Anlässlich der Gedenkfeier im März 2008 wurde nördlich des Kreuzstadls ein Baum gepflanzt. Daran angelehnt befindet sich ein Gedenkstein mit einer Metallplatte. Der Text darauf weist auf die Rechnitzer Maria und Michael Tomsits, deren Töchter und Franziska Hutter hin, die den ungarisch-jüdischen Zwangsarbeiter Sandór Székely im März 1945 eine Woche lang versteckten und ihm dadurch das Leben retteten.
Der Baum ist Teil der Umfriedung des Areals, wobei durch die Übernahme einer Baumpatenschaft von Gemeinden das bestehende Mahnmal Kreuzstadl zu einem Mahnmal für alle Opfer des Südostwallbaus erweitert wurde.
Dieser Baum zur Ehre der gerechten Tat (ungarische Übersetzung). Im Frühjahr 1945 mussten hunderte ungarische Jüdinnen und Juden in Rechnitz Zwangsarbeit leisten. Viele starben an Hunger, Erschöpfung und Krankheit. Viele wurden ermordet. Dr. Székely Sándor gelang die Flucht. Mit Hilfe der Rechnitzerin Franziska Hutter und der Familie Maria und Michael Tomsits und deren Töchter konnte er überleben. (es folgt die ungarische Übersetzung)