Denkmal für Opfer der NS-Euthanasie im Landesklinikum Mauer
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Das Denkmal "Himmelstreppe" in Form aufeinander gestapelter Grabsteine erinnert an die, im Zuge der als "Euthanasie" bezeichneten systematischen Tötung kranker oder beeinträchtigter Menschen ermordeten, Patient*innen der Heil- und Pflegeanstalt Mauer-Öhling. Zwischen Juni 1940 und August 1941 wurden zunächst rund 1300 Personen von hier aus in die Tötungsanstalten Niedernhart und Hartheim gebracht. Später wurden auch direkt in Mauer-Öhling bis April 1945 Patient*innen durch Mangelernährung und Vernachlässigung systematisch zu Tode gebracht oder aktiv ermordet. Zu den Opfern gehörten auch sowjetische Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene. Die hier Ermordeten wurden in Massengräbern auf dem anstaltseigenen Friedhof begraben.
