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        <title xml:lang="de">Kapistran Pieller: Ein Seelsorger und Priester im Widerstand</title>
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        <date when="2019">2019</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
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        <title ref="https://gams.uni-graz.at/derla">DERLA: Digitale Erinnerungslandschaften</title>
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          <resp>Projektleitung</resp>
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        <p>Fixiertes Vermittlungsangebot, born digital</p>
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      <editorialDecl>
        <p>Born digital TEI Dokument zur Beschreibung eines Erinnerungsortes bzw. Erinnerungszeichens.</p>
        <p>Erinnerungszeichen markieren Erinnerungsorte und machen sie in der Öffentlichkeit sichtbar. Sie sind ein sichtbarer Verweis auf Ereignisse, Erfahrungen und Verbrechen, die der Nationalsozialismus und Faschismus zu verantworten haben und sind intentionaler Ausdruck der Erinnerungskultur einer bestimmten Gruppe. Sie können physische oder virtuelle Manifestationen sein. Zur genaueren Bestimmung und Analyse werden die einzelnen Erinnerungsorte/Erinnerungszeichen durch spezifische Kriterien genauer klassifiziert und mit Information angereichert. Hierbei kann es zu Überlappungen und in manchen Fällen zu Unschärfen kommen, weshalb teils Mehrfachzuordnungen in den einzelnen Kategorien vorgenommen werden.</p>
      </editorialDecl>
      <projectDesc>
        <p>Die digitale Erinnerungslandkarte Österreichs (DERLA) ist ein Dokumentations- und Vermittlungsprojekt. Es dokumentiert die Erinnerungsorte und -zeichen an die Opfer sowie die Orte des Terrors des Nationalsozialismus in Österreich und setzt sich die kritische Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Faschismus und der Erinnerung daran zum Ziel. Die ständig neu zu stellenden Fragen, was, wann, wo und von wem wie erinnert wurde und wird, geben Einblicke in die Transformationen der Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und sind Ausdruck unseres politischen und gesellschaftlichen Selbstverständnisses in der Gegenwart. „Gedächtnisorte“, Denk- und Mahnmäler, Gedenktafeln, Gedenkstätten sowie Straßenbezeichnungen nach WiderstandskämpferInnen und Opfern des NS-Regimes sind die Materialisationen des Geschichtsbewusstseins im Alltag. Der Blick auf die Erinnerungslandschaft in der Gegenwart gibt daher zum einen Einblick in das kollektive Gedächtnis der österreichischen Gesellschaft und zum anderen legt die Beschäftigung mit ihrer Entstehungsgeschichte die Konjunkturen dieser Beschäftigung offen.</p>
      </projectDesc>
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        <prefixDef ident="marcrelator" matchPattern="([a-z]+)" replacementPattern="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/$1">
          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
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        <prefixDef ident="dcterms" matchPattern="([a-z]+)" replacementPattern="http://purl.org/dc/terms/$1">
          <p>Datums Taxonomie</p>
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  <text>
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      <ab>
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      </ab>
      <div type="factbox">
        <p rend="Beschreibung">Die SchülerInnen setzen sich vertieft mit der Biografie eines im Nationalsozialismus Verfolgten auseinander und erarbeiten sich dadurch eine weitere Perspektive auf den Kontext Verfolgung und Widerstand.</p>
        <p rend="Ort, Gemeinde EO/EZ">Graz (8010)</p>
        <p rend="Zeitbedarf">30–45 Minuten, eignet sich für Supplierstunde</p>
        <p rend="Alter">13–18 Jahre</p>
        <p rend="Vermittlungsort">Klassenraum</p>
      </div>
      <div type="mehrErfahren">
        <p>
               1985 enthüllte die katholische
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            target="http://gams.uni-graz.at/o:derla.sty107">Hochschulverbindung Carolina</ref>
               im Kreuzgang des Franziskanerklosters eine Gedenktafel für Kapistran Pieller und
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            target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.perssty#perssty333">Angelus Steinwender</ref>
               , die sich dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus anschlossen und ermordet wurden. Zudem heißt seit 1988 der Platz vor der Franziskanerkirche in Graz
               <ref target="http://gams.uni-graz.at/o:derla.sty109">„Kapistran-Pieller-Platz“</ref>
               . Bereits seit April 1949 erinnert am Hauptfriedhof in St. Pölten das „Mahnmal für 112 Opfer des Faschismus“ auch an Kapistran Pieller.
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               Kapistran Pieller wurde am 30. September 1891 als Wilhelm Pieller in Wien geboren. Nach der Schulzeit absolvierte er zunächst einen Handelsschulfachkurs und arbeitete in der Folge als kaufmännischer Angestellter. 1909 entschloss er sich für ein Leben im Kloster und trat als Novize in den Franziskanerorden in Graz ein, wo er den Ordensnamen Johannes Kapistran erhielt. Pieller besuchte in der Folge als Ordensmann das Gymnasium in Hall in Tirol, ehe er in Graz Theologie, später Staatswissenschaft und Rechtswissenschaft studierte. 1937 erwarb er in Wien einen weiteren Doktorgrad mit einer kirchengeschichtlichen Dissertation. Einige Jahre wirkte Pieller in St. Pölten als Pfarrer, dann unterrichtete er in den 1930er Jahren in Graz als Religionslehrer an der Wielandschule und war gleichzeitig beim Grazer Cartellverband, dem er 1924 beitrat, als Studentenseelsorger tätig. In den Wochen vor dem
               <ref target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.didgloss#gloss4">„Anschluss“</ref>
               forderte Pieller die Studenten im Haus der Studentenverbindung „Carolina“ auf, ihren Prinzipien treu zu bleiben und im Kampf gegen die nationalsozialistische Ideologie, die er als neuheidnisch bezeichnete, nicht nachzulassen. Im Jahr 1940 wurde Kapistran Pieller nach Eisenstadt versetzt.
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          <emph style="bold">Flugblätter gegen den Nationalsozialismus</emph>

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               Ab Sommer 1941 trafen sich in Klagenfurt immer wieder Gegner des Nationalsozialismus um den Direktor der St.-Josefs-Bruderschaft, dem Priester Dr. Anton Granig. Diese Gruppe, die sich „Antifaschistische Freiheitsbewegung Österreichs“ nannte, knüpfte Kontakte in andere Bundesländer und hatte bald Stützpunkte in Feldbach und Graz sowie in Wien, Innsbruck, Lienz und Salzburg. Ab dem Frühjahr 1942 verfassten Granig und andere Mitglieder der Gruppe Aufrufe, die vom ehemaligen Theologiestudenten aus Graz und nunmehrigen Soldaten, Eduard Pumpernig, mit Unterstützung von
               <ref target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.perssty#perssty333">Angelus Steinwender</ref>
               im Franziskanerkloster in Wien in einer Auflage von jeweils 1.000 Stück hergestellt wurden.
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               Im Franziskanerkloster traf Kapistran Pieller auf Pumpernig, den er noch aus seiner Zeit als Kaplan in St. Pölten kannte. Pieller wurde Mitglied der Widerstandsgruppe und verfasste im Frühjahr 1942 einen Aufruf an die Tiroler. Darin forderte er diese unter Berufung auf ihre Tradition zum Kampf gegen den Nationalsozialismus auf. In einem anderen, in Kärnten verbreiteten Aufruf heißt es:
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               „Unsere Heimat ist in Not! Braune Verbrecher haben unsere Heimat verraten! Unsere Söhne bluten und fallen an den Fronten für ein braunes Verbrechertum! Die braunen Volksverräter sind daheim in warmen Ämtern und rauben das Volk aus!“ (Flugblatt zitiert nach Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA), Allgemeines Verwaltungsarchiv (AVA), St.A.b. OLG Wien H 1 464/43. Schlussbericht der Gestapo mit Beilagen.)
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               Diese Flugblätter sorgten für Aufsehen, sodass die
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            target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.didgloss#gloss62">Gestapo</ref>
               aktiv wurde und am 17. Juni 1943 in Klagenfurt als erstes Anton Granig verhaftete und am 6. Juli Angelus Steinwender. In Steinwenders Wohnung fand man die zur Herstellung der Flugschriften verwendete Schreibmaschine und den Vervielfältigungsapparat. Am 23. August 1943 nahm die Gestapo schließlich auch Kapistran Pieller fest.
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               Nach umfangreichen Ermittlungen berichtete die Gestapo an den Oberreichsanwalt am
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            target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.didgloss#gloss178">Volksgerichtshof</ref>
               , dass Kapistran Pieller „bereits in der Systemzeit (die Zeit des
               <ref target="https://gams.uni-graz.at/o:derla.didgloss#gloss5">Austrofaschismus 1933 bis 1938</ref>
               , Anm.) NS-feindlich eingestellt war und seine gehässige und niedrige Gesinnung auch nach dem nationalen Umbruch nicht geändert hat“ und „als betonter Anhänger der katholischen Weltanschauung mit dem Vorhaben bzw. mit den Zielen dieser reaktionären Gruppe“ einverstanden ist und ihr für die Widerstandsaktivitäten einen Geldbetrag von 150 Mark zur Verfügung gestellt hat. (ÖStA, AVA, Schlussbericht der Gestapo, 30.10.1943.) Die Gestapo warf ihm zudem vor, dass er der Freiheitsbewegung zwei Trommelrevolver mit je 50 Schuss Munition zur Verfügung gestellt habe.
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          <emph style="bold">Das Todesurteil</emph>
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               Nach fast einem Jahr Ermittlungen fand vor dem Volksgerichtshof in Wien der Prozess gegen 13 Personen der Widerstandsgruppe statt. Die Richter verurteilten Pieller und die mitangeklagten Priester Steinwender und Granig sowie fünf weitere Mitglieder am 11. August 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“, „Feindbegünstigung“ und „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode. In der Folge intervenierten zahlreiche Persönlichkeiten und baten um Gnade für die zum Tode Verurteilten; unter ihnen auch Papst Pius XII. In Wien meldete sich sogar Personen bei Kardinal Theodor Innitzer, die bereit waren, sich statt der beiden Franziskanerpatres hinrichten zu lassen.
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          <emph style="bold">Fünf vor zwölf erschossen</emph>
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               Anfang April 1945 stand die Rote Armee vor den Toren Wiens. Bereits im Februar 1945 gab das Reichsjustizministerium in Berlin Richtlinien zur Räumung von Strafvollzugsanstalten heraus. Daraufhin entschied die Anstaltsleitung des gerichtlichen Gefangenenhauses in Wien, alle Häftlinge bis auf 46 bereits zum Tode Verurteilte freizulassen. Die 46 – darunter auch Pieller und vier weitere Mitglieder der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs“ – marschierten am Abend des 5. April 1945 zu Fuß in Richtung Stein an der Donau. Zwei Häftlingen gelang die Flucht, die anderen trafen am 9. April im Zuchthaus Stein ein, wo sie paarweise in Einzelzellen gesperrt wurden. Am 15. April 1945 öffneten SS-Männer die Gefangenenzellen. Sie schleppten jeweils zwei Häftlinge in den Gefängnishof, erschossen diese mit Hilfe der Justizwachebeamten und verscharrten sie im Wäschehof des Zuchthauses. Unter den Erschossenen war auch Kapistran Pieller.
            </p>
        <caption>Literatur</caption>
        <list>
          <item>Heimo Halbrainer/Gerald Lamprecht, Nationalsozialismus in der Steiermark. Opfer – Täter – Gegner. Innsbruck-Wien-Bozen 2015.</item>
          <item>Maximilian Liebmann, Die „Antifaschistische Freiheitsbewegung Österreichs“, in: Geschichte und Gegenwart 4/85, S. 255–281.</item>
          <item>Maximilian Liebmann, Planung und Aktionen der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs“ sowie die von einzelnen ihrer Anhänger, in: Geschichte und Gegenwart 2/86, S. 108–138.</item>
          <item>Maximilian Liebmann, Christlich motivierter Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Todesurteile und Hinrichtungen der beiden Franziskanerpatres DDDr. Kapistran Pieller und Dr. Angelus Steinwender, in: Maximilian Liebmann/Michaela Kronthaler (Hg.), Bedrängte Kirche. Bedrängt – verfolgt – befreit, Graz 1995, S. 19–31.</item>
          <item>Flugblatt zitiert nach Österreichisches Staatsarchiv (ÖStA), Allgemeines Verwaltungsarchiv (AVA), St.A.b. OLG Wien H 1 464/43. Schlussbericht der Gestapo mit Beilagen.)</item>
        </list>
      </div>
      <div type="mehrMachen">
        <head>Kapistran Pieller: Ein Seelsorger und Priester im Widerstand</head>
        <caption>Didaktischer Kommentar</caption>
        <p>Das Lernen über die Zeit des Nationalsozialismus erfährt durch die Implementierung biografischer Zugänge eine produktive Erweiterung. Die Beschäftigung mit Biografien eröffnet zusätzliche Perspektiven auf das historische Geschehen und ermöglicht es den Lernenden, sich über einen konkreten Lebensweg der Alterität der Vergangenheit anzunähern. Die Verbindung des biografischen Arbeitens mit Quellenarbeit ermöglicht dabei den Aufbau diverser historischer Kompetenzen, wie etwa der historischen Methodenkompetenzen und Orientierungskompetenzen.</p>
        <caption>Arbeitsaufträge</caption>
        <p>
          <list style="ordered">
            <item>Erkläre mithilfe des biografischen Textes (siehe Mehr Erfahren), warum besonders Geistliche im Widerstand für die Nationalsozialisten ein großes Problem darstellten.</item>
            <item>Verfasse eine persönliche Stellungnahme, in der du dich zu Piellers Handlungen äußerst.</item>
          </list>
        </p>
        <caption>Vermittlungshinweise</caption>
        <p>Die Einheit basiert auf dem biografischen Einführungstext, anhand dessen die Lernenden in die Biografie Kapistran Piellers einsteigen. Über die Beschäftigung mit den Widerstandshandlungen Piellers sollen die Jugendlichen für die Bedeutung des religiös motivierten Widerstands sensibilisiert werden. Mit dem zweiten Auftrag sollen die Lernenden sich schließlich persönlich positionieren und Piellers Engagement einordnen.</p>
        <caption>Vermittlungsziele</caption>
        <list>
          <item>Die SchülerInnen beschäftigen sich bewusst mit den Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.</item>
          <item>Die SchülerInnen reflektieren die Gründe und Voraussetzungen von Widerstandshandlungen.</item>
          <item>Die SchülerInnen gewinnen Orientierung für Gegenwart und Zukunft.</item>
        </list>
        <caption>Literatur</caption>
        <list/>
      </div>
      <div type="quellenText">
        <caption>Titel / Beschreibung</caption>
        <p/>
        <caption>Quellenzitat</caption>
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      <desc>Einzelne steirische Priester ergriffen nicht nur auf der Kanzel das Wort gegen Maßnahmen der Nationalsozialisten. Zwei Franziskanerpatres schlossen sich auch der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs“ an, die in Flugblättern zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufrief. Wegen ihrer Tätigkeit innerhalb dieser Gruppe werden DDDr. Kapistran Pieller und der ehemalige Grazer Stadtpfarrer und Leiter des Franziskanerklosters, der aus dem weststeirischen Maria Lankowitz stammende Dr. Angelus Steinwender zum Tode verurteilt.</desc>
      <desc type="title">Bildunterschrift: Kapistran Pieller (1891–1945) (© Maximilian Liebmann/Michaela Kronthaler (Hg.), Bedrängte Kirche. Bedrängt-verfolgt-befreit, Graz 1995, S. 27.)</desc>
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