Gedenktafel für die Opfer des Arbeitserziehungslagers Oberlanzendorf
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Die Gedenktafel an der Fassade der Kapelle in Lanzendorf erinnert an die Opfer des 1941 im benachbarten Schloss Oberlanzendorf eingerichteten Arbeitserziehungslagers. Zuerst wurden dort männliche Personen, die von den NS-Behörden als "asozial" oder "arbeitsscheu" definiert wurden, festgehalten. Später kamen dazu Zwangsarbeiter*innen aus Polen, Italien, Griechenland, Jugoslawien, den Niederlanden und der Sowjetunion, sowie Widerstandskämpfer*innen. Zuletzt diente das Lager auch als Durchgangslager für ungarische Jüdinnen und Juden die von hier aus in die Konzentrationslager Auschwitz, Bergen-Belsen und Mauthausen deportiert wurden. Am 1. April 1945 wurde das Lager aufgelöst und rund 400 dort internierten Personen auf Todesmärschen in Richtung des Konzentrationslagers Mauthausen getrieben.
