DERLA |

VERFOLGUNG UND WIDERSTAND
IM NATIONALSOZIALISMUS
DOKUMENTIEREN UND VERMITTELN

Digitale Erinnerungslandschaft



Grabanlage für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in Siegendorf

Erinnerungsort detailiert betrachten | Forschungsdaten downloaden

| Personen, Metadaten und Bilder ansehen

Burgenland - Friedhof, 7011 Siegendorf
Burgenland / GrabanlageJüdische Opfer - ZwangsarbeitÖffentlich zugänglich


Auf dem Ortsfriedhof von Siegendorf befindet sich eine Grabanlage für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter. Auf dem eingefriedeten Grab stehen zwei Grabdenkmäler. Der helle Grabstein ist ohne Gravur, der dunkle Grabstein weist auf zwei Verstorbene, Sándor und István Hajnal, hin. Als die Rote Armee am 1. April 1945 nach Siegendorf kam, fand sie in der örtlichen Zuckerfabrik 68 an Flecktyphus und Erschöpfung verstorbene jüdisch-ungarische Zwangsarbeiter vor. Auf Anordnung von sowjetischen Offizieren musste ein Beerdigungskommando diese Leichen bergen und sie auf dem Ortsfriedhof bestatten.





  • Hauptbild des Ortes
  • Sekundäres Bild des Ortes
Grabanlage für ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter in Siegendorf (©Nora Brettl)




Transkription

Zum Gedenken an die, die den Märtyrertod starben. Hajnal Sándor 1904-1945. Hajnal István 1906-1944. Zum Gedenken an meine zwei geliebten Brüder, sowie an ihre hier ruhenden unbekannten Kameraden. Mari



Weiteres