Auf dem Ortsfriedhof von Donnerskirchen befindet sich eine Grabanlage für Soldaten der Roten Armee, die bei Kämpfen zu Kriegsende 1945 in Donnerskirchen und Umgebung fielen. 16 hier beerdigte Soldaten werden auf einem Grabstein, der 2014 neu ausgeführt wurde, namentlich genannt. Die Errichtung erfolgte mit Hilfe des Bundesministeriums für Inneres Kriegsgräberfürsorge und der Marktgemeinde Donnerskirchen. Die Initiative ging vom örtlichen Mäzen Karl Medics aus.
Im Gedenken der unbekannten Gefallenen. In einer Fremden Erde soll keiner vergessen sein. Hier ruhen russische Soldaten des 2. Weltkrieges gefallen April 1945. Belozerkowez Michail Markowitsch 1917. Borodatyi Iwan Grigorjewitsch 1905, Dozja Wassili Andrejewitsch 1922. Dscholdassow Dschunus 1911. Iwitschew Fjodor Grigorewitsch 1916. Jakowenko Anton Jefimowitsch 1920. Leontjuk Stansilaw Alexandrowitsch 1925. Mitjanenko Fjodor Grigorewitsch 1905. Mitjuchin Nikolaj Antonowitsch 1905. Nowikow Segej Grigorewitsch 1922. Paraschin Jewgenj Wassiljewitsch 1923. Poljanski Anatoli Jossifowitsch 1918. Polumjan Sarkis Galustowitsch 1922. Rak Iwan Dmitrijewitsch 1920. Smeikin Alexandr Semjonowisch 1919. Targonski Adam Timofejewitsch 1925. Renoviert 2014 von Karl Medics. Bundesministerium für Inneres Kriegsgräberfürsorge. Marktgemeinde Donnerskirchen unter Bürgermeister Johannes Mezgolits. Ausführung und Spende Grabstein-Manufaktur Josef Maleiner 2620 Neunkirchen NÖ. Durch den persönlichen und finanziellen Einsatz von Karl Medics wurde dieses Projekt ermöglicht.