Denkmal für Carl Szokoll
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Das Denkmal erinnert an Carl Szokoll. Dieser war als Major in der Deutschen Wehrmacht tätig und dort am organisierten Widerstand gegen die NS-Führung beteiligt. So fungierte er als Verbindungsmann für Claus Graf Schenk von Stauffenberg im Zuge dessen gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 (Operation Walküre). Im März 1945 leitete er die sogenannte "Operation Radetzky", welche die kampflose Übergabe der Stadt Wien an die Rote Armee vorbereitete, jedoch ebenfalls nicht wie geplant umgesetzt werden konnte. In beiden Fällen entging Szokoll einer Verhaftung, da es ihm gelang seine Beteiligung zu verschleiern bzw. im letzteren Fall durch Flucht in das bereits befreite Purkersdorf. 1946 heiratete er Christine Kukula, mit der er sich bereits 1938 vermählen hatte wollen, was jedoch daran gescheitert war, dass sie vor den NS-Behörden als jüdisch galt. Er war später als Filmproduzent tätig und starb 2004. Die Inschrift des Denkmals verweist explizit auf seine Rolle für die Rettung Wiens. Auch der Park, in dem sich das Denkmal befindet, ist nach Carl Szokoll benannt.
