Denkmal für Zwangsarbeiter*innen in Schwechat
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Das Denkmal in Form der Schattenrisse mehrerer Figuren erinnert an jene Personen, die in den Jahren 1943-1945 an unterschiedlichen Orten in Schwechat (zu dieser Zeit Teil von Groß-Wien) Zwangsarbeit leisten mussten. Das größte Zwangsarbeitslager befand sich in der Alfred-Horn-Straße, wo unter anderem Zwangsarbeiter*innen aus Griechenland, Polen, Tschechien, Italien und der Sowjetunion interniert waren. Auf dem Gelände des heutigen Flughafens Wien-Schwechat und in den Kellern der Schwechater Brauerei wurden Zwangsarbeiter*innen für die Rüstungsproduktion der Heinkel-Flugzeugwerke und der Flugmotorenwerke Ostmark eingesetzt. Darüber hinaus existierten weitere, kleinere Zwangsarbeitsstätten in Schwechat. Die Gestaltung des 2010 errichteten Denkmals wurde im Rahmen eines Schulprojektes durch Schüler*innen des BG/BRG Schwechat erarbeitet.
