 21. September ins KZ Mauthausen überstellt, wo er am 19. November 1944 starb.

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Politischer Widerstand



Franz Jauk: geboren 1.10.1904 in Eggenberg bei Graz, gestorben 12.1995 in Graz. Der Textilarbeiter war seit 1929 in Graz politisch aktiv, wo er seit 1931 der Leitung der KPÖ Graz angehörte. 1933 ging er nach Wien, wo er nach dem Februar 1934 der Leitung des Autonomen Schutzbundes angehörte. 1936 wurde er verhaftet und war bis zur Amnestie im Februar 1938 in Haft. Bereits am 15. November 1938 wurde er erneut festgenommen und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 15 Monaten Zuchthaus verurteilt. Er kam in der Folge ins KZ Dachau, wo er Zeuge der Menschenversuche der SS wurde. Gemeinsam mit einem Mithäftling gelang es ihm, die Geräte für die mörderischen Versuche zu zerstören, woraufhin die „Versuchsreihe“ beendet werden musste. Er erlebte die Befreiung im Außenlager Schlachters am Bodensee und kehrte 1945 nach Graz zurück, wo er verschiedene politische Funktionen innerhalb der KPÖ innehatte und im KZ Verband aktiv war. Jauk verstarb mit 91 Jahren im Dezember 1995 in Graz.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Hugo Jaul: geboren 15.9.1893 in Schlaining. Hugo Jaul war der Sohn des aus Kobersdorf im Burgenland stammenden Hausierers Nathan und seiner Frau Katharina Jaul. Er heiratete 1927 in Graz die aus Ödenburg stammende Katharina Fellner. Nach dem Ersten Weltkrieg eröffnet er in Judenburg einen Gemischtwaren-, Textil- und Konfektionswarenhandel. Hugo Jaul wurde am 27. Oktober 1939 von Wien nach Nisko deportiert.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Katharina Jaul, geb. Fellner: geboren 13.2.1903 in Ödenburg (Ungarn), gestorben 11.5.1942 in Maly Trostinec. Sie heiratete 1917 den Judenburger Kaufmann Hugo Jaul. Katharina Jaul wurde am 6. Mai 1942 von Wien nach Maly Trostinec deportiert, wo sie am 11. Mai ermordet wurde.

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Fellner-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZJugendliche explizit erwähnt



Alfons Jaul: geboren 11.3.1929 in Judenburg, gestorben 11.5.1942 in Maly Trostinec. Alfons war der Sohn der Judenburger Kaufleute Hugo und Katharina Jaul. Er wurde gemeinsam mit seinem Bruder am 6. Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert und am 11. Mai 1942 ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZJugendliche explizit erwähnt



Julius Josef Jaul: geboren 13.6.1933 in Judenburg, gestorben 11.5.1942 in Maly Trostinec. Er war der Sohn der Judenburger Kaufleute Hugo und Katharina Jaul. Er wurde gemeinsam mit seinem Bruder am 6. Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert und am 11. Mai 1942 ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Ludwig Jaul: geboren 4.1.1885 in Schlaining, gestorben 4.9.1942 in Maly Trostinec. Ludwig Jaul betrieb in Judenburg ein Galanterie- und ein Papier- und Schreibwarengeschäft. Er wurde am 31. August 1942 von Wien nach Maly Trostinec deportiert, wo er am 4. September 1942 ermordet wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Malvina Jaul: geboren 18.11.1882 in Kobersdorf. Sie war die Tochter des aus Kobersdorf im Burgenland stammenden Hausierers Nathan und seiner Frau Katharina Jaul. Sie arbeitete als Hausgehilfin in Judenburg. Im Juli 1939 musste sie nach Wien übersiedeln. Ihr weiteres Schicksal ist unbekannt.

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KZ Opfer



Vasa Jekic: geboren 28.12.1893 in Petrovci (Jugoslawien). Der jugoslawische KZ-Häftling starb am 13. März 1945 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Milan Jelić: geboren 19.11.1910 in Rijeka (Kroatien), gestorben 23.12.1944 in Graz. Der kroatische Hilfsarbeiter kam im Sommer 1940 zum Arbeiten ins Deutsche Reich. Zuletzt arbeitete er in der Marmeladefabrik Pomona in St. Ruprecht bei Villach. Er unterstützte im Herbst 1944 die Partisanen um Heinrich Brunner und Josef Ribič mit Waffen und Munition. Die Gestapo verhaftete ihn Ende November 1944 und der Volksgerichtshof verurteilte ihn drei Wochen später wegen „Beihilfe zur Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung“ zum Tode. Jelić wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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KZ Opfer



Fjodor Jescholow: geboren 24.12.1915 in Panowabalka (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling wurde am 10. Oktober 1944 in Peggau erschossen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS JustizFrauen explizit erwähnt



Margarete Jesernigg, geb. Stark: geboren 10.5.1907 in Reichenau an der Rax, gestorben 23.12.1944 in Graz. Die Witwe eines Eisenbahners unterstützte in Villach gemeinsam mit Maria Peskoller und Rosa Eberhard die untergetauchten Deserteure und Zwangsarbeiter der Gruppe rund um Heinrich Brunner, Josef Ribič und Erich Ranacher. Die Gestapo verhaftete sie am 11. November 1944. Der Volksgerichtshof verurteilte sie am 18. Dezember 1944 wegen „Beihilfe zur Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung“ zum Tode. Jesernigg wurde am 23. Dezember 1944 in Graz hingerichtet.

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StarkMargarethe Jessernigg-




Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Johann Jessner: geboren 26.12.1890 in Kobenz, gestorben 6.4.1945 in Stein a. d. Donau. Der Reichsbahnangestellte aus Knittelfeld war bis 1934 Mitglied der SDAP und des Republikanischen Schutzbundes. Als in der Eisenbahnwerkstätte Sammlungen für die Rote Hilfe durchgeführt wurden, spendete er Geld. Im Sommer 1942 wurde er deshalb festgenommen und am 6. Mai 1943 vom Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu fünfeinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde kurz vor Kriegsende am 6. April 1945 von der SS in Stein a. d. Donau erschossen.

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Politischer WiderstandFrauen explizit erwähnt



Rosa Jochmann: geboren 19.7.1901 in Wien, gestorben 28.1.1994 in Wien. Jochmann war in der Gewerkschaftsbewegung und der Sozialdemokratischen Partei führend tätig. So war sie ab 1933 Mitglied des Parteivorstands der Sozialdemokratischen Partei und nach deren Verbot 1934 gehörte sie der Führung der Revolutionären Sozialisten an. Unter ihrem Decknamen „Josefine Drechsler“ war sie weiter illegal aktiv und wurde deshalb mehrmals festgenommen und verurteilt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nahm die Gestapo sie am 22. August 1939 fest und überstellte sie im März 1940 in das KZ Ravensbrück. Nach der Befreiung 1945 bekleidete sie mehrere Funktionen in der SPÖ. Sie starb am 28. Jänner 1994 in Wien.

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KZ Opfer



Milan Jokovic: geboren 23.4.1903 in Milisevo Selo (Jugoslawien). Der jugoslawische KZ-Häftling starb am 6. März 1945 im KZ Peggau.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeFrauen explizit erwähnt



Golda (Gisa) Josefsberg, geb. Körner: geboren 28.10.1898 in Stryi (Polen). Sie lebte mit ihrem Mann, den Maschinenstricker Aron Josefsberg in Graz. Noch im Mai 1938 meldeten sie sich aus Graz ab und gingen nach Drohobycz (Galizien), woher ihr Mann stammte. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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KörnerGisa-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Leo Josefsberg: geboren 16.12.1931. Er war der Sohn von Golda und Aron Josefsberg. Noch im Mai 1938 meldeten sie sich aus Graz ab und gingen nach Drohobycz (Galizien), woher die Eltern kamen. Über das weitere Schicksal ist nichts bekannt.

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Jüdische Opfer - Israelitische Kultusgemeinde



Aron Samson (Simon) Josefsberg: geboren 18.8.1901 in Drohobycz (Polen). Der Maschinenstricker Aron Josefsberg lebte mit seiner Frau Golda und dem Sohn Leo in Graz. Noch im Mai 1938 meldeten sie sich aus Graz ab und gingen nach Drohobycz (Galizien), woher er stammte.

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Simon-




Politischer WiderstandKZ Opfer



Viktor Judmaier: geboren 19.7.1914 in Gai, gestorben 15.11.1944 in Mauthausen. Die Bauernfamilie Judmaier aus dem Tollinggraben (St. Peter-Freienstein) unterstützte die Partisanen der ÖFF und ließ sie bei sich nächtigen. Im Zuge einer Verhaftungswelle wurden Viktor sen., Viktor jun. und Alfred Judmaier am 15. August 1944 verhaftet und im September ins KZ Mauthausen überstellt, wo Viktor jun. am 14. November 1944 starb.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Karl Jung: geboren 4.12.1897, gestorben 3.4.1945. Jung kam 1931 nach Birkfeld, wo er als Zuckerbäcker arbeitete. Während der Zeit des Nationalsozialismus äußerte er sich wiederholt negativ über das System, weshalb ihm mehrfach auch mit der Einlieferung in ein Konzentrationslager gedroht wurde. Am 3. April 1945 wurde Jung von SS-Männern abgeholt und neben der Straße nach Gasen erschossen.

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Politischer WiderstandKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Ida Jäger: geboren 23.1.1897, gestorben 1945 in Uckermark. Die Trofaiacher Hausfrau wurde gemeinsam mit ihrem Mann im September 1944 wegen politischer Betätigung – u. a. hatten sie den Partisan Silvester Heider bei sich beherbergt – verhaftet und nach zwei Monaten Gefängnis in Leoben nach Ravensbrück deportiert. Ida Jäger starb im April 1945 im zum Todeslager umfunktionierten „Jugendschutzlager“ Uckermark.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Jäger: geboren 18.10.1901 in Leoben, gestorben 19.12.1944 in Buchenwald. Der Trofaiacher Arbeiter wurde wegen Unterstützung des Widerstands am 25. September 1944 von der Gestapo Leoben festgenommen und zunächst ins KZ Flossenbürg überstellt. Von dort kam er nach Mittelbau-Dora und am 16. Dezember nach Buchenwald, wo er am 19. Dezember 1944 starb.

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K

Individueller Widerstand



Alois Kabelka: geboren 5.5.1892 in Wetzelsdorf bei Graz, gestorben 4.2.1970 in Graz. Der Mittelschulprofessor wirkte von 1921 bis 1938 in der damals noch eigenständigen Gemeinde Wetzelsdorf (heute Graz-Wetzelsdorf) als christlich-sozialer Gemeinderat. Im Zuge der „Neuordnung des Berufsbeamtentums“ wurde er als politischer Gegner entlassen. Am 8. April 1942 wegen abfälliger Äußerungen über führende Funktionäre des Nationalsozialismus verhaftet, verurteilte ihn das Sondergericht Graz nach dem Heimtückegesetz zu fünf Monaten Kerker. Nach 1945 unterrichtete er wieder am Overseegymnasium in Graz und war zudem jahrelang Obmann des Landesverbandes Steiermark der österreichischen Widerstandskämpfer und Opfer des Faschismus (KZ-Verband). Er starb am 4. Februar 1970 in Graz.

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Politischer Widerstand



Emil Kahr: geboren 5.3.1888 in Graz, gestorben 18.4.1945 in Straubing. Der in Gratkorn lebende Kesselschmied gehörte ab 1941 der „Roten Gewerkschaft“ an, die u.a. für Angehörige von inhaftierten Marxisten Geld sammelte. Kahr beteiligte sich an dieser Solidaritätsaktion, weshalb er am 17. März 1943 festgenommen wurde. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 25. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zu 15 Jahren Zuchthaus. Er starb am 18. April 1945 im Zuchthaus Straubing.

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Alliierte Soldaten



Kenneth B. Kai-Kee: gestorben 27.7.1944 in St. Jakob. Soldat der 15. US-Air Force aus Kalifornien (USA) und Co-Pilot des B-17 Bombers F 42 – 3157 „LAURA“ (301. BG, 32. BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab, wobei Kai-Kee starb.

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KZ Opfer



Ulbait Kairow: geboren 15.10.1920 in Buchara (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 28. November 1944 im KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Albin Kaiser: geboren 1.3.1895 in Wies, gestorben 30.9.1942 in Wien. Kaiser arbeitete in Voitsberg als Bauarbeiter. Er gehörte seit 1922 der KPÖ an, für die auch zeitweise als Leiter im Bezirk Voitsberg aktiv war. Wegen des Verdachts der kommunistischen Betätigung wurde er mehrmals festgenommen und 1934 im Anhaltelager Messendorf interniert. Ab 1939 war er führend innerhalb der Roten Hilfe aktiv, ehe er im Februar 1940 gemeinsam mit Johann Jandl den Neuaufbau des kommunistischen Widerstands im Bezirk vorantrieb. Am 20. Juli 1941 verhaftete ihn die Gestapo. Wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilte ihn der Volkgerichtshof am 31. Juli 1942 zum Tode. Albin Kaiser wurde am 30. September 1942in Wien hingerichtet.

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Politischer Widerstand



Franz Kaiser: geboren 25.9.1902 in Rettenbach, gestorben 12.4.1944 in Graz. Der Bergarbeiter aus Bärnbach gehörte, als im Bezirk Voitsberg die KPÖ neu aufgebaut wurde, ab Herbst 1940 einer KP-Zelle in Rosenthal an. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen die KPÖ in der Steiermark nahm die Gestapo ihn am 16. September 1941 fest. Der Senat für Hoch- und Landesverrat am Oberlandesgericht Wien verurteilte ihn am 25. Februar 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu vier Jahren Zuchthaus. Er starb am 12. April 1944 im Zuchthaus Karlau in Graz.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Anna Malvine Kallmus: geboren 28.2.1878 in Wien, gestorben 1941 in Litzmannstadt. Sie lebte in Frohnleiten, wo sie ein Haus erwarb, in dem sich immer wieder auch ihre Schwester Dora aufhielt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste Anna Kallmus zwangsweise nach Wien ziehen, ihr Haus wurde von der Stadtgemeinde „arisiert“. Am 2. November 1941 wurde sie ins Ghetto noch Litzmannstadt deportiert, wo sie umkam.

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Als Jude oder Jüdin verfolgt (Archiv der Namen)Frauen explizit erwähnt



Dora Philippine Kallmus: geboren 20.3.1881 in Wien, gestorben 30.10.1963 in Frohnleiten. Unter ihrem Künstlernamen Madame d’Ora wirkte sie seit 1907 als Fotografin in Wien und ab 1925 in Paris. Bereits 1919 ist sie aus dem Judentum ausgetreten und dem evangelischen Glauben beigetreten. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Paris musste sie 1940 ihr Pariser Atelier aufgeben und floh ins unbesetzte Südfrankreich, wo sie sich u.a. in einem Kloster versteckt hielt. 1946 kehrte sie erstmals wieder nach Österreich zurück und fotografierte u.a. Flüchtlingslager und das zerstörte Wien. Bei einem Autounfall 1959 verlor sie ihr Gedächtnis. Sie verbrachte die letzten Jahre im restituierten Haus ihrer Schwester in Frohnleiten, wo sie nach ihrem Tod auch bestattet wurde. Obwohl aus dem Judentum ausgetreten, wurde sie 2019 exhumiert und in einem Ehrengrab am Jüdischen Friedhof in Graz bestattet.

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KZ Opfer



Józef Kaminski: geboren 19.3.1916 in Polen. Der polnische KZ-Häftling starb im KZ Peggau.

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Individueller WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Ernst Kampel: geboren 6.10.1894 in Gedönvar (Ungarn), gestorben 31.3.1945 in Fürstenfeld. Der Gastwirt aus Jennersdorf versuchte gemeinsam mit Josef Deutsch Fronturlauber von der Sinnlosigkeit der weiteren Kriegsführung zu überzeugen. Aus diesem Grund wurde er von der Gestapo am 23. Februar 1945 verhaftet und am 31. März 1945 im Wald in der Nähe des Landratsamtes in Fürstenfeld erschossen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS JustizFrauen explizit erwähnt



Josefa Kampl, geb. Oleschko: geboren 14.3.1905 in Ettendorf, gestorben 12.1.1945 in Graz. Sie betrieb mit ihrem Mann in Ettendorf eine Landwirtschaft. Sie versteckte wochenlang einen flüchtigen Franzosen, dem sie auch zur Flucht zu den Partisanen half. Gemeinsam mit anderen UnterstützerInnen der slowenischen Partisanen wurde sie Mitte Juni 1944 verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilte sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat am 6. Jänner 1945 zum Tode. Kampl wurde am 12. Jänner 1945 in Graz hingerichtet.

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Oleschko-




Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Ernst Kapaunig: geboren 14.5.1893 in Villach, gestorben 13.4.1943 in Wien. Der Leobner Zugführer war bis 1934 Sozialdemokrat und Mitglied des Republikanischen Schutzbundes. Bereits vor aber auch nach dem „Anschluss“ 1938 beteiligte er sich an der Widerstandsarbeit der KPÖ in Leoben. Er sammelte Mitgliedsbeiträge und Spenden und unternahm nach Kriegsbeginn gegen die Sowjetunion Sabotageakte an Zugsgarnituren. Deshalb wurde er am 10. Oktober 1941 verhaftet und am 9. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ und „landesverräterischen Feindbegünstigung“ vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Kapaunig wurde am 13. April 1943 in Wien hingerichtet.

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Politischer WiderstandKZ Opfer



Johann Kapp: geboren 26.8.1890 in Breitenau, gestorben 17.5.1944 in Ebensee. Kapp arbeitete zunächst als Knecht in der Breitenau, ehe er nach dem Ersten Weltkrieg in Bruck an der Mur eine Arbeit als Zugführer bei der Eisenbahn erhielt. Er gehörte in der Ersten Republik der SDAP an, ehe er sich nach den Februarkämpfen 1934 der KPÖ anschloss. Im Mai 1937 wurde er wegen „kommunistischer Tätigkeit“ festgenommen und zu sechs Jahren Kerker verurteilt. Im März 1938 erfolgte seine Entlassung. Er war weiter innerhalb der KPÖ aktiv, weshalb er mehrmals festgenommen und schließlich am 29. März 1943 in das KZ Dachau und am 5. November 1943 in das KZ Mauthausen kam. Er ist am 17. Mai 1944 im Außenlager Ebensee umgekommen.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Peter Kapper: geboren 27.2.1913 in Leoben-Judendorf, gestorben 23.2.1945 in Wien. Kapper arbeitete zwischen 1938 und 1941 in Graz, Knittelfeld und Braunschweig als Schlosser, ehe er am 1. September 1941 im Zuge einer Dienstverpflichtung dem Fliegerhorst Zeltweg zugeteilt wurde. Als er am 1. Mai 1944 die Abberufung an die Front erhielt, desertierte er und schloss sich den Partisanen der ÖFF an. Am 4. August 1944 wurde er in Admont festgenommen und vom Reichskriegsgericht wegen „Kriegsverrat“ und Fahnenflucht am 21. Dezember 1944 zum Tode verurteilt. Kapper wurde am 23. Februar 1945 in Wien hingerichtet.

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ZwangsarbeiterInnenJugendliche explizit erwähnt



Wasyli Karasenwicz: geboren 25.5.1924 in Kulawa (Ukraine), gestorben 4.5.1943 in St. Dionysen. Er war ein ukrainischer Zwangsarbeiter aus dem Lager St. Dionysen, der für die Baufirma Hinteregger und Fischer gearbeitet hat. Er starb bei einem Arbeitsunfall am 4. Mai 1943.

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Politischer Widerstand



Eduard Karin, geboren 20.10.1913, gestorben 3.5.1945 in Soboth. Der Angehörige der slowenischen Lackov-Partisanen kam bei den Kämpfen im Raum Soboth am 3. Mai 1945 ums Leben. Er wurde am 1. Juni 1945 am Friedhof Soboth bestattet.

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KZ Opfer



Jemilian Karmazin: geboren 6.8.1897 in Paretschija (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 29. Jänner 1945 im KZ Peggau.

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Soldaten - DeserteureOpfer der NS JustizJugendliche explizit erwähnt



Balthasar Karner: geboren 17.8.1925 in Tamsweg, gestorben 20.4.1945 in Zeltweg. Karner war Gefreiter der Wehrmacht, als er im April 1945 desertierte. Er wurde am 20. April 1945 nahe dem Fliegerhorst Zeltweg von einem Militärgericht „wegen Fahnenflucht“ zum Tode verurteilt und erschossen.

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Alliierte Soldaten



Jack W. Kasparian: gestorben 1.10.1943 in Heilbrunn (Anger). Er war Soldat des 328. Bombergeschwaders und Besatzungsmitglied des am 1. Oktober 1943 nach einem Luftkampf über den Messerschmitt-Flugzeugwerken in Wiener Neustadt am Moarhof auf der Brandlucken abgestürzten amerikanischen B-24D Bombers (41-23711).

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KZ Opfer



Toma Kelic: geboren 21.12.1911 in Workusevec (Jugoslawien). Der jugoslawische KZ-Häftling starb am 23. November 1944 in Peggau.

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Individueller WiderstandOpfer der NS Justiz



Franz Keller: geboren 1.3.1895 in Graz, gestorben 20.11.1944 in Graz. Der mehrfach vorbestrafte Franz Keller arbeitete seit 1940 bei Simmering-Graz-Pauker in Graz als Drahtzieher. Im Sommer 1943 äußerte er sich gegenüber Arbeitskollegen, dass die Engländer und Amerikaner demnächst kommen und sie befreien würden. Auch wünsche er sich den baldigen Tod der nationalsozialistischen Führung. Diese Äußerungen wurden denunziert, weshalb Keller am 10. Oktober 1944 vom Senat für Hoch- und Landesverratssachen am Oberlandesgericht Graz wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode wurde. Keller wurde am 20. November 1944 in Graz hingerichtet.

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Alliierte Soldaten



James W. Kendrick: Er war Soldat der 15. US-Air Force aus Kentucky (USA) und Besatzungsmitglied des B-17 Bombers G 42 – 32107 (301. BG, 32 BS), der einen Angriffe auf die Rüstungsanlagen in Wiener Neustadt und Wiener Neudorf flog. Das Flugzeug wurde am 27. Juli 1944 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen und stürzte im Gemeindegebiet von St. Jakob ab. Kendrick überlebte den Absturz.

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Alliierte Soldaten



Thomas J. Kennedy: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-17 G Bombers (42-102913) der 15. US-Air Force, der am 26. Juli 1944 in Strallegg abstürzte, wobei er ums Leben kam.

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Alliierte Soldaten



Donald H. Kennedy: Er war Besatzungsmitglied des amerikanischen B-24 J Bombers (42-73416) des 344. Bombengeschwaders der 15. US-Air Force, der am 29. Mai 1944 in Fischbach abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Albert Kern: geboren 24.10.1866 in Holitsch (CSR), gestorben 12.9.1942 in Theresienstadt. Kern war Kaufmann in Graz. Er musste 1939 nach Wien übersiedeln, von wo aus er am 14. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde und zwei Monate später im Alter von 76 Jahren umkam.

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Politischer WiderstandGestapo/SS/NSDAP (Archiv der Namen)



Patriz Kernbichler: geboren 25.3.1893 in Stambach, gestorben 4.5.1945 in Hartberg. Der Landwirt und Bürgermeister von Stambach wurde am 1. Mai 1945 von der Gestapo festgenommen, da er verdächtigt wurde, die Partisanen rund um den Deserteur Gustav Pfeiler unterstützt zu haben. Am 4. Mai holte in eine Militärpatrouille aus der Zelle des Bezirksgerichts Hartberg. Er wurde am 4. Mai 1945 im Park von Hartberg erschossen.

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Individueller WiderstandOpfer der NS Justiz



Anton Kernmayer: geboren 27.9.1912 in Fohnsdorf, gestorben 24.7.1944 in Brandenburg. Kernmayer war ab 1929 HJ-Führer, seit 1930 Mitglied der SA und auch am Putschversuch der Nationalsozialisten im Juli 1934 beteiligt. Nach dem „Anschluss“ 1938 trat der Fohnsdorfer Schweiße aus Enttäuschung aus der NSDAP aus. Am 23. November 1943 nahm ihn die Gestapo fest, da er verdächtigt wurde, am 5. November 1943 an seiner Arbeitsstelle an einem Förderhunt die Sätze „Hitler verrecke“ und darunter „Hammer und Sichel“ sowie im Aufenthaltsraum „Nieder mit Hitler, wir wollen Frieden“ geschrieben zu haben. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn wegen „Zersetzung der Wehrkraft“ am 16. Juni 1944 zum Tode. Er verübte vor der Hinrichtung am 24. Juli 1944 im Zuchthaus Brandenburg Selbstmord.

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Kernmeier-




Alliierte Soldaten



Paul M. Kerr: gestorben 26.7.1944 in Strallegg. Er war Co-Pilot des am 26. Juli 1944 in Strallegg abgestürzten amerikanischen B-17 G Bombers (44-6168) des 32. Bombergeschwaders der 15. US-Air Force, wobei er ums Leben kam.

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Politischer WiderstandKZ OpferFrauen explizit erwähnt



Josefine Kettler, geb. Vallant: geb. 21.1.1893 in Voitsberg, gest. 6.3.1945 in Rechlin. Die Kapfenberger Hausfrau äußerte sich öfter abfällig gegenüber Maßnahmen der Nationalsozialisten – so u.a. im Zusammenhang mit Spendensammlungen. Sie wurde deshalb am 6. April 1943 festgenommen und zur Gestapo nach Graz überstellt. Von dort kam sie mit einem Transport am 25. Juni 1943 nach Auschwitz. Im Dezember 1944 wurde sie ins KZ Ravensbrück überstellt. Sie starb am 6. März 1945 im Außenlager Rechlin.

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VallantJosefa-




Individueller Widerstand



Christian Kidric: geboren 24.12.1909 in Pichling, gestorben 21.8.1944. Der Bergarbeiter aus Voitsberg wurde am 23. Februar 1942 wegen „Rundfunkvergehens“ und „abfälliger Äußerungen“ festgenommen und vom Sondergericht Graz zu 18 Monaten Haft verurteilt. Kidric ist am 21. August 1944 in der Strafhaft tödlich verunglückt.

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Individueller WiderstandKZ Opfer



Rudolf Kiedl: geboren 17.4.1898 in Kirchberg/Lankowitz, gestorben 1945. Der Köflacher Bergarbeiter wurde wegen Arbeitsvertragsbruch und verbotenem Umgang mit Ausländern am 23. November 1944 in Köflach festgenommen und fünf Tage später der Gestapo Graz übergeben. Diese überstellte ihn am 8. Dezember 1944 in das KZ Flossenbürg. Am 8. März 1945 wurde er von Flossenbürg in das KZ Bergen-Belsen verlegt, von wo er nicht mehr zurückkehrte.

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Alliierte Soldaten



A.I. King: Er war Bestatzungsmitglied des britischen B-24 Bombers des 178. Geschwaders der Royal Air Force, der am 7 Juli 1944 in Strallegg abstürzte. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten und überlebte.

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KZ Opfer



Gregorij Kiroplasow: geboren 15.11. 1898 in Apotschi (Sowjetunion). Der sowjetische KZ-Häftling starb am 28. Oktober 1944 im KZ Peggau.

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Jüdische Opfer - Todesmarsch



Miklos Kis: geboren 13.1.1900 in Budapest (Ungarn), gestorben 4.1945 in Badl (Gemeinde Mauritzen). Kis war ein ungarischer Jude, der im Zuge des Todesmarsches durch die Steiermark Anfang April 1945 bei Badl starb. Er kam nach der Exhumierung 1946 in das nahegelegene Massengrab des ehemaligen KZ Peggau.

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Politischer WiderstandOpfer der NS Justiz



Janez Klančnik: geboren 2.5.1920 in Ravne/Gutenstein, gestorben 12.1.1945 in Graz. Der im SHS-Staat geborene Klančnik wurde 1940 zur jugoslawischen Armee eingezogen, aus der er im April 1941 wieder ausschied. Er arbeitete in der Folge in Kärnten in verschiedenen Betrieben, ehe er sich im November 1943 den slowenischen Partisanen anschloss. Bei einem Gefecht im Mai 1944 wurde er schwer verwundet und festgenommen. Mit den Unterstützern aus dem Lavant- und Jauntal wurde er vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ angeklagt und am 6. Jänner 1945 zum Tode verurteilt. Klančnik wurde am 12. Jänner 1945 in Graz hingerichtet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZ



Viktor Klein: geboren 10.7.1869 in Steben bei Karlsbad (D), gestorben 1944 in Auschwitz. Klein war Rittmeister der k.u.k. Armee und Pächter des Gutes Kollmannshöhe in Gniebing (Feldbach). Als katholisch getaufter Jude wurde er von lokalen Nationalsozialisten nach dem „Anschluss“ 1938 über die ungarische Grenze abgeschoben. Er ging nach Prag, von wo er im März 1943 ins Ghetto Theresienstadt kam. Am 15. Dezember wurde er nach Auschwitz deportiert und Anfang des Jahres 1944 dort ermordet.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJugendliche explizit erwähnt



Otto Günter Klein: geboren 16.5. 1923 in Graz, gestorben 5.5.2015 in Graz. Er war der Sohn des Zahntechnikers Alfred und seiner Frau Elsa Klein. Otto Klein besuchte das Oeversee-Gymnasium in Graz, das er nach dem „Anschluss“ 1938 verlassen musste. Nach dem Pogrom 1938 half er seinem Vater im Provinzreferat für die Juden in der Steiermark bei der Organisation der „Auswanderung“. Gemeinsam mit seinen Eltern floh er im November 1939 nach Palästina. Nachdem im April 1947 seine Mutter gestorben war, kehrte er nach Graz zurück. Der Musiker unterrichtete bis 1998 als Professor für Musikerziehung an der Pädagogischen Akademie in Graz. Er war auch viele Jahre Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Graz. Am 5. Mai 2015 verstarb Otto Klein in Graz.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Emma Klein, geb. Scheck: geboren 17.7.1874 in Gratzen (Böhmen), gestorben 21.8.1942 in Maly Trostinec. Emma Scheck heiratete den aus Ungarn stammenden Kaufmann Heinrich Klein, mit dem sie in Knittelfeld einen Gemischtwarenhandel betrieb. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1910 führte sie das Geschäft bis zur Enteignung und Liquidierung 1938 alleine. Sie musste 1939 nach Wien ziehen, von wo sie am 17. August 1942 gemeinsam mit ihren Kindern Elsa, Helene und Otto nach Maly Trostinec deportiert und am 21. August ermordet wurde.

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Scheck-




Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Elsa Klein: geboren 28.10.1898 in Gratzen (Böhmen), gestorben 21.8.1942 in Maly Trostinec. Elsa Klein war die Tochter der Knittelfelder Kaufleute Heinrich und Emma Klein. Sie arbeitete als Stenotypistin in Knittelfeld. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste sie nach Wien ziehen, von wo sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern am 17. August 1942 nach Maly Trostinec deportiert und dort am 21. August 1942 ermordet wurde.

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Jüdische Opfer - Israelitische KultusgemeindeJüdische Opfer - KZFrauen explizit erwähnt



Helene (Hella) Klein: geboren 19.5.1910 in Knittelfeld, gestorben 21.8.1942 in Maly Trostinec. Helene Klein war die Tochter der Knittelfelder Kaufleute Heinrich und Emma Klein. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste sie nach Wien ziehen, von wo sie mit ihrer Mutter und Geschwistern am 17. August 1942 nach Maly Trostinec deportiert und dort am 21. August 1942 ermordet wurde.

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Hella-