Gedenktafel für Schwester Angela
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Die Gedenktafel erinnert an die Ordensschwester Angela vom heiligen Herzen Jesu, geborene Maria Cäcilia Autsch, die ab 1933 im Trinitarierinnenkloster Mötz (Tirol) tätig war. Nach dem so genannten "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich setzte sie sich erfolgreich gegen die Beschlagnahmung des Klosters Mölz ein. Außerdem äußerte sie sich kritisch über Adolf Hitler, was zu ihrer Denunziation und Verhaftung durch die Gestapo im August 1940 führte. In der Folge wurde sie zunächst in Innsbruck, später in Rosenheim inhaftiert und schließlich in das KZ Ravensbrück deportiert. Von dort wurde sie im März 1942 nach Auschwitz und im August 1942 nach Auschwitz-Birkenau gebracht, wo sie am 23. Dezember 1944 während eines Luftangriffes durch einen Granatsplitter getötet wurde. 1990 wurde von der katholischen Kirche der Prozess der Seligsprechung eingeleitet, 2018 erhielt sie durch den Papst den Ehrentitel als venerabilis Dei serva (ehrwürdige Dienerin Gottes) zuerkannt. Die Gedenktafel befindet sich auf dem Friedhof des Trinitarierinnenkonvents Mödling und ist nicht öffentlich zugänglich.
